Xiaomi RedMi Note 3: Variante mit Qualcomm Snapdragon 650

14. Januar 2016 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

Xiaomi-LogoOffenbar hat es einen guten Grund, dass das Xiaomi RedMi 3 aktuell zu unglaublich niedrigen Preisen zu haben ist. Denn Xiaomi hat just eine neue Variante des Bruders RedMi Note 3 angekündigt: das Xiaomi RedMi Note 3 Snapdragon Version bzw. aktuell von vielen Kollegen auch RedMi Note 3 Pro getauft. Wie der Name verrät, steckt nun anstatt des SoCs Mediatek Helio X10 ein Qualcomm Snapdragon 650 im Inneren. Dieser Chip mit bis zu 1,8 GHz Takt arbeitet mit sechs Kernen, vier der Reihe ARM Cortex-A53 und zwei der Reihe ARM Cortex-A72. Außerdem hat Xiaomi die Kamera des RedMi Note 3 in der Snapdragon Edition von 13 auf 16 Megapixel aufgestockt.

Die Frontkamera bleibt wie bei der MediaTek-Version des Xiaomi RedMi Note 3 bei 5 Megapixeln stecken. Zu den restlichen, technischen Daten zählen weiterhin ein Bildschirm mit 5,5 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Für Freunde biometrischer Spielereien ist auch ein Fingerabdruckscanner integriert. Das Gehäuse des Smartphones besteht aus Metall, während der üppige Akku 4050 mAh aufweist. Des Weiteren nennt Xiaomi noch Unterstützung für 4G+ LTE (in China) sowie wahlweise 16 GByte Speicherplatz gekoppelt mit 2 GByte Arbeitsspeicher oder 32 GByte Speicherplatz plus 3 GByte RAM.

xiaomi redmi note 3 pro

Wer das Xiaomi RedMi Note 3, egal ob mit Qualcomm Snapdragon 650 oder MediaTek Helio X10, in Deutschland erstehen will, wird zu einem Import greifen müssen. Denn in Deutschland kommt das Smartphone des chinesischen Herstellers offiziell leider nicht auf den Markt. Umgerechnet etwa 140 Euro soll übrgens die „kleinere“ Version, also mit 2 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz kosten. Wie hoch der Preis des Modells mit 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Speicherplatz ausfallen wird, ist noch offen.



Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

Markus 14. Januar 2016 um 23:54 Uhr

Und wir warten weiter auf das erste Xiaomi Smartphone mit allen relevanten LTE Bändern…

Stefan Dötsch 15. Januar 2016 um 00:22 Uhr

Na dann kochst du dir besser noch ne Kanne Tee.

Sven 15. Januar 2016 um 06:21 Uhr

Wenn man denn unbedingt LTE möchte…

Steffen 15. Januar 2016 um 06:27 Uhr

Hat jemand Erfahrungen mit xiaomi bezüglich der verbauten Hardware und damit Nutzungsdauer?
Mein nexus 5 rennt wie hulle seit 2013, das moto g 2014 dagegen ist schier unbedienbar mittlerweile, selbst andre roms bringen kein Erfolg.

David 15. Januar 2016 um 10:52 Uhr

Miui auf den Redmi Note 4G (erste Generation) war für einen SD410 erstaunlich performant. In manchen Disziplinen gefühlt flüssiger als mein Nexus 5. Zum Beispiel beim installieren mehrerer Apps gleichzeitig.

Bei deinem Moto G war vermutlich der RAM das Limit.

Thorsten 15. Januar 2016 um 12:11 Uhr

@Steffen: Ich habe seit Februar 2013 ein Xiaomi Mi2 – und es läuft und läuft und läuft.


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