Yahoo bewirbt auf eigenen Seiten den Firefox Browser, außer man kommt mit Safari

13. Dezember 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Yahoo ist seit kurzer Zeit die Standard-Suchmaschine im Firefox-Borwser von Mozilla. Nun beginnt Yahoo damit, Internetnutzer beim Besuch von Yahoo-Webseiten zur Installation von Firefox zu bringen. Logisch, man möchte seine Marktanteile ausbauen, was liegt da näher als die Installation eines Browsers zu empfehlen, in dem man selbst als Standard-Suchmaschine integriert ist. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch, wer die Aufforderung angezeigt bekommt.

Yahoo

Die Installations-Aufforderung erscheint nämlich für Nutzer von Chrome, Internet Explorer, Opera und sogar des Yandex Browsers. Wo sie nicht erscheint, ist bei der Nutzung von Apples Safari Browser. Der Grund dafür könnte ein ganz einfacher sein, Yahoo soll sehr daran interessiert sein, auch in Safari die Standard-Suche zu werden. Der Vertrag zwischen Apple und Google läuft 2015 aus, die anderen Suchmaschinen-Anbieter scharren schon mit den Hufen, um Google den Platz streitig zu machen. Dass Apple daran interessiert ist, den großen Konkurrenten Google von den Geräten zu verbannen, ist kein Geheimnis.

Auch wenn die Änderung einer Standard-Suchmaschine in einem Browser sehr leicht durch den Nutzer durchzuführen ist, nehmen die meisten doch einfach das, was sie vorgesetzt bekommen. Nicht umsonst ist der Platz der Standard-Suchmaschine so begehrt und umkämpft, leichter kann man sich Nutzer als Anbieter nicht schnappen. Vielleicht sehen wir ja 2015 schon das große Comeback von Yahoo, wobei ich persönlich nicht denke, dass es in den nächsten Jahren große Verschiebungen bei den Anbietern geben wird.

(Quelle: TechCrunch)


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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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