yuilop: SMS kostenlos verschicken

15. März 2011 Kategorie: Android, Internet, geschrieben von: caschy

SMS kostenlos verschicken? Joa, soll wohl funktionieren, sagt zumindest der Thorsten, der mich via Twitter auf yuilop hinwies. Der Dienst kommt als Android-App (Blackberry, iPhone & Windows Phone 7 sollen kommen) ist gerade in der Betaphase und finanziert sich durch Werbung in der App. Neben SMS könnt ihr auch noch mit euren Facebook-Kontakten chatten. Wie funktioniert es?

Ihr bekommt eine zweite Telefonnummer durch yuilop, mit der ihr dann SMS hin- und her schicken könnt. Auch der Community-Gedanke soll nicht zu kurz kommen: versendet ihr mehr SMS als ihr bekommt, so sinkt euer Energie-Level. Heißt: Dauer-Versender, die nie Antwort kriegen, müssen dann irgendwie anders an Volumen für SMS kommen. Wie das aussehen soll?

So steht es in der FAQ: SMS bei yuilop kosten kein Geld. Du brauchst hierzu aber genug yuilop-energie. Der Energiebalken in der App zeigt dir an welchen Energiestatus du hast. Jede SMS die du sendest kostet einen Teil dieser Energie. Jede SMS die du erhälst füllt diese wieder auf. Wenn deine Freunde dir auf deine yuilop-Nummer antworten, bleibt der Energielevel normalerweise im Gleichgewicht und erfordert keine weiteren Aktivitäten. Wenn diese wirklich mal erschöpft sein sollte, kannst du diese durch verschiedene Aktivitäten wieder auffüllen, z.B. die Installation von anderen Apps, die dir in der App angeboten werden. Vergleiche dazu die Optionen in der App.

Meinung? Habe ich dazu nicht, da ich den Dienst bislang nicht getestet habe. Meine SMS heißt seit längerem Twitter. Aber: wer yuilop mal testet, der darf gerne seine Meinung hier ablassen, gerne auch in Form eines kurzen Erfahrungsberichtes.

Update: der Cyberfux hat getestet und gebloggt.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

54 Kommentare

Fabian (twitter ) 15. März 2011 um 20:27 Uhr

Probier mal Whatsapp?
You will love it :)
Leider, leider klemmt Whatsapp ab und zu mal (wahrscheinlich zu beliebt :( )

Denny Weinberg 15. März 2011 um 20:28 Uhr

hört sich cool an :-)
wird in belgien wohl wiedermal nicht gehen. :-(

pan!k 15. März 2011 um 20:31 Uhr

Wäre interessant zu wissen aus welchem bereich die neuen nummer vergeben werden, sind doch hoffentlich keine Premium nummern oder dergleichen?!

Nwtb (twitter ) 15. März 2011 um 20:42 Uhr

Cool werde es gleich mal testen.

Fintasys 15. März 2011 um 20:45 Uhr

Benutze auch WhatsApp – einfach genial das Teil =)

wullxz (twitter ) 15. März 2011 um 20:47 Uhr

Ich nutze auf meinem Android pingchat. Funktioniert wie SMS, geht aber über das Datennetz. Außerdem ist da auch der Versand von Medien (Bilder, Videos, Dateien) zu Android, Blackberry und iPhone möglich. Außerdem kostet es für keine der genannten Systeme Geld (WhatsApp kostet soweit ich weiß für Android oder iPhone).

Dodger (twitter ) 15. März 2011 um 20:52 Uhr

Wer weiß was der Dienst mit den Handynummern treibt, an die ich SMS schicken würde?! Die werden doch 100% an Spammer verkauft. Ich bleibe auch bei WhatsApp, Ping und Kik Messenger

fly 15. März 2011 um 20:56 Uhr

yuilop klingt schon sinnlos, einfach weil ich wegen dem Energiekram meinen Freunden sagen müsste dass sie mir an eine andere Handynr SMS schreiben müssen. Zu umständlich.
So viel texte ich nicht, und wenn ich in irgendnem Wlan bin, schicke ich SMS kostenlos mit dem Developergarden-SMS-Connector (max 10 SMS/Tag), dieser ist mit einem Tastendruck prima eingebunden in der Android App “WebSMS”.

Die ganzen anderen SMS-Tools find ich eigentlich ähnlich nutzlos, weil dann meine Freunde die selbe App installiert haben müssten. Mal ganz abgesehn davon dass die eh kein Internethandy haben, und ich auch keine Datenflat auf meinem.

Heiko (twitter ) 15. März 2011 um 20:58 Uhr

Bin auch WhatsApp Fan, kostet bei iOS einmalig und bei Android wohl nach dem ersten Jahr, soweit bin ich aber noch nicht.

Läuft auf Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian.

Der mega Vorteil aller Vorteile, man ist mit seiner original Nummer angemeldet, also kann das App dein Telefonbuch mit allen Mitgliedern abgleichen und ich seh direkt wer alles den Client hat! Funktioniert überall wo es Internet gibt…

Florian 15. März 2011 um 20:58 Uhr

O2 Blue Studentenvertrag mit echter SMS Flat :)

Gabe (twitter ) 15. März 2011 um 21:10 Uhr

Ich find singende Energielevel super! :D

Heiko (twitter ) 15. März 2011 um 21:16 Uhr

@florian: Noch hab ich auch ne SMS flat, wird der nächste Vertrag aber nicht mehr brauchen…

Gabe (twitter ) 15. März 2011 um 21:26 Uhr

Hui ging fix mit der Korrektur Caschy :D

Zum Thema, nutze mit Leidenschaft Whatsapp, gerade da man zuhause und (ich) im Geschäft Wlan hat eine saubere Sache.

David 15. März 2011 um 21:34 Uhr

War auch erst What’s App User (Android), da ich aber leidenschaftlicher Custom-Rom-Flasher bin musste ich dauernd die Bestätigungs-SMS neu senden – hat sich dann fast nichtmehr rentiert :D

Auch finde ich es blöd dass es keine öffentliche Möglichkeit gibt sein WhatsApp-Konto zu löschen bzw. seine Nummer aus der DB zu löschen. So bin ich auch nach ein paar Monaten noch bei vielen Freunden plötzlich in der Liste.Hab dann eine nette Mail an den Support geschickt, Löschung war dann wenigstens problemlos möglich :)

Daher nutze auch ich PingChat! Da ist man auch nicht zwangsweise an die Telefonnummer gebunden :)

OxKing (twitter ) 15. März 2011 um 23:24 Uhr

Irreführend.
Nicht durch Werbung finanziert sich das,
sondern offensichtlich durch die SMS die man rein bekommt.
Mit anderen Worten bezahlen meine Freunde
damit ich kostenlos SMS schreiben kann.
Bei O2 oder Viag Interkom damals gab es das auch dass
man für eingehende Anrufe Guthaben dazu bekam.
Kein Wunder, die Nummern anzurufen war ja auch teurer,
als die von Telekom und Mannesmann/Vodafone.
Und ich vermute mal so ähnlich wird es hier auch laufen.

Dann nutze ich doch eher die App WebSMS,
mit der ich z.B. die 50 Frei SMS aus meinem O2 Internet Pack nutzen kann ohne Umweg über eine Webseite.

NWTB (twitter ) 16. März 2011 um 00:02 Uhr

Also ich habe mich da angemeldet,mal gucken was so geht.
Nutze auch Whatsapp,leider hat aber nicht jeder gleich ein Smartphone,also muss ich auch mal eine SMS versenden. Mit Custom Roms hatte ich aber bisher noch nie problemme gehabt,benutzte ja auch Titanum Backup ;-) Websms hab ich mal getestet aber mit dem Connector von GMX und das war total unzuverlässig,da die sms erst ein tag später an kam.

Heiko (twitter ) 16. März 2011 um 00:18 Uhr

@david: ich sehe das genauso wie NWTB, wer öfter neu aufspielt hat auch Titanium zur Hand, daher kein Stress ;)

raufaufnberg 16. März 2011 um 01:15 Uhr

Für was braucht man sowas heutzutage noch ?
Hat doch sogut wie jeder eine Flat ;)

Frank 16. März 2011 um 01:19 Uhr

Oder MyBackup root für Android, kostet nichts, bietet aber nicht soviel wie Titanium Backup. Wäre auch ein seperaten Tipp wert ? :-)

Amelie von yuilop (twitter ) 16. März 2011 um 01:46 Uhr

hi @all,
ich antwort nur kurz, ist schon spät ;)

@dodger und @pan!k
Don t panic! (42)Alles ganz normal (ausser vielleicht unser Name). Wir sind KEIN Premium. Du zahlst für Empfang und Versenden gar nichts. Der Sender von SMS an dich auch nur den normalen SMS Preis. Alles ganz normal und seriös (vgl. unser Management/Team). Wir haben selbst keine Lust auf Premiumdienste und ist uns deshalb auch wichtig uns klar von diesen zu distanzieren. Wir wollen einfach dass jeder an jeden schreiben (und später auch anrufen) kann egal welches Handy die andere Person hat. Auch die yuilop app muss dazu nicht unbedingt isntalliert sein. Wenn dein Kontakt sie installiert hat super, dann schreibt ihr beide wie mit anderen Messengern auch in Echtzeit und kostenlos. Aber wenn deine Eltern nunmal noch ein Feature Phone ohne OS und Appfunktionalitaet haben auch kein problem. einfach ne sms senden. wir uebernehmen die Kosten (deshalb begrenzen wir aktuell auch die invites) und übertragen die sms für dich kostenlos.

@fly: genau das stört uns eben auch und wollen wir mit der app eben vermeiden. Deine Kontakte müssen eben nicht über ein Smartphone verfügen, ja nicht mal die App kennen. Das glaube ich unterscheidet uns grundsätzlich von den üblichen Messengern. Einfach eine SMS senden – auch ohne Wifi möglich – die kommt dann auch an den noch so alten Handys an. Der Energielevel ist mehr als spielerisches Element und Spamschutz gedacht. Bei normalem Kommunikationsverhalten sollte die schön im Gleichgewicht bleiben und immer gratis sms zulassen.

@OxKing: Sorry, das stimmt leider nicht. Wir wollen dass alle weniger oder zumindest nicht mehr zahlen. Weder deine Freunde zahlen für gesendete sms mehr noch du für den Eingang. Deine sms sind immer! kostenfrei. Wir müssen das klarer machen, damit das nicht falsch rüberkommt.

@Heiko: yuilop Adressbuch gleich sich automatisch mit deinem Adressbuch (und falls gewuenscht auch facebook) ab, womit du sofort siehst wer die app schon hat und an wen du eine normale sms (gratis) schickst.

@raufaufnberg ja, Deutschland liegt mit flats recht gut. Andere Länder leider eher weniger. Komplizierter wirds bei flats dann auch bei internationalen sms oder anrufen.

Wir wollen
- niemals für mobile Kommunikation zahlen (weder download, noch registrierung, noch sms versand oder irgendwas anderes kostet deshalb)
- eine app fuer alle kontakte (egal welches handy oder Betriebssystem deine kontakte haben)
- den spassfaktor nicht vergessen.

Ich freue mich auf mehr Feedback hier oder in unserem communitybereich, wo wir schneller und ausführlicher antworten können. http://yuilop.com/de/faqs/

Der Blog hat ja eine extrem gute und aktive Community. Grosses Lob hier an stadt-bremerhaven.de. und die community manager. Da hat wer wie es aussieht gute Arbeit geleistet. VG Amelie

Nachtlagerist (twitter ) 16. März 2011 um 06:44 Uhr

Keine Chance gegen WhatsApp oder die GMX-App auf dem iPhone! ;)

Suti 16. März 2011 um 07:51 Uhr

Moin,
WhatsApp!
WhatsApp läuft und läuft und läuft!
Alle Freunde mit Android benutzen es. Keine Einschränkungen wie bei einer SMS!

5/5 Sterne

Thorsten Winter (twitter ) 16. März 2011 um 08:14 Uhr

@fly
man braucht doch nicht jedem kontakt extra seine neue nummer mitteilen. 99% der handys die ich kenne haben bei sms eine ganz normale antwortfunktion, da braucht keine nummer mehr eingetippt werden, einfach auf “antworten” drücken. bei android handys ist das sms-system ja so oder so mit einer art konversationsmodus aufgebaut und unterscheidet sich eigentlich nur durch das bezahlen der sms oder eben nicht, so wie bei yuilop.

ps: ich denke die erläuterungen der yuilop-mitarbeiterin sprechen für sich!

mfg
torte

Heiko (twitter ) 16. März 2011 um 09:04 Uhr

Das ich ne neue Nummer bekomme stört mich trotzdem irgendwie… aber nun gut, man muss es mal im Auge behalten.

Hendrik (twitter ) 16. März 2011 um 10:11 Uhr

ICh bin auch totaler Fan von WhatsApp auf Android. Einfach ein geiles Chat/SMS Tool. Sogar alle meine Nicht-Nerd Freunde nutzen es bereits. Top zu empfehlen.

b-age (twitter ) 16. März 2011 um 11:18 Uhr

find die idee eigentlich ganz gelungen, ich hab noch jede menge leute im umfeld die kein smartphone haben aber sms-flat, das macht das für mich sehr sinnvoll.
aber!
beim zweiten versuch eine sms zu verschicken kam die meldung “kostenlose sms in deinem land noch nicht verfügbar”
WTF?? zumal es bei der ersten ja funktionierte
und was fehlt: benachrichtigung (klang) beim eingang einer sms auf die yuilop-nr, wenn man die app grade nicht offen hat

Amelie von yuilop (twitter ) 16. März 2011 um 14:32 Uhr

@b-age: Danke, wir schauen uns das gleich mal an. Wir bräuchten nur noch kurz folgende Infos:

- Welche Version der App hast du? (profil/Personenicon – Über)
- Welches Handymodell hast du?
- Du hast uns gerade auch ein Ticket/EMail geschickt oder? Falls nicht, lass uns das kurz zukommen mit deiner yuilop Nummer, dann können wir der Sache noch genauer Nachgehen.

http://bit.ly/feedback_de

Nighty (twitter ) 16. März 2011 um 14:51 Uhr

Ich verstehe den Vorteil von solchen Diensten nicht.
Wenn der Gegenüber auch ein Smartphone dafür braucht, wieso benutzt man dann nicht E-Mail? o.O
Dort kann ich beliebig viel Content reinstecken und muss nichts dafür bezahlen. Sogar Werbung muss man nicht ertragen. Und mit imap und Push-Mail wie bei Android, iOS und Blackberry geht das ganze Nahezu in Echtzeit. Und die 5 SMS die kein Smartphone haben kann ich mir im Monat leisten.
Ich versteh es nicht…

XSized (twitter ) 16. März 2011 um 17:15 Uhr

Da yuilop hier mitliest, missbrauche ich Caschys Blog mal als Support-Forum ;) Aber ich denke, die Infos sind auch für andere Interessenten recht hilfreich.

Einrichtung etc. ging wunderbar unter Android, Registrierung und Nummernzuweisung war flott erledigt. Erste Test-SMS an einen Kollegen ging raus und war Sekunden später dort. Die Antwort war dann aber ca. 15 Minuten unterwegs. Pi mal Daumen.
Darauf zu antworten war dann allerdings nicht mehr möglich, gleicher Effekt wie bei b-age weiter oben: “Gratis SMS in Deinem Land noch nicht verfügbar.” Wahnsinn, noch nie so schnell das Land gewechselt…

Gleicher Test noch einmal mit einem anderen Kontakt: SMS war Sekunden später da, die Antwort ratz fatz auch wieder bei mir. Darauf antworten – unmöglich, bin schon wieder im falschen Land.

Prinzipiell eine gute Idee, da man so auch für lau mit Leuten kommunizieren kann, die eben noch kein Smartphone nutzen (oder auch gar keins wollen). Die neue Nummer… nun, ohne gehts halt nicht ganz so einfach, auch wenn es sicherlich machbar wäre, die Eingangs-SMS auf dem normalen Weg zu empfangen und nur via App zu antworten. Dann klappt aber wohl der Energie-Spamschutz nicht…

Entwicklungsbedarf (neben dem erwähnten Bug): Benachrichtigung beim Empfang einer SMS fehlt völlig. Will doch nicht ständig nachschauen müssen, ob mir jemand geschrieben hat. Außerdem finde ich keine Konfigurationsmöglichkeit, zumindest nicht auf dem für Android üblichen Weg. Denn so angenehm finde ich die Farben nun auch wieder nicht, mein erster Wunsch nach dem Start war, diese umgehend zu ändern…

Nico (twitter ) 16. März 2011 um 17:21 Uhr

Rechtschreibfehler:

“erhälst” -> “erhältst”. Hat ja nichts mit dem Hals zu tun, sondern leitet sich von “erhalten” ab ;)



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