Zu gut für die Tonne! ab sofort für Tablets

8. Mai 2014 Kategorie: Android, iOS, geschrieben von:

Vor knapp einem Jahr stellten wir schon die App Zu gut für die Tonne vor, welche vom Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Verfügung gestellt wird. Inhalt und Sinn der App? Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 Kilogramm Lebensmittelabfall. Rund ein Drittel davon wäre vermeidbar – teilt zumindest das Bundesverbraucherministerium mit. Deshalb die App, die Rezepte für Reste bietet.Bildschirmfoto 2014-05-08 um 11.13.57

Mittlerweile sind über 340 Reste-Rezepte von Sterneköchen, prominenten Kochpaten und Hobbyköchen online. Die Rezeptdatenbank wird ständig neu bestückt – und am Ende soll aus Lebensmitteln, die man vielleicht weggeworfen hätte, etwas Schmackhaftes herauskommen.

Reste eingeben und los geht es:  Die App schränkt die Auswahl automatisch auf mögliche Kombinationen ein und wirft passende Kochrezepte aus. Wer mit der App einkauft, kann die benötigten Lebensmittel und Mengen ab sofort auch manuell in den interaktiven Einkaufsplaner eingeben: Als virtueller Einkaufszettel bietet dieser kleine Helfer einen Überblick über die nötigen Einkäufe. Die App verweist außerdem auf den Partyplaner der Initiative Zu gut für die Tonne! Er hilft bei der Berechnung passender Buffetportionen und ist online unter zugutfuerdietonne.de zu finden.

Seit ihrer Veröffentlichung im November 2012 wurde die App 578.000 Mal heruntergeladen. „Die ungebrochen positive Resonanz auf die App und die Initiative Zu gut für die Tonne! begeistern uns. Sie zeigt, wie wichtig es den Menschen ist, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Dazu soll die App weiter beitragen“, erklärt Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

Nachdem es die App bereits längere Zeit für das Smartphone gab, ist sie nun auch für Tablets zu haben. Persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht wird, in einer Studie las ich mal, dass ca. 60 Prozent vom Konsumenten selber verursacht wird – 40 Prozent liegt beim Händler oder Hersteller. Doch ich befürchte, dass diese Apps so gar nichts ändert.


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