Windows 8.1: Bing als Standard-Suchmaschine bringt den Herstellern 10 Dollar

20. Januar 2015 Kategorie: Windows, geschrieben von:

Es ist kein Geheimnis, dass Firmen auch einmal in die eigene Tasche greifen, um in Produkten präsent zu sein, die eine Kundenbindung versprechen. Intel schleudert so zum Beispiel seine mobilen Prozessoren raus, Microsoft hat das Windows-Betriebssystem, das man gerne bei jedem Nutzer sehen würde. Aber was muss ein Hersteller eigentlich bezahlen, um Windows einsetzen zu können? Für Hersteller, die auf Tablets mit einer Display-Diagonalen kleiner als 9 Zoll setzen, wird es billig. Kostenlos, um genau zu sein. Zwar kostet die Lizenz auf dem Papier 10 Dollar, diese erhält man aber von Microsoft als Gutschrift, wenn man Bing als Standard-Suchmaschine konfiguriert. Der gleiche Preis (und der gleiche Rabatt) gilt übrigens auch für die Windows-Variante, die mit einer einjährigen Office-Lizenz kommt.

Windows_Bing_Preise

Teurer wird es bei größeren Tablets und Detachables. 25 Dollar werden bei Displaygrößen bis 10,1 Zoll fällig, die Geräte dürfen aber über eine Tastatur verfügen. Auch hier gewährt Microsoft eine Gutschrift in Höhe von 10 Dollar, wenn Bing die Standard-Suchmaschine ist. Hersteller müssen also auch für Detachables oder große Tablets lediglich 15 Dollar bezahlen, wenn sie auf Microsoft setzen, können dem Kunden aber direkt noch eine einjährige Office-Lizenz mit auf den Weg geben.

Wie die OEM-preise für das kommende Windows 10 aussehen werden, ist bisher nicht bekannt, Microsoft wird dies aber sicher noch bekanntgeben. Bereits morgen gibt es ja die Veranstaltung, die das nächste Windows 10-Kapitel zum Thema hat, vielleicht gibt es da auch schon erste Hinweise. Für den Nutzer wird es allerdings interessanter sein, was es mit Spartan auf sich hat und wann Windows 10 final erscheinen wird.

(Quelle: Neowin)


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