YouTube 11.45: Rückkehr von rundem Icon und App-Shortcuts + zahlreiche Features im Teardown

21. November 2016 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Youtube Artikel LogoEines vorweg: Die offensichtlichste Neuerung in Version 11.45 der YouTube-App für Android ist für einige von euch vielleicht gar nicht so neu. Denn Besitzer eines Google Pixel oder Pixel XL oder solche, die zufällig eine entsprechende App-Version gemeinsam mit einem Launcher, der App-Shortcuts unterstützt, genutzt haben, kennen beide Funktionen bereits. So war das Icon in der runden Variante genauso schon einmal da, wie auch die Shortcuts, die den wenigstens Nutzern tatsächlich einen wirklichen Mehrwert bieten dürften. Denn es handelt sich hier lediglich um „Abkürzungen“ zu den Subscriptions, den Trending Videos und zur Suche. Viel Arbeit erspart das dem Anwender daher nicht.

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Deutlich interessantere Neuigkeiten gibt es dann wohl aus dem Teardown zu berichten. So scheint es beispielsweise das Vorwärts- und Rückwärts-Spulen-Feature vielleicht doch noch in die finale Version zu schaffen. Dieses war in unterschiedlichsten Varianten immer mal wieder bei einigen Usern getestet worden und nun hat sich wohl die sogenannte „quick seek“ durchgesetzt. Dabei kann man 10 Sekunden im Video vor oder zurück springen wenn man einen Doppel-Tap auf die Pfeile im Player macht.

Zwei weitere Punkte lassen sich finden, die sich zwar selbst erklären, ihren Sinn aber erst noch beweisen müssen. Zum einen wird wohl ein „Dance Filter“ für den Video-Upload eingeführt, zum anderen soll es demnächst wohl eine Anzeige des Rotten Tomatoes-Score im Video zu sehen geben. „For those that don’t know, YouTube hosts its own movie rental service that is technically separate from that of the Play Store, except you can also watch your Play Store purchases and rentals through YouTube.“

Die weiteren Neuerungen in der App beziehen sich offensichtlich auf den lange angekündigten Live-Streaming-Service, der YouTube mit Periscope konkurrieren lassen sollte. So sind zumindest nun schon einmal die Erlaubnis-Anfragen für den Zugriff auf Kamera und Mikrofon des Smartphones integriert. Ebenso lässt ein weiterer Eintrag vermuten, dass man während des Streams über eine separate Schaltfläche die Taschenlampe des Handys hinzuschalten kann, sollte es dann doch einmal zu dunkel werden. Über ein sogenanntes „Bitrate-Management“ könnte der Nutzer zudem während der Aufnahme die Übertragungsqualität anpassen, damit die Verbindung bei schlechtem Netz nicht zu sehr leiden muss. Wie immer bei einem Teardown gilt auch hier wieder: Alles kann, nicht muss – es handelt sich derzeit lediglich um Textpassagen im Quellcode der App, die jederzeit wieder rausfliegen können.

(via Androidpolice)


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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