Yet Another Process Monitor

9. August 2009 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Ich habe hier schon einige Male über den Process Explorer von SysInternals (nun Microsoft) geschrieben und auch meinen damaligen Favoriten von AnVir erwähnt. Nun macht sich aber ein neues Tool auf die Herzen der Anwender zu erobern: Yet Another Process Monitor. Open Source und auch optisch nett aufgebaut:

Yet Another (remote) Process Monitor -- 39 processes running

Sieht auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen überfrachtet aus, ist aber gut strukturiert (wenn man sich einmal “eingeklickt” hat). Neben den üblichen Informationen über laufende Prozesse / Dienste bringt YAPM auch noch jede Menge andere Features mit. Einfach mal selber ausprobieren, hätte gerne mehr dazu geschrieben, bin aber gerade auf dem Sprung… (kann aber sagen, dass YAPM meinen bisherigen Favoriten nach circa zehn-minütiger  Nutzung abgelöst hat).

Über den Autor: caschy
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21 Kommentare

Manox 9. August 2009 um 11:16 Uhr

Wollte es grade testen und beim Start kam gleich die meldung da es nur 32 Bit Only läuft und somit für ein 64 Bit System ungeeignet ist.

Rainer 9. August 2009 um 12:02 Uhr

Schade eigentlich. Das Programm sieht sehr vielversprechend aus. Bietet mehr als der Process Explorer von Sysinternals, wofür ich bisher zusätzliche Programme nutzen muss. Aber was nützen tausende Features, wenn grundlegende Dinge wie eine 64-Bit-Version wieder vernachlässigt werden?

Ich nutze seit Mai Windows7 und dabei gleich die 64-Bit-Version. Keine Ahnung, ob’s was bringt, aber man muss ja nicht immer auf 24 Jahre alten Techniken stehenbleiben.

yNET.iC0re 9. August 2009 um 12:34 Uhr

:O keine x64-funktionalität –> wtf?

ich werds erst ausprobieren wenn dat mit x64 klappt, sonst isses eh net so zukunftssicher^^

christian 9. August 2009 um 12:34 Uhr

Ebenfalls störend in meinen Augen:
Requirements: .NET Framework 2.0

netsun 9. August 2009 um 12:45 Uhr

@christian: das scheint jetzt eine Mode zu sein.

zum Prog: ich hab’s noch nicht ausprobiert, aber ich denke mal bei diesem GUI verschluckt es sicher unnötig Speicher.

LokiBartleby (twitter ) 9. August 2009 um 13:20 Uhr

Bis dato nutze ich den System Explorer (Danke für den Tipp damals ;) ), und aktuell wüsste ich nicht, warum ich wechseln sollte.

Zumal die Version 2.0 schon in den Startlöchern steht und die Alpha bei einem ersten drüberschauen einen guten Eindruck gemacht hat. Mittlerweile ist auch die erste Beta Version fertig.
Speziell die GUI wurde z.B. überarbeitet.

Aber ist ja nie verkehrt, Alternativen zu kennen, danke für den Tipp.

mschortie 9. August 2009 um 14:45 Uhr

Ich nutze seit längerem den “System Explorer” und bin sehr zufrieden damit. Dieser läßt sich auch über Plugins erweitern. Die Version 2.0 Beta 1 läuft auch unter Windows 7, allerdingst gibt es hierfür noch keine Plugins. Eine 64-Bit-Unterstützung kann ich selber leider nicht testen.

Mariusz (twitter ) 9. August 2009 um 15:26 Uhr

Ihr heult doch jetzt nicht wegen dem .NET Framework? Das kann ja nicht euer Ernst sein.
Störend finde ich dass es Windows zum Laufen braucht. Furchtbar diese Software, ne ne ne.

Rainer 9. August 2009 um 16:04 Uhr

Das .NET-Framework wird langfristig das alte Win32-API ersetzen. Was genau stört euch daran? Die Programme sind nicht langsamer, sie sind sicherer und laufen sogar plattformunabhängig auf Linux/OS X.

Mal ein Vergleich: Paint.NET startet bei mir in 2 Sekunden, der Firefox braucht über 10 (bei initial gleichem Speicherverbrauch von 50MB).

Rainer 9. August 2009 um 16:43 Uhr

@mschortie: Danke, läuft auch unter 64-Bit-Windows. Es kann aber – ebensowenig wie die Software von Sysinternals – zu einem Prozess bekanntgeben, ob es ein 32-Bit- oder 64-Bit-Prozess ist. Da muss man noch den Taskmanager bemühen.

christian 9. August 2009 um 17:40 Uhr

Rainer: ich brauche die entsprechenden runtimes auf dem betreffenden pc. das sollte meiner meinung nicht sein um etwas nutzen zu können.

Rainer 9. August 2009 um 18:18 Uhr

.NET 2.0 ist standardmäßig schon bei Vista drin. Klar, MS hätte es bei WinXP SP3 auch reinsetzen können, dann wäre diese Diskussion hinfällig, aber das Framework ist eine 30MB große Datei und in einer Minute installiert. Es gehört einfach zum Windowsssystem.

mschortie 9. August 2009 um 20:21 Uhr

Ich habe YAPM jetzt mal ein wenig getestet. Dabei mußte ich aber feststellen, dass die Speicherauslastung bei YAPM (70 MB) um das ca. 10-fache höher ist, als z. B. beim “System Explorer” (7 MB). Schöne GUI das eine, wer’s braucht… das andere!

Dirk Paehl (twitter ) 10. August 2009 um 14:22 Uhr

Habe es auch mal getestet. Ich habe nebenbei mal ffmpeg kompiliert CPU Auslastung 100%. Das Programm brauchte einige Minuten zu Starten (liegt auch an .NET) Der Process Explorer benötigt hierfür nur einige Sekunden trotz 100% CPU Last. Yet another friert auch dauernd wegen der CPU ein. Der Systemexplorer 1.5 oder sogar die 2.0 beta braucht auch nur einige Sekunden.

Zu Info bei Vista müßte von .NET 2.0 bis 3.5 bei sein.
Auch ist das ein Trugschluß das .NET Programme unter Linux oder anderen OS laufen. Es gibt sehr sehr viele API funktionen unter .NET die nur unter Windows laufen.
Ich habe einige kleine Tools die in .NET 2.0 geschrieben sind aber nicht unter MONO laufen. Unter MONO nicht möglich zu kompilieren weil etliche API Funktionen nicht verfügbar sind.
Es gibt einige .NET Programme die auch unter Linux laufen.
Aber es gibt mehr Windows Programme die unter WINE laufen als .NET unter Linux.

Don Salva (twitter ) 10. August 2009 um 14:37 Uhr

Hola, ich nehme an, du benutzt WordPress?

Ich würde gerne den Namen des Plugins wissen, die die Bilder im Beitrag automatisch verkleinert, und beim draufklicken hervorhebt. Eben halt wie hier in diesem Blogeintrag.

Danke schonmal!

Adam (twitter ) 24. September 2009 um 00:33 Uhr

Diese Woche ist YAPM 2.2.0 veröffentlicht worden. Die Software ist recht stur. Älteres .Net Framework reicht nicht, es muss die 3.5er sein. Ich werde wohl doch auf YAPM verzichten.

hubutz 18. Oktober 2009 um 12:31 Uhr

Hat jemand von Euch die “lasse YAPM den Windows-Taskmanager ersetzen”-Funktion rückgängig machen können? Ich hab das leider nicht geschafft, und das nervt :-(

Adam von sparideen.eu (twitter ) 14. Juni 2010 um 14:22 Uhr

@Caschy: Ein evtl. Software-Tipp: Ultimate Process Killer. Open-Source. Ich habe gesehen, dass der in deinem sehr umfangreichen Blog noch fehlt. Was hältst du davon? Ich habe gerade keine Zeit den zu testen und eine weitere Alternative brauche ich im Moment nicht (unbedingt).

Quelle: http://sourceforge.net/projects/ultmprokill/

@hubutz: Am besten vorher ein Systemwiederherstellungspunkt setzen, dann kannst du die Änderung leicht rückgängig machen. Es ist ein guter Tipp für die Zukunft.



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