YouTube für Android unterstützt nun Uploader, die am Vertical Video Syndrome leiden

22. Juli 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Früher (technisch, nicht zeitlich) wurde Menschen, die Videos hochkant mit dem Smartphone filmen, eine gewisse Unfähigkeit in der Nutzung ihres mobilen Endgerätes nachgesagt. Das änderte sich allerdings, Apps wie Snapchat, Meerkat oder Periscope machten Hochkant-Videos plötzlich salonfähig. Diesem Umstand nimmt sich nun auch Google an, beginnend mit der YouTube-App für Android.

VVS_YouTube

Diese zeigt die Vertical Videos in der aktuellen Version nämlich auf dem ganzen Bildschirm an. Dies geschieht, wenn man das Video abspielt, es wird dann nicht mehr seitwärts gedreht und mit fetten schwarzen Balken angezeigt, sondern eben ohne die hässlichen Balken auf dem ganzen Screen. Ausprobieren könnt Ihr das zum Beispiel mit diesem Video. Man kann nur hoffen, dass die Geschichte nicht nach hinten losgeht und noch mehr Menschen dazu ermutigt, auf diese Weise ihre Videos aufzunehmen. Was man nämlich nicht vergessen sollte: Fernseher, Laptops und viele Desktop-Monitore sind nicht auf diese Wiedergabe ausgelegt, bilden aber immer noch einen großen Teil der Bildschirme, auf denen Videos abgespielt werden.

Ob das zweifelhafte Feature auch in die iOS-Version Einzug erhalten wird, ist nicht bekannt. Ich empfehle Menschen, bei denen das Vertical Video Syndrome diagnostiziert wurde, ja immer die Horizon-App (verfügbar für iOS und für Android). Mit Ihr werden Videos immer korrekt (also horizontal) aufgenommen. Die aktuelle Version der YouTube-App (10.28.59) für Android findet Ihr bei APKMirror, falls Ihr das Update noch nicht über den Google Play Store erhalten habt.

(Quelle: The Verge)

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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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