Wunderlist gibt Einblicke in Entwicklung und Funktionen der Apple Watch-App

29. März 2015 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Wunderlist, eine der wohl größten und bekanntesten Apps für die tägliche Organisation von Aufgaben, ist eine der ersten Apps, die gleich beim Launch der Apple Watch am 24. April eine dedizierte Watch-App parat hat. Nebst Wunderlist zogen zwar auch namhafte App-Entwickler wie Evernote oder Onefootball mit, jedoch gibt Wunderlist als einer der wenigen Einblicke in den Entwicklungsprozess der Apple Watch-App und zeigt bildhaft, wie die App schließlich aussehen wird.

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So spricht Wunderlist in einem Blogbeitrag davon, dass man die App beim Start nicht zu sehr überladen wollte. Daher erhält man beim Start der Watch App vier Optionen zur Auswahl. Von hier aus könnt Ihr in den Eingang, den Euch zugewiesenen Tasks von Dritten, die heutige Tagesübersicht oder Eure favorisierten Tasks aus der Vogelperspektive springen. Seid Ihr in einer spezifischen Liste gelandet, könnt Ihr diese ganz einfach mit der Krone am Rand der Apple Watch durchscrollen und Aufgaben abhaken.

Bald, so sagt Wunderlist, soll auch die Spracheingabe in die App Einzug erhalten, sodass Ihr auf die Schnelle neue Aufgaben diktieren könnt. Ich selbst kenne dieses Feature bereits von Android Wear und muss sagen, es hat sich durchaus des Öfteren als nützlich erwiesen.

Wenn Ihr über Tag eine Erinnerung zu einer fälligen Aufgabe erhaltet, erscheint eine Benachrichtigung auf der Uhr, über die Ihr den Task schnell abhaken oder verschieben könnt. Und wenn Ihr Wunderlist, so wie wir hier im Blog, im Team nutzen solltet, dann könnt Ihr dank Apples Glance-Funktion jederzeit schnell sehen, welcher Mitarbeiter gerade an welcher Aufgabe arbeitet.

 

03@2xWunderlist betonte zudem, dass man sich sehr viele Gedanken darüber gemacht hätte, was für Informationen man dem Nutzer auf einem kleinen Display, wie dem der Apple Watch, präsentiert. Daher habe man lange bis ins kleinste Detail die Optionen abgewogen und die App bis hin zur Schriftgröße abgestimmt und optimiert. Jedoch wollte Wunderlist auch nicht den langweiligen Einheitsbrei mit statischen Listen präsentieren und so findet man in der App immer wieder kleine flüssige Animationen, die etwas frischen Wind reinbringen sollen.

Dabei hat sich Wunderlist auch Gedanken zur Akkulaufzeit gemacht. Auch die App-Entwickler wissen, dass jeder Pixel, der aufleuchtet, automatisch am Akku herumnuckelt. Daher hat man sich beim Startup aus Berlin dazu entschieden, die App größtenteils mit weißer Schrift auf schwarzem Grund zu designen und die Highlights wie Erinnerungen und überfällige Tasks in einem dunkelblauen Ton zu halten. Ich persönlich finde es ein wenig zu düster geraten, gerade wo Wunderlist sowohl für iOS als auch Android einen relativ hellen und freundlicheren Look gewählt hat, aber zugunsten der Akkulaufzeit musste man eben Abstriche machen. Ich bin gespannt, wie andere Entwickler ihre Apps auf der Apple Watch präsentieren werden.


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