World Backup Day 2013: und wie sicherst du?

31. März 2013 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

Heute ist nicht nur Ostersonntag, sondern auch World Backup Day. Es gibt ja mittlerweile für alles einen Tag. Tag des Baumes, Tag des Bieres, Tag des Kaffees, Tag der Jogginghose, Handtuch-Tag und so weiter. Ihr kennt das. Und heute ist eben der World Backup Day. Natürlich sollte man nicht nur einmal im Jahr seine schützenswerten Daten sichern, sondern in schöner Regelmäßigkeit.

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Doch der heutige Tag als World Backup Day ist wieder eine nette Möglichkeit, an die Wichtigkeit von Backups zu erinnern. Denn Daten können schnell verloren gehen: entweder aus eigener Trotteligkeit beim Löschen, bei Diebstahl oder bei Defekten des Speichers, auf dem sich die Daten befinden.

Möglichkeiten zum Sichern der Daten gibt es jede Menge. Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder über Backup und die jeweilige Software gebloggt. Wer eine Software einsetzt und zufrieden ist: weiter so! Ich selber habe in den Jahren meine eigene Strategie gefunden, mit der ich gut fahre. Spezielle Software benötige ich nicht.

Meine wichtigen Daten lagere ich auf einem Netzwerkspeicher, der Synology DS710+. Hier werkeln zwei Festplatten im RAID-Modus. Auf diesem Netzwerkspeicher landet auch das automatische Backup meines Macs. Ebenfalls kommt noch eine Western Digital MyBook zum Einsatz. Wichtige Daten lagern natürlich nicht nur auf dem Netzwerkspeicher, sondern ich setze zusätzliche auf Dropbox, sprich: Daten in der Cloud.

Umgekehrt sichere ich auch Cloud-Daten wie E-Mails auf dem Rechner. Bei E-Mails kann man eigentliche jedes Programm, zum Beispiel Portable Thunderbird, nehmen – alternativ empfehle ich MailStore Home und für den Mac gibt es CloudPull.

Und Windows? Seit Windows 8 mache ich mir weniger Gedanken um die Sicherung. Windows 8 verfügt über einen Dateiversionsverlauf, der ähnlich der Time Machine auf dem Mac arbeitet. Ebenfalls bietet Windows 7 oder Windows 8 von Haus aus eine Lösung an, die das Erstellen von Vollbackups möglich macht.

Also Freunde – Backup machen. Sollte eigentlich nach der Ersteinrichtung kein großer Akt sein – vieles kann ja automatisiert werden. Wer noch unschlüssig ist: einfach mal hier im Blog nach Backup suchen. Und wenn einmal etwas verloren gegangen ist – das ultimative Tool zum Wiederherstellen verloren gegangener Daten ist Testdisk / Photorec.

Lasst ruhig einmal eure Lösungen hören!

Bildquelle: Shutterstock, Backup Computer Key In Blue For Archiving And Storage von scyther5

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71 Kommentare

joshke 31. März 2013 um 16:34 Uhr

ich sichere ziemlich gleich…
zyxel nas (raid1) win 8 dateiversionsverlauf… win 8 voll backup mach ich einmal im monat… dropbox sichert zusätzlich… mails ruf ich online via gmail ab… Kontakte und kalender auch via google..

Little Dwarf 31. März 2013 um 16:34 Uhr

Bei mir kommt ebenfalls ein NAS zum Einsatz: ein QNAP TS-412 mit 4x 2TB im RAID-5. Darauf kommen automatische Backups von PC und Notebook und was sonst hin und wieder irgendwo weggesichert werden soll.
Zusätzlich liegen meine Uni-Unterlagen in der Dropbox. Die Daten werden auf PC und Notebook synchronisiert und ein aktuelles Abbild liegt davon immer auf meinem Nexus 7 (dank Dropsync). Außerdem gibt es in unregelmäßigen Abständen für die Uni-Sachen Kopien auf USB-Sticks.

turita 31. März 2013 um 16:35 Uhr

Alle Daten liegen auf einer DS213 und werden regelmäßig auf ne externe Platte gesichert.

elknipso 31. März 2013 um 16:40 Uhr

Wie sind denn Deine Erfahrungen mit Mailstore Home?
Hatte das mal 2-3 mal getestet um mein doch recht umfangreiches Google Mail Postfach zu sichern, aber leider ist er immer nach ein paar Stunden dann abgebrochen.

Wie darf man sich denn die Sicherung über Thunderbird Portable vorstellen, cacht er das gesamte Postfach dann dauerhaft in dem Ordner? Dann wäre das ja sogar noch die bessere Option.

HansS 31. März 2013 um 16:41 Uhr

Microsoft SyncToy, sichert einfach und zuverlässig wahlweise auf USB-Speicher, andere Rechner (über Heimnetzwerk) und Skydrive.

Lonbur 31. März 2013 um 16:43 Uhr

ich benutze nur time machine. find’s aber eigentlich unnötig und zeitverschwendung, weil ich noch nie daten verloren habe und in zeiten von SSD gibt’s eh keine head-crashs mehr. wir sind da schon sehr weit fortgeschritten.

Christian 31. März 2013 um 16:48 Uhr

Ich nutze 2 externe Festplatten und das kostenlose Programm PureSync.

Moeppi 31. März 2013 um 16:53 Uhr

TimeMachine auf ‘ne 2TB HDD. Und bisher nur einmal gebraucht für den Umzug auf einen neuen Mac. *fingerscrossed*

Lum 31. März 2013 um 16:56 Uhr

Habe mehrer Methoden, Dokumente liegen verschlüsselt in der Dropbox und bei Google Drive. Win 8 sichere ich mit Redobackup, und Musik & co sind zusätzlich noch auf einer externen Festplatte.

Ernstl 31. März 2013 um 16:56 Uhr

Dateien werden mehrfach repliziert. Im Rechner gibt es eine Backup-Platte die alle wichtigen Inhalte aufnimmt. Von da aus wird regelmäßig mittels SyncToy auf die Synology gesichert. Die ihrerseits auf eine 2te Platte spiegelt. Steht zwar beides in der selben Wohnung, aber wenigsten in getrennten Zimmern. :)

Mails liegen auf einem Exchange, als lokale Kopie im Outlook und dazu noch mal als Mailstore Home-Kopie. Auf die wiederum das Plattensystem von oben angewendet wird.

Kleinkram ohne sensitive persönliche Informationen liegen zudem noch in der Dropbox.

Und letztlich verteilen sich die wesentlichen Teile meiner MP3-Sammlung auf diverse Handies, Tablets etc.

elknipso 31. März 2013 um 17:00 Uhr

@Lonbur
Ich hoffe Dein Beitrag war jetzt ironisch gemeint, wobei ich das nicht glaube.
Da bekommt man ja Angst wenn man so was liest.

Eine SSD kann Dir genau so, wie jede andere gewöhnliche Festplatte auch von jetzt auf gleich ohne irgendeine Vorwarnung kaputt gehen. Flash Speicherzellen haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dir eine SSD kaputt geht ist mindestens so hoch wie die, dass Dir eine Festplatte kaputt geht.

Der Umstand, dass Du bisher noch keinen Datenverlust hattest ist reines Glück, nicht mehr und nicht weniger.

foxylion 31. März 2013 um 17:02 Uhr

Ich hab nen eigenen PC für alle Daten, darin werkelt ein großer RAID5 der zusätzlich für alle Dokumente die Windows Server eigene Versionshistroie nutzt um überschriebene Dateien wiederherstellen zu können. Außerdem werden 1x am Tag alle wichtigen Daten (Fotos, Dokumente, …) auf eine externe Festplatte gespiegelt. Komplettsicherungen von PCs und Laptop hab ich keine, da auf alle Daten auf dem Server liegen und beim Ausfall eines PCs lediglich alle Software neu installiert werden muss.

@Lonbur, auch eine SSD hat n Controller der kaputt gehen kann, das kann also schon auch mal ins Auge gehen – Deswegen immer Backups machen!

Lars 31. März 2013 um 17:09 Uhr

Ich habe noch einen WHS hier laufen. Da liegen auf 4 Festplatten im Software RAID alle Daten drauf. Eine zweite Sicherung auf eine externe Platte ist angedacht, allerdings immer wieder auf später verschoben, weil die Kapazitäten nicht ausreichen und ich mindestens zwei Platten anschaffen müsste, worauf ich aber keine Lust habe, da ich wegen dem elenden externen Festplattenchaos zum WHS gewechselt bin. Wirklich gaaaanz wichtige Dateien liegen darüber hinaus auch noch in der Cloud.

Peter Fox 31. März 2013 um 17:16 Uhr

In welchem Raid-Modus arbeitet dein NAS denn? In der Dropbox würde ich meine wichtigen Daten auch gerne speichern, allerdings zähle ich auch sämltiche Fotos + Videos zu meinen wichtigen Daten und da kommt man mit den paar GB leider nicht sehr weit bei Dropbox.

Und ohne die Files nochmal z.B. in einen Truecrypt-Container zu legen, würde ich sowieso keine sensiblen Daten in die Dropbox legen, aber dazu hast du ja bereits vielfach gebloggt. Siehe auch z.B. http://www.slate.com/blogs/future_tense/2013/03/26/andrew_weissmann_fbi_wants_real_time_gmail_dropbox_spying_power.html

Emanuel-S 31. März 2013 um 17:17 Uhr

Ich verwende fast nur mehr portable Programme (u.a. dank dieser Seite ;) und die werden in regelmäßigen Abständen mit ihren Einstellungen auf einen USB-Stick sowie eine externe Platte geklatscht. Dokumente detto.

Fotos sortiere ich mittlerweile schon von Grund auf aus (man muss nicht 200 von dem selben Motiv haben) – eine Kopie davon am Rechner, hin und wieder auf die externe Platte und ansonsten in die eigene, gehostete Online-Gallery (mit Passwortschutz).

MP3s und Videos habe ich mittlerweile auch kaum noch – verwende dazu Online-Dienste wie Spotify und Co. – dadurch hat sich die Datenmenge bei mir radikal reduziert.

Versuche auch so wenige Programme wie möglich zu verwenden – Notepad++, Sublime, Illu, PS, Libre, Chrome, Filezilla – aus… reicht vollkommen und macht damit Backups zur Minuten-Sache.

metai 31. März 2013 um 17:18 Uhr

Täglichen Backups meines Arbeitsrechners im Büro, einmal auf eine interne Festplatte, ein zweites Mal auf Büro-NAS. Büro-NAS zieht einmal täglich ein Backup der OwnCloud-Installation beim Provider. Später am Abend zieht ein NAS zu Hause das Backup vom NAS im Büro. Sowohl das NAS im Büro als auch zu Hause haben einen Zwilling, mit dem sie sich einmal am Tag nichtdestruktiv abgleichen.

Hardware: 4 x Western Digital My Book Live
Software: Duplicati auf dem Rechner, rsyncd und rsync (ggf. über SSH) auf den NAS

Klingt aufwändig, aber mit einer Handvoll Shellskripten ist das Ganze schnell eingerichtet und läuft wie am Schnürchen. Klingt teuer, aber damit werden außer mir noch zwei andere Leute im Büro gesichert, und die ca. 500 Euro Anschaffungskosten relativieren sich schnell, ein verlorener Arbeitstag kostet wesentlich mehr.

joshke 31. März 2013 um 17:23 Uhr

Lonbur meine SSD (OCZ) hat nach gut einem halben Jahr einfach so den Geist aufgegeben. Klar erhielt ich eine neue doch meine Daten waren von einer Sekunde auf die andere weg (natürlich hatte ich Backups).
—–
Little Dwarf welche Geschwindigkeit erreichst du beim kopieren auf die TS-412 unter Windows im Gigabit Lan? Ich habe schlechte Erfahrungen mit der TS-412 gemacht, für diese Preisklasse hätte ich mehr erwartet

nygidda 31. März 2013 um 17:30 Uhr

Meiner Meinung nach alles Spielereien.
Die Frage ist nicht, wer macht Backup, sondern wer hat so etwas in den letzten Jahren gebraucht?
Ich bin zwar der Meinung es gibt immer ein paar zB Schriftstücke, die man ungern verliert.
Aber fragt euch mal, ob ihr nicht auch ohne leben könntet.
Ich glaube die Verkaufsbranche verdient schon genug an unseren Ängsten.

ich 31. März 2013 um 17:31 Uhr

Ich sichere den Ordner “Dokumente” und “Bilder”, beide auf meiner SSD auf die 2. Platte (eine HDD). Von dort wird nochmal beides und ein 3. Ordner mit wichtigen Daten auf eine interne Speicherkarte gespiegelt. Gelegentlich wird das Ganze nochmals auf eine externe 2,5″ HDD gespiegelt. Einmal pro Woche, wenn ich am WE zuhause bin wird das Ganze nochmals auf einen USB Stick gesichert.

Dazu habe ich auf Drobbox nochmal alles verschlüsselt hochgeladen, allerdings wird das nur aller halben Jahr oder noch länger aktualisiert und sichert nur den Grundstock an Daten.

Ich denke das sollte reichen;)

ich 31. März 2013 um 17:31 Uhr

Ergänzung: gespiegelt wird nach jedem Hochfahren mit TrayBackup.

exts 31. März 2013 um 17:38 Uhr

Gelegentlich mit DirSync auf externe HDD.
Ganz wichtiges sitzt verschlüsselt in der Cloud (Truecrypt).

Patrick Hollerbach 31. März 2013 um 17:40 Uhr

Ich benutze Microsoft Robocopy, um meine eigenen Dateien und Anwendungsdaten täglich auf eine externe Festplatte zu synchronisieren. Von der externen Platte wird einmal pro Woche ein Backup auf 2 weiteren Festplatten gemacht. Alle 2 Wochen wird auf einer weiteren Festplatte ein Backup gemacht, das außer Haus gelagert wird.

dischue 31. März 2013 um 17:55 Uhr

einmal manuell via YARGUI / robocopy auf NAS im RAID-Mode, zum anderen (immer noch) täglich autom. mit Acronis die reinen Daten auf 2. HDD und alle 2 Tage das OS.
Alle paar Wochen wird dann nochmal die aktuell HDD geklont und woanders untergebracht.
Vielleicht ein wenig paranoid – aber außer der Acronis-Sicherung mache ich den Rest nur manuell wen ich wieder dran denke.
Selbst zwar noch keine Probleme – aber bei Bekannten. Erst heißt es: da ist nichts wichtiges auf der Platte und 14 Tage später dann die Frage, was eine professionelle Datenrettung etwa kostet. Da fand ein anderes Familienmitglied, dass da schon was wichtiges drauf war…
Also lieber vorbeugen… ;)

elknipso 31. März 2013 um 17:58 Uhr

@nygidda
Natürlich stirbt man nicht davon wenn die Daten weg sind. Aber es ist trotzdem sehr “unschön”.
Ich habe bei mir z.B. riesige Fotoarchive die ich über viele Jahre aufgebaut habe. Wenn diese komplett weg wären würde ich natürlich nicht direkt tot umfallen, aber es wäre doch in höchstem Maße bedauerlich.
Und für diesen Fall mit ein paar Euro abzusichern ist wirklich ein äußerst geringer Aufwand.

Anderes Beispiel: Meine private Haftpflichtversicherung, kostet mich irgendwas um die 50 Euro im Jahr, und habe ich auch noch nicht gebraucht. Trotzdem ist es doch mehr als beruhigend wenn man weiss, dass man nicht Gefahr läuft durch eine kleine Unachtsamkeit sich sein komplettes Leben finanziell zu ruinieren.

Ronny 31. März 2013 um 18:07 Uhr

Mails liegen bei Google und das wichtigeste was ich sichern muss sind Bilder. Die synce ich mit DSycronice alle paar Wochen mit der zweiten Platte im Rechner. Einmal im Jahr wird nochmal auf einer Ext-Platte gesichert. Das reicht mir.

Ein Win7 User 31. März 2013 um 18:16 Uhr

Ich lasse alles automatisch jede Woche mit einem selbst geschriebenen Batchscript wichtige Daten per robocopy auf meiner Externen sichern.
Zur Zeit geschieht dies noch per USB2, aber das ändert sich irgentwann.

Die Externe wird auch nur für die Datensicherung an Strom und PC angeschlossen und ist sonst komplett physikalisch getrennt.

Horst 31. März 2013 um 18:16 Uhr

Seit Jahren fahre ich gut mit der Sicherung mittels Acronis a) die Systempartition (reine), Daten sonstiger wichtiger Art 1:1 auf externe HDD, gleichfalls diese nochmals auf einer ROM. E-Mails komplett Olk 2010 und Seamonkey Suite über Mailstore – ebenfalls 2-fach: Externe HDD und gebrannt. Wesentlich insgesamt ist das Sichern in Abständen – also nicht 1 Jahr ins Land gehen lassen und dann vielleicht einmal sichern. sollte schon quartalsmäßig vorgenommen werden. Kleine Erinnerungs-E-Mail hilft Wunder; Automatik ist Quatsch, da, wenn Fehler oder Viren auftreten, werden diese natürlich gleich mitgesichert ;) … und die wichtigsten Dokumente vielleicht doch einmal ausdrucken – aber ansonsten möglichst papierlos! hh.

Robert 31. März 2013 um 18:30 Uhr

Eine schöne Feature-Übersicht zu online-basierten Backup Diensten, gibt es hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_online_backup_services

Wobei mich interessieren würde, ob irgendjemand schon mal Erfahrungen mit Crashplan http://www.crashplan.com/ gemacht hat. Die FREEmium-Version mit Erklärvideo gibt es hier: http://www.crashplan.com/consumer/crashplan.html

Ausserdem mal eine Frage an alle Synology-NAS-Nutzer: Wenn Ihr RAID1 nutzt, habt Ihr das im Modus “Synology Hybrid RAID (SHR)” oder im echten RAID1 eingerichtet? Was ich so gelesen habe besagt, das man bei SHR Vorteile bei der HD-Erweiterung des RAID1 hat, aber die Wiederherstellung (bei NAS-Hardwarecrash) der HDs beim echten RAID1 leichter an anderen Rechnern funktionieren soll.

Henry 31. März 2013 um 18:31 Uhr

Backup-Medium ist bei mir eine externe Platte. So 1x die Woche mache ich ein Image der Systempartition mit Acronis. Meine Daten und Programme liegen auf einer anderen Partition, die ich im Prinzip täglich (auch mehrmals, je nach dem) mit FreeFileSync abgleiche. Nach grösseren Änderungen am System und so es dann eine längere Zeit einwandfrei läuft, erfolgt noch eine zusätzliche Sicherung auf einen optischen Datenträger. Im Falle eines Falles (bislang 1x passiert) kann ich so in relativ kurzer Zeit alles wiederherstellen.

Pelican 31. März 2013 um 18:32 Uhr

Mac + Time Capsule, das isses. :)

Thomas 31. März 2013 um 18:34 Uhr

Mein Backup-Konzept:
- strikte Trennung von Betriebssystem/Programmen ( C-Partition ) und Daten ( “D:\Eigene Dateien” ) auf getrennten Partitionen, beide auf der SSD.

OS/Programm:
mind. einmal wöchentlich Sicherung der komplette C-Partition auf Full-Image auf externe Platte mit Kopie auf Server – Aufbewahrung aller Sicherungen der letzten 8 Wochen. Bei Update, Softwareinstallation ggf. auch vorher sep. manuelle Sicherung

D:\Eigenen Dateien
- Daten: täglicher Inkremetielle-Sicherungen des Ordners auf zweite interne Notebookplatte.
- zweimal wöchentlich Komplettsicherung auf externe Platte und Kopie auf Homeserver ( Linux-System mit RAID-5 ), Aufbewarhung von allen Sicherungen der letzten 8 Wochen.

eMails/Newsgroups:
- eMails: tägliches automatische Sicherung aller Outlook-Daten und Thunderbird-Daten per Tool, Aufbewahrung mind. 15 Sicherungen, Wegsicherung auf externe Platte und Server über “Eigene Dateien”

Sonstiges:
- bei einigen Programme lasse ich noch getrennte Sicherung durchführen, z.b. bei meinem Dokumentenarchiv, weil das täglich gewaltigen Änderungen unterliegt.

Software für das ganze:
- Acronis TrueImage ( Komplettesicherung C-Partiton )
- Allsync Business Edition ( alles anderes )

Stephan 31. März 2013 um 18:41 Uhr

Ich sichere alles in der Cloud (via Crashplan), sowie via TimeMachine auf ne externe Festplatte. Sollte die externe die Grätsche machen, hab ich immer noch alles online.. :)

Hatte bisher aber noch keinen Fall, in dem ich ein Backup gebraucht hätte..

Bob 31. März 2013 um 18:42 Uhr

Auf dem PC werden Daten nur zwischengelagert, Daten werden dann bei Bedarf oder einmal die Woche auf verschlüsselter externer Festplatte gespeichert. Wichtiges wie Dokumente, private Fotos usw. zusätzlich auf verschlüsseltem USB-Stick.

OS mache ich gar kein BackUp, sondern wird im Ernstfall einfach neu aufgesetzt. Da ich überwiegend portable Programme nutze, ist das auch in max. 1,5 Stunden erledigt.

dischue 31. März 2013 um 18:52 Uhr

@Robert:
echtes RAID.
Weiß zwar nicht, wie das bei Synology wirklich ist – aber hatte schon mal mit einer etwas ungewöhnlichen RAID-Konfiguration zu tun. Zwar sollten alle Daten auf beiden Platten liegen – aber die funktionierende Platte ließ sich trotzdem nicht ohne die andere (leider defekte) ihre Daten entlocken – jedenfalls nicht so einfach. Seitdem bin ich ein wenig vorsichtig. 2 x 2 TB im NAS (also letztlich wieder “nur” 2TB im RAID) genügen für meine Zwecke. Hauptteil nehmen sicher Bilder und Musik ein und paar klitzekleine Urlaubsvideos – trotzdem noch keine 20% belegt….

Eva 31. März 2013 um 18:55 Uhr

Bei mir läuft CrashPlan (mit der Cloud-Sicherung) immer im Hintergrund; ich habe damals gewechselt, als Mozy die unbegrenzte Datenmenge von jetzt auf gleich eingestellt und die Preise um ein Vielfaches erhöht hat. Geht ohne Belastung für System und ohne Probleme. Bestimmte Dinge synchronisiere ich außerdem noch über Wuala, aber das ist gleichzeitig Backup und eine Möglichkeit, von verschiedenen Geräten Zugriff zu bekommen. Und noch speziellere Dinge spiegele ich gelegentlich auf einem USB-Stick, wiederum halb als Backup/halb zum Arbeiten.

Ich wundere mich über die Leute, die kein Backup “brauchen” – das ist eine Einstellung, die ich eher von absoluten Computerlaien erwarte, die Blogs wie diesen hier nicht lesen. Haben die Menschen wirklich keine wichtigen Fotos und Dokumente? Emails, die sie als Beleg für was auch immer benötigen könnten? Ich schreibe an einer ziemlich umfangreichen Arbeit für die Uni, in die ich Jahre an Arbeit gesteckt habe, und ich habe zu viele Aushänge dieser Art gesehen: “Hilfe, mein Laptop mit dem einzigen Exemplar meiner Staatsexamensarbeit wurde aus der Institutsbibliothek geklaut! Behaltet den Laptop, aber bitte lasst mir meine Arbeit zukommen!”

Und dass einem noch nie ein Datenverlust passiert ist, ist wirklich keine Garantie, dass es nicht morgen dazu kommt – muss ja nicht die Festplatte selbst sein, was ist denn mit Diebstahl oder Feuer? Ich hab auch die oben erwähnte Privathaftpflicht und eine Hausratsversicherung mit einer beachtlichen Versicherungssummer, obwohl das einzige, was die Versicherung je bezahlt hat, zwei geklaute Fahrräder waren, das heißt aber nicht, dass ich diese Versicherungen morgen kündige. Dass bestimmte Dinge unwahrscheinlich sind, heißt nicht, dass sie nie passieren. Als das Kölner Stadtarchiv ins Loch gefallen ist, was ja trotz Kölner Klüngel so auch nicht zu erwarten war, hatte eine Autorin das einzige Exemplar ihres Buches auf dem Laptop im Lesesaal und hatte riesiges Glück, dass das Gerät ausgebuddelt wurde und noch Zugang gewährte.

fea 31. März 2013 um 18:57 Uhr

systembackup: easeus todo backup free, das beste gratis programm.

uwe 31. März 2013 um 18:59 Uhr

@Lonbur
MacBook Pro und Air mit SSD zweimal Totalausfall bzw. Crash, also bisher viel Glück gehabt….

Little Dwarf 31. März 2013 um 19:05 Uhr

@joshke

Gute Frage. Da ich hier zwangsweise normalerweise mit WLAN arbeite, kann ich spontan keinen Test machen, ohne wieder das lange Kabel auszupacken.
Wenn ich mich recht erinnere, lagen die Werte meist so bei 30 – 40 MB/s. Also wäre da durchaus noch Luft nach oben.

metai 31. März 2013 um 19:12 Uhr

@Robert, @dischue: Auch wenn ich mir sicher bin, dass ihr den Unterschied kennt, man muss es in diesem Zusammenhang immer wieder erwähnen: RAID ist keine Form der Datensicherung. Eine RAID-Spiegelung schützt nur vor dem Ausfall der Speicherhardware, aber nicht vor der (unbeabsichtigten, unbedachten oder mutwilligen) Zerstörung von Daten.

Josef 31. März 2013 um 19:18 Uhr

Ich habe seit Jahren ein RAID 1 System, dazu Acronis welches die Sicherung auf eine weiter interne Platte macht und dann noch zusätzlich eine externe Platte auf der alles nochmal gesichert wird. Bislang läuft das problemlos. Dazu das komplette System mit einer USV noch abgesichert.

Daniel 31. März 2013 um 19:24 Uhr

Geht alles per Backblaze in die Cloud.

expoerte 31. März 2013 um 19:24 Uhr

Die meisten daten kopiere ich auf eine externe festplatte und dann noch die e-mails ab und zu kopieren, falls es wichtige nachrichten gibt, adressbuch, kategorien , usw…Das kann man alles exportieren und auf ein usb stick oder externe festplatte speichern.

Es gibt schon 64 GB usb sticks . Da kann man die wichtigsten Dateien speichern und mit sich tragen. E-mail adresslisten z.B. falls man sie beruflich brauch. Die e-mails dann zusätzlich auf dem server lassen und nicht nur auf dem e-mail programm. Falls man viele videos hat oder grössere dateien kann man sie auch auf rapidshare hochladen oder auf eine externe festplatte. Die 500 gb accounts kosten so um die 9 euro und wenn einem die dateien wichtig sind dann würd ich mir überlegen eine paysafecard zu investieren. Die festplatte kann jederzeit kaputt gehen, wie viele von uns bereits erfahren haben.

Bernd 31. März 2013 um 19:28 Uhr

Meine Daten liegen primär alle auf “normalen” Platten, die in einem Rechner stecken der als Server läuft.

Der sichert ständig in die Cloud (CrashPlan), wichtigere Dinge instant, nicht so wichtiges in bestimmten Intervallen.
Wichtige Daten sind zudem einfach redundant in einem RAID1-Verbund abgelegt.
Zudem wird das meiste auch zwecks Offline-Unterwegs-Zugriff auf diverse Notebooks, Smartphones, etc. synchronisiert (meist recht einfach mit Robocopy, auf Android ist mein Favorit “FolderSync”).

Somit existiert jedes Bit von “wichtigen” Daten mindestens 4 mal, das von nicht so wichtigen mindestens 2 mal.
Mit weniger könnt ich nicht beruhigt schlafen. ;D

Zudem teste ich die Wiederherstellung von CrashPlan in unregelmäßigen Abständen auch immer mal wieder stichprobenartig.
Also z. B. einen Ordner wiederherstellen und mit dem “echten” vergleichen lassen.

dischue 31. März 2013 um 19:37 Uhr

@metai:
schon klar – ich sichere nur Daten vom PC auf einem NAS mit RAID, nicht das System ist in RAID. Somit habe ich noch die Sicherung auf dem NAS (im Prinzip ja doppelt) Außerdem noch eine Extra-HDD. Die Frage war nur, wie das NAS eingerichtet ist, Modus “Synology Hybrid RAID (SHR)” oder im echten RAID1

To98 31. März 2013 um 19:37 Uhr

Ich sichere meine Daten mit ownCloud (Sync-Client) auf meine NAS.

joshke 31. März 2013 um 19:46 Uhr

@Little Dwarf Hätte nicht gedacht das du noch reinschaust, wenn du nur über WLAN unterwegs bist dann kann es dir eh egal sein ^^ Jedoch finde ich es lächerlich für dieses Geld so wenig “Leistung” zu bieten. Ich habe im Moment das Zyxel nsa325 im Einsatz, im RAID 1 erreiche ich ~55mb/s beim schreiben und beim lesen ~68mb/s, bin zuerst etwas überrascht gewesen denn für ein NAS für ~130€ (ohne HDDs) mit USB 3.0 ziemlich beeindruckend.

FlorianVeseli 31. März 2013 um 21:24 Uhr

Ich sicher bisher mit dropbox und Time Machine und hab leider nur eine 2.5 platte Toshiba 500 gb will aber noch eine größere..^^

Martin 31. März 2013 um 21:28 Uhr

Inkrementelles Backup via rsnapshot :).

Rob 31. März 2013 um 22:46 Uhr

TimeMachine auf MyBook Studio 3TB über Firewire800…
Und bisher auch nur einmal genutzt um ein paar Dokumente wiederherzustellen und den Mac neu aufzusetzen.

kkklar 31. März 2013 um 22:56 Uhr

Ich habe immer eine Kopie meiner Bilder, Musik und Dokumente auf einer externen. Richtig wichtige Daten habe ich zusätzlich verschlüsselt in der Cloud


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