Z-DBackup: kostenlose Backup-Software für Windows

6. Juni 2010 Kategorie: Backup & Security, Windows, geschrieben von: caschy

Immer noch ohne Backup-Programm unter Windows unterwegs? Hey, Backups sind wichtig und hier im Blog wurden schon ungefähr 100 gute Programme vorgestellt. Ich persönlich habe meine perfekte Lösung mit einer beidseitigen Synchronisation auf mein NAS gefunden, wobei gelöschte Dateien in einem Archiv aufbewahrt werden. So, hier also nun eine Kurzvorstellung von Z-DBackup, einer kostenlosen Backup-Software für Windows, die Michael via Kontaktformular eingesandt hat.

Wie immer fängt der ganze Spaß bei der Erstellung eines Backup-Sets an. Ich stelle ganz einfach mal ein paar Screenshots ein, damit ihr ungefähr erahnen könnt, ob Z-DBackup etwas für euch ist.

Die Auswahl an Zielen lässt keine Wünsche offen:

Auswahl der Dateien, die ihr sichern wollt:

Der Zielordner, inklusive Komprimierung und Sicherung durch ein Passwort:

Normale Sicherung? Inkrementell? Täglich? Selbst entpackende Archive? Jau, alles möglich:

Grafische Oberfläche eines Sicherungsvorgangs:

Übersicht über die Backup-Sets und Programmoberfläche:

Mein Kurzfazit für euch: optisch ansprechendes und leicht zu bedienendes Backup-Programm für Windows. Bekommt von mir einen Daumen nach oben, weil es sich echt gut bedienen lässt. Die Einstellungsmöglichkeiten dürften kaum Wünsche offen lassen. Wer ein kostenloses Backup-Programm für Windows sucht: einfach mal anschauen, lohnt sich :)

Werft vorab auf jeden Fall einen Blick in die Feature-Liste, da die kostenlose Version beschnitten ist.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

30 Kommentare

der_sema 6. Juni 2010 um 23:02 Uhr

mal ne (vermutlich) blöde frage: kann ich damit auch meine systempartition (win7) komplett sichern und ggf. zurückspielen?

Sylvio 6. Juni 2010 um 23:47 Uhr

Ein wirklich sehr schönes Backup-Programm, aber leider ist die Freeware arg beschnitten.
Siehe hier:
http://www.z-dbackup.de/datensicherung.html

@ der_sema
Eine Systemsicherung (Image) ist damit nicht möglich. Da empfiehlt sich immer noch das bewährte Acronis Trueimage.

Silpion 7. Juni 2010 um 00:34 Uhr

@tsetse: Wie willst Du den Wert von Caschys Daten abschätzen können? Nicht jeder Wert wird in Heller und Pfennig gemessen.

chefkoch 7. Juni 2010 um 00:50 Uhr

junge, junge, heut sind ja wieder ein paar richtig clevere burschen unterwegs. wenn euch die tipps nicht passen, dann lasst’s doch bleiben. vielleicht hat caschy im gegensatz zu euch vielleicht spaß an bildern, musik, filmen etc. pp. und würde sich nachvollziehbarer weise ärgern, wenn die plötzlich weg wären. kann euch natürlich nicht passieren, habt halt keinen spaß an solchen dingen und die lust am stänkern braucht ihr halt nicht backupen, freut euch drüber.

Hannes 7. Juni 2010 um 00:51 Uhr

@norbert:
Mein System sichere ich auch nie.
Ich hab mein System schon so oft neu installiert, das geht mir inzwischen ganz locker von der Hand.
Und wichtige Programmeinstellungen habe ich nicht, bis auf die Anwendungsdaten von Firefox, aber die liegen so oder so in meiner Dropbox.
Außerdem bringt eine Neuinstallation wieder neuen Schung in meine Kiste.

Daher verzichte ich auch auf ein Systembackup.

Aber Fotos sind nun mal futsch, wenn sie futsch sind. Die kann man halt nicht einfach “neuinstallieren”, wie das OS. Deshalb sichere ich meine Fotos auf eine zweite Festplatte.

Grainger 7. Juni 2010 um 07:13 Uhr

Ich mache regelmäßig Backups meiner System- und Datenpartition (allerdings mit TrueImage). Da ich öfters mal an meinem System herum bastele und neue Software oder Betatreiber ausprobiere, kann ich so im Falle eines Falles innerhalb von Minuten ein lauffähiges System wieder herstellen.

System, Anwendungen und Daten befinden sich auf jeweils eigenen Partitionen. Die Anwendungen sind mir egal, falls da mal was schief läuft wird eben StarOffice, MS Office 2003, Photoshop oder Cinema 4D neu installiert (die Programme besitze ich übrigens als registrierte Vollversionen im Original. Ich bin nicht blöd genug, um in einem Blog mit Raubkopien zu prahlen ;) ).

chris 7. Juni 2010 um 08:18 Uhr

Mein senf :D

System sichere ich nicht. Nciht regelmäßig. Das ist mir den Aufwand nicht wert. Nach einer Neuinstallation zieh ich meistens nur n Image, was im Bedarfsfall neu eingespielt wird. 10 Minuten, System läuft wieder.

Anwendungen sind zum Großteil portable, Einstellungen für Installierte progs sind entweder schnell wieder hergestellt oder liegen in der Dropbox.

Einzig “Nutzdaten” werden gesichert. Das dann aber meistens schon weil ich fast alle daten 3fach hab :/
Auf dem Desktop rechner, aufm Notebook und auf externer Platte. Einfach, weil ich viel unterwegs bin :D

Fotos liegen auf einer extraplatte im schrank/regal welche dann bei bedarf aktualisiert wird.
Filme und Mp3s sind alle im original vorhanden, sodass diese dann bei Bedarf neu digitaliesiert werden.

Noch ein kurzer Satz zum vorgestellten Programm:
An sich siehts sehr gut aus, allerdings ist die freeversion doch schon arg beschränkt :O
Dann doch eher die 30€ investieren für die Prof.

Oder aber noch 20€ drauflegen und die Homeversion von Acronis nehmen :D

Muc 7. Juni 2010 um 08:46 Uhr

Darf ich mal ne doofe Frage stellen?

Kann das Programm (in der freeware Version) auch:
ein paar Dateien von meinem Compi,
ein paar vom Compi meines Sohnes und
die selbstgemalten Bilder vom Lappi meiner Tochter
auf einen Schwung auf eine externe Platte sichern?
(Win Dateifreigaben)

Oder hat da jemand eine bessere Idee?

Danke für die Antwort im Voraus und Grüße aus Krefeld
Muc

caschy (twitter ) 7. Juni 2010 um 08:52 Uhr

@Muc:
Das kann fast jedes kostenlose Backup-Programm. Dann nimm aber eines ohne Einschränkungen. Cobian Backup zum Beispiel. Einfach mal Cobian in die Suche klöppeln :)

Josef 7. Juni 2010 um 08:59 Uhr

Kenne das Programm und habe es mal eine zeitlang genutzt, hat mir gut gefallen. Nutze ZCron von der Firma für diverse Starts etc. die haben recht gute Softwareideen.

Joe 7. Juni 2010 um 10:27 Uhr

Hi,

ich bin an der beidseitigen Synchronisation interessiert. Besonderns der Punkt mit den gelöschten Dateien, die in einem Archiv aufbewahrt werden, würde mich interessieren.

Im Artikel “Backup und Synchronisation mit Robocopy” von 2008 kann ich dazu leider nichts finden…

Danke und Gruß
Joe

clarkkent 7. Juni 2010 um 11:27 Uhr

@Hannes + norbert:

und ich dachte schon ich sei der einzige der das so exerziert ;-)

bei jeder install. vermeinde ich die “fehler”, welche ich bei der vorigen inst. gemacht habe. gefühlt wird mein system von mal zu mal schneller ;-)

Torsten 7. Juni 2010 um 11:31 Uhr

Ich werde vielleicht auch dieses Programm mal testen.
Hinke immer noch ein bisschen hinterher da ich zuletzt Genie Timeline benutzt habe (das zerfleddert aber leider alle Outlookdateien in ein eigenes Format, das nur im selben Backup ausgelesen werden kann und nirgends sonst. Ich hatte damit den Rechner gebackupped, dann neu aufgesetzt und jetzt ist es hin. Bin gerade dabei die Outlook wieder zurecht zu friemeln.)
Mal schauen, was dieses Wundertool jetzt dann alles kann. :)

Dirk Paehl (twitter ) 7. Juni 2010 um 11:50 Uhr

Das Programm ist nichts besonders. Davon gibt es mehr als genug.

Also wenn einige heute noch meinen Backups sind nicht wichtig. Ich kann das System wieder in 30 Minuten neu Installieren.
Klar die Bookmarks und Passwörter kann man online verschlüsselt mit Roboform oder Lastpass und anderen sichern.

Man braucht nicht unbedingt ein Backupprogramm.

Da ich eh kein MS Mail Programm nutze habe ich mein Mailprogramm portable auf einem USB-Stick und auch die anderen wichtigen Programme drauf. Diesen Stick sichere ich regelmäßig mit 7zip und einer Zeile in einer Batch, verschlüsselt.

Also Leute wer Win7 hat und meint er sucht noch ein Backup Programm oder ein Programm womit man sein System sichern kann, der kennt Win7 nicht. Das ist eingebaut und funktioniert 100%. Das Sichern und Wiederherstellen kann jede Win7 Version.
Hier kann man via Task einstellen wie oft Windows die ach so wichtigen Bilder MP3 MS-Mail usw sichern soll.
Einfacher geht es nicht und ein externes Programm ist überflüssig

Hannes 7. Juni 2010 um 12:00 Uhr

Was auch oft ein Problem ist, das viele Backupprogramme immer noch nicht (!Liebe Programmierer wir leben im 21. Jahrhundert!) mit Unicode-Zeichen zurechtkommen. Unicode-Programmierungen ist nun echt kein Ding mehr.

Wie sieht das bei diesem Programm aus?

Phmol 7. Juni 2010 um 12:07 Uhr

Hallo caschy

Super Blog! Synchronisation ist am einfachsten, aber versehentlich Gelöschtes kann man damit nicht zurückholen. Deshalb hat mich deine als Nebensatz hingeworfene Bemerkung “…wobei gelöschte Dateien in einem Archiv aufbewahrt werden” hellhörig gemacht.
Mit welchem Programm machst du denn deinen Sync? Wie kriegst du nur die gelöschten Dateien ins Archiv?

housekatze 7. Juni 2010 um 13:54 Uhr

Hi caschy,

ich selber bin auch begeistert von der Backup-Lösung.

Weißt Du ob es in der neuen Version noch die Beschränkung
auf 10GB pro Ordner gibt oder ob man da weiterhin die
kostenpflichtige Version braucht?

Danke und Gruß

unbekannt 7. Juni 2010 um 16:52 Uhr

Vielleicht kann mir jemand ein Tool empfehlen welches Dateiveränderungen registriert und dann von der überwachten Datei ein Backup erstellt? Müsste allerdings im Hintergrund überwachen, sodass es sofort reagiert wenn die Datei sich ändert und nicht immer nur wenn das Programm gestartet wird.

Hannes 7. Juni 2010 um 17:48 Uhr

@unbekannt:
Yadis Backup kann das.
Allerdings hatte ich Probleme mit dem Programm.
Kann aber sein, dass die mittler Weile behoben worden sind.
Tests einfach mal ;)
http://www.codessentials.com/p.....ackup.html

Bembel (twitter ) 7. Juni 2010 um 18:12 Uhr

@unbekannt:

FreeFileSync kann das auch. Hab ich portable im Einsatz und bin bisher zufrieden …

Zum testen hierhin:

http://sourceforge.net/projects/freefilesync/

Stormcloud (twitter ) 7. Juni 2010 um 19:01 Uhr

Wichtig wäre mir: Speichert es auch Passwörter von gesicherten NAS-Accounts? Win XP Home sichert das Passwort von sich aus nicht, was bedeutet, dass ich es jedes Mal vor jedem Backup neu eingeben muss. Automatisch ist das ja dann nicht mehr zu nennen…

Unbekannt 7. Juni 2010 um 21:26 Uhr

Sicher das die beiden Programme das können? Hab mir jetzt mal beide installiert, aber soweit ich es erkennen kann muss man da Zeitpläne festlegen wann geprüft werden soll. Das ist aber ja nicht das was ich will, sonst müsste ich da einstellen das es jede Sekunde passieren soll. Er soll halt eine bestimmte Datei auf eine neue Version überwachen und diese immer wegsichern, mehr nicht.

Hannes 7. Juni 2010 um 21:35 Uhr

@Unbekannt:
Bin mir sicher.
Zitat von der Homepage:
“The marked folders are backed-up real-time (no scheduling needed!). You make a change? Yadis! Backup makes a backup”

Unbekannt 7. Juni 2010 um 22:12 Uhr

Danke Hannes, funktioniert tatsächlich wie gewünscht. Schön wäre es noch gewesen wenn man den Dateinamen irgendwie individuell festlegen könnte, aber so gehts auch.

juba23 8. Juni 2010 um 11:22 Uhr

@ der_sema
schau Dir ‘Drive SnapShot’ an ;)

hitfive 8. Juni 2010 um 17:09 Uhr

ka si wo le

Bembel (twitter ) 8. Juni 2010 um 19:17 Uhr

@unbekannt:

Aus der FreeFileSync-Hilfe (dort die Unterfunktion RealTimeSync):

“RealtimeSync’s primary function is to trigger synchronization immediately after files in a source directory have changed. However its implementation is much more flexible to cover an even broader range of use: A list of directories provided by the user is monitored for changes. Whenever a file within these directories or subdirectories is modified OR the directory becomes available (e.g. insert of a USB-stick), RealtimeSync responds by executing the user-specified command line.”

Also:
Nach einem File-Change kann direkt eine Synchronisation erfolgen (durch Aufruf des entsprechenden FFS-Batch-Files), oder z.B. eine Benachrichtigung per Mail etc. etc.

Holly 19. Juni 2010 um 20:18 Uhr

hallo caschy
habe auch ein lg-nas wie du nun eine frage WIE bzw mit WELCHEN mitteln (progs) sicherst du denn dein/e NAS’s ? vielleicht könntest du mal in einem beitrag oder vllt per mail näher drauf eingehen. vielen dank schon mal im vorraus

Thomas 24. Juli 2010 um 07:49 Uhr

Hallo Caschy,
nettes Tool. Danke für den Tip.
Welches Backup Programm nutzt du eigentlich selber produktiv?



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