YotaPhone 3 erscheint im Herbst 2017 mit bis zu 128 GByte Speicherplatz

19. Juni 2017 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

Falls ihr euch auch für etwas exotischere Smartphones interessiert: Mittlerweile wurde bestätigt, dass im Herbst 2017 tatsächlich das YotaPhone 3 auf den Markt kommen soll. Während andere Hersteller Kapriolen schlagen und teilweise zwei Flaggschiffe pro Jahr raushauen, liegen hier dann mehrere Jahre zwischen dem 2014 präsentierten YotaPhone 2 und der neuen Auflage. Erneut soll das Gerät zwei Bildschirme bieten und sich dadurch von dem Android-Einheitsbrei abheben.

Angedeutet wurde das neue Smartphone schlicht als Yota 3 am Wochenende auf einer Messe. Außer, dass das Smartphone im frühen Herbst 2017 erscheinen soll, hatte man aber keinen großen Mitteilungsbedarf. Es wurde lediglich noch verraten, dass es Konfigurationen mit 64 bzw. 128 GByte Speicherplatz zu Preisen von voraussichtlich 350 bzw. 450 US-Dollar geben solle.

Schenkt man weiteren Gerüchten Glauben, soll wohl der Qualcomm Snapdragon 625 als Herzstück dienen. Den SoC kennen wir z. B. aus dem Moto Z Play. Außerdem könnte das Yota 3 mit einem AMOLED-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten aufwarten. Das zweite Display an der Rückseite soll 5,2 Zoll Diagonale, 1.280 x 720 Bildpunkte und E-Ink-Technik verwenden. Auch ein Fingerabdruckscanner sei an der Front mit von der Partie.

Es stehen außerdem noch 4 GByte RAM, Android 7.0 als Betriebssystem, Dual-SIM, eine Hauptkamera mit 12 und eine Frontkamera mit 13 Megapixeln, ein Akku mit 3.200 mAh und ein Anschluss für USB Typ-C im Raum. Auf einen Kopfhöreranschluss verzichte man beim Yota 3 angeblich.

Sollten die Behauptungen um den Qualcomm Snapdragon 625 als SoC Recht behalten, wäre das Yota 3 bei Veröffentlichung bereits relativ altbacken. Trotzdem könnte das recht ungewöhnliche Design mit zwei Bildschirmen eventuell Käufer locken. Was haltet ihr denn vom potentiellen Ergebnis der chinesisch-russischen Zusammenarbeit?

(via Engadget)

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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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