Wunderlist wird kostenpflichtige Pro-Accounts einführen

11. März 2013 Kategorie: Internet, Software & Co, geschrieben von: caschy

Das ToDo-Tool Wunderlist dürfte mittlerweile jedem Leser hier ein Begriff sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann empfehle ich euch einen Blick in das Archiv. Was passiert in Zukunft? Wie will sich das Team aus Berlin finanzieren? Antwort: Pro-Accounts. Kosten 2,99 Dollar im Monat. Was die können? Mit einem Wunderlist Pro-Account können Aufgaben an andere Personen im Team übertragen werden. Ferner lassen sich unbegrenzt Sub-Tasks erstellen, damit sich große Projekte besser verwalten lassen.

Wunderlist 2

Acht neue Hintergründe: nicht mehr die vorgegebenen, sondern auch mal neue Hintergrundbilder lassen sich nutzen, wenn man in klingender Münze bezahlt. Zum Schluss lassen sich noch Listen und Tasks mit einer unbegrenzten Zahl Teilnehmern teilen – und man bekommt Zugriff auf die aktuellsten Betaversionen. Meinung? Ja, habe ich. Für die Privatperson reicht die kostenlose Version von Wunderlist, alternativ finden sich gefühlt 1000 andere Tools, die darauf warten, meine Aufgaben kostenlos entgegenzunehmen. Und für Gruppen und Projekte? Da finde ich Wunderlist ehrlich gesagt ein wenig mager. Update: keine Ahnung, ob die in Berlin Preise ausloten wollen, Benutzer berichten, dass in den Mails völlig unterschiedliche Preise wie 3,99, 4,99 oder sogar 9,99 Dollar zu finden sind…

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Über den Autor: caschy

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34 Kommentare

Pietz 11. März 2013 um 15:12 Uhr

100% deiner meinung! wunderlist benutze ich als to-do app, aber ich könnte jeden tag auf ein anderes umsteigen.

Thomas Baumann 11. März 2013 um 15:18 Uhr

“%windir%\system32\StikyNot.exe” reicht mir. Zur Not tuts auch Outlook, das synchronisiert sich ja auch gleich schön mit Windows Mobile (nicht so wie beim neuerem Windows Phone <_<). Ich seh für mich kein Sinn die Anwendung überhaupt zu nutzen.

wolfigang 11. März 2013 um 15:23 Uhr

Wunderlist ist zwar wirklich schön und nett, aber Geld dafür verlangen wird mMn nicht funktionieren. Privatleute zahlen für sowas nichts (geringe Ansprüche und unendlich Alternativen) und für HeavyUser gibt es viele weitaus mächtigere Tools als Wunderlist.

Ich selbst habe Wunderlist vor kurzem auch ausprobiert, bin aber wieder weg aufgrund der fehlenden Sync mit den GoogleTasks (find ich einfach praktisch, wenn ich neben meinen Mails auch überall die Aufgaben habe).

Mike 11. März 2013 um 15:24 Uhr

ich hab Wunderlist immer mal getestet. Leider Nichts für mich. Finde es nicht grad toll zu bedienen und dann stört mich noch dieser versuchte Apple Style. Kennst du da vielleicht ne simple Alternative im Holo Style ?

scinaty 11. März 2013 um 15:27 Uhr

Was gibts denn für den Heavy-User? Wunderlist finde ich vom Umfang her auch zu knapp.

caschy 11. März 2013 um 15:29 Uhr

Remember the milk vielleicht?

jpyea 11. März 2013 um 15:31 Uhr

Leider funktioniert nicht mal die eingebaute Synchronisation gut. Die Sync mit Google Aufgaben fehlt erst recht… dann ist es sehr langsam auf schwächeren Androidgeräten, Es hat ja nicht jeder einen Ferrari in der Tasche. Und viel Speicher nimmt es auch noch in Anspruch im Vergleich zu anderen Apps.

Robbi 11. März 2013 um 15:33 Uhr

Woher hast Du die 2.99? In meiner Mail haben Sie getestet, ob ich auch 9.99€ bezahlen würde.

Christoph 11. März 2013 um 15:35 Uhr

Anhand des Links erkennt man aber, dass es sich um einen Preistest handelt. Ich habe Angebot für 4,99 bekommen.

Hermann 11. März 2013 um 15:35 Uhr

In meiner eben erhaltenen Email von Wunderlist steht etwas von 3,99$/month?!

Stefan 11. März 2013 um 15:36 Uhr

Ich finde Wunderlist genial, darf mich wohl Poweruser schimpfen :) Habe viele meiner Arbeitsschritte an Wunderlist gebunden, damit nichts mehr vergessen geht.
Aber selbst für mich bringt der Pro-Account keinen nennenswerten Vorteil, dass ich dafür 3$ pro Monat abdrücken müsste. (was an sich nicht viel wäre…)

Zaphod_42 (@Zaphod_42) 11. März 2013 um 15:41 Uhr

Dann hat sich wunderlist erledigt – nutze inzwischen http://nitrotasks.com/

Sabine 11. März 2013 um 15:42 Uhr

Für uns war es immer die Einkaufsliste schlecht hin, aber seit dem Update auf Version 2 ist sie nicht mehr zu gebrauchen – einfach nur mehr langsam, das synchronisieren funktioniert auch nicht mehr so gut wie unter Version 1 und des öfteren schmiert die App einfach ab.
Mein Freund und ich sind jetzt auf “Out Of Milk” umgestiegen. Hat zwar nicht so eine hübsche Webseite, dafür stimmt die Performance und hat auch ein paar nette Features mehr (zb: Kategorien, mit denen kann man perfekt die Einkaufsliste unterteilen und anordnen, wie die Regal im Supermarkt, wodurch man nicht planlos im Geschäft herumläuft – Bei der Wunderlist konnte ich die Einträge nie so sortieren wie ich sie gerne hätte). Seperate ToDo-Liste und Vorratsliste ist auch dabei. Also eine Alles-In-Einer-App, die ich dann mit meinem Freund teilen kann.
Besteht “Out of Milk” die 2-wöchige Testphase (was im Moment sehr danach aussieht), werden wir wohl auf die Pro-Version für 1,51 umsteigen (die Gratisversion hat keine Werbung, aber nur in der Pro-Version lassen sich manch tolle Sachen eintellen)…

Julian 11. März 2013 um 15:48 Uhr

Hm, jetzt kommen auch die mal auf dem Boden der Tatsachen an. Alle StartUp-Förderungsgelder verballert? Naja, ich habe meinen Account gelöscht, denn die Windows Phone-App wurde eingestellt und eine Windows 8-App (Ja, es gibt eine x86-Ausgabe, die hat aber kein Live Tile) ist auch nicht in Sicht.

Malte 11. März 2013 um 15:49 Uhr

Das für mich bisher am besten funktionierende Aufgabentool ist Tasks, sowohl in der free, als auch in der paid-Version erhältlich.

Tasks: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.teamtasks.tasks.paid&hl=de

Es ist sauber, synchronisiert mit Google und hat praktische Widgets. Das Design ist minimalistisch und optimiert auf den wirklichen Nutzen – Tasks anlegen, verwalten und abhaken. Sub-Tasks werden sofort angezeigt (nicht wie bei Wunderlist, erst nach einem Klick).

Kann es nur empfehlen.

doctor 11. März 2013 um 16:06 Uhr

@Sabine: kleiner Tipp: schau dir mal catch an.

masmaessig 11. März 2013 um 16:38 Uhr

das ist der Tot von WL

horizontblau 11. März 2013 um 16:46 Uhr

Nach den Start-Schwierigkeiten von Wunderlist 2 ist es inzwischen sehr stabil.
Alles in allem ein hervorragende To-Do-App, möchte sie nicht mehr missen.
Allerdings würde ich ein Donate-Bezahlsystem bevorzugen.

Mike 11. März 2013 um 16:50 Uhr

danke Caschy, werd mal die Milch testen :D
AnyDo hatte mir auch nicht ganz so gut gefallen. Ich mag es so simpel wie möglich.

Picki 11. März 2013 um 16:55 Uhr

Ich habe eine Zeitlang im kleinen Team ->> do.com getestet.
Leider hat do.com es in dem letzten Jahr weder geschafft eine Ipad App zu bauen, noch der Android App halbwegs den selben Umfang wie der Weboberfläche zu spendieren.
Nachdem meine technisch nicht so fitten Teamkollegen mit der Webanwendung nicht klar kamen, haben wir nun auf Wunderlist umgestellt. Die Kollegen kommen mit wenigen simplen Listen die wir je nach Bedarf bei Wunderlist teilen nun deutlich besser klar.
Mit fehlt nur die Funktion, Teilfortschitte mit Zeitspempel zu notieren und zu “verfolgen”.

Ich bin durchaus bereit einen Preis zu zahlen; dieser muss aber der relativ geringen Nutzung angemessen sein. Wenn ich beispielsweise bei 4 Anwendern 4*5 = 20 Euro / Monat zahlen soll, dann ist das für unsere wenigen Tasks einfach zu teuer.
Abgesehen von Wunderlist habe ich bislang noch keine ToDo Liste gefunden, die

- für ein 4er Team geeignet ist
- nicht mehr als 50 Euro / Jahr kostet (in Summe)
- Auf Mac, PC, Webbrowser, Iphone, Ipad, und Android läuft
- optisch und von der Usability her nicht total gruelig ist
- auf Deutsch ist.

Über Vorschläge freue ich mich immer!

Picki

MatzeKatze 11. März 2013 um 17:05 Uhr

@Picki: kann mich dem Tipp von Ben nur anschließen. Catch könnte auch was für dich sein.

Tempura 11. März 2013 um 17:10 Uhr

Bankrott in kleinen schritten…
Mehr als gutes aussehen und Feature-Mangel bieten sie ja immer noch nicht. Und dafür dann Geld verlangen? Ich persönlich halte mich an Google Tasks und seine endlose Armada kompatibler Clients (momentan Tasks). Bietet genau was ich brauche: Freiheit und Stabilität. Taugt ein Client nicht mehr kann ich einfach wechseln ohne großen Datenverlust.

Daran sollten sich mal einige Hersteller probieren. Beliebig Zukaufbare Sync-Dienste und Features. Statt dessen werden lieber mittelmässige minimalangebote mit Cloud-Zwangsbindung gebracht… :(

Sabine 11. März 2013 um 17:58 Uhr

@doktor: catch ist mir eigentlich schon weider zu viel funktionsumfang – will ja wirklich nur einkaufsliste, eine vorratsliste und noch eine checkliste für den urlaub.
@mike, @cachy: “remember the milk” kann ich nicht gebrauchen: in der kostenlosen version darf man nur alle 24h synchronisieren (beim einkaufen nicht gerade toll, wenn man gerade gesyncht hat, aber mein freund noch was auf die liste schreibt). damit man dann synchronisieren kann wann man will wollen die 25 dollar PRO JAHR! die gratis version von “out of milk” bietet dieses feature schon und zum customizen komm ich dann mit 1,51 euro viel günstiger weg…

Christian Roth 11. März 2013 um 18:02 Uhr

Nach Unmengen an € für ToDo-Apps bin ich bei Toodledo hängen geblieben.

Daniel 11. März 2013 um 18:44 Uhr

Kein Kommentar in dem nachgefragt wird wo es den geilen Wallpaper gibt?^^

André 11. März 2013 um 19:10 Uhr

@Thomas Baumann: Warum habe ich das bisher noch nie gesehen? :O Coole Sache. Vor allem, weils kein Extra-Tool ist.

Faby, Botschafter des Lächelns 11. März 2013 um 20:50 Uhr

Caschy, wo hast du denn den geilen Hintergrund her?

caschy 11. März 2013 um 21:11 Uhr

Habe ich leider nicht mehr.

Nils 11. März 2013 um 22:02 Uhr

Mit reicht die hauseigene Errinerungsfunktion, sowie die Aufgabenfunktion von Apple völlig aus.

Pascal 12. März 2013 um 10:42 Uhr

Wunderlist ist seit der 2.0er Version so viel schlechter geworden. Ich habe auf all meinen Endgeräten trotz “Letzte Synchronisierung vor wenigen Sekunden” total unterschiedliche Versionsstände. Ich habe mit dem Support schon mehrfach gesprochen. An- und Abmelden hilft da manchmal, unter Android sogar nur das Löschen der kompletten App-Daten. Dazu kommt noch, dass die Performance wesentlich schlechter geworden ist.

Ich mach ja vieles mit, aber das reicht mir langsam. Geld würde ich dafür auch nicht mehr ausgeben wollen. Ich werde mir bei Gelegenheit mal Any.do etc. anschauen…


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