Windows 10 Technical Preview-Update bringt Notification Center

21. Oktober 2014 Kategorie: Windows, geschrieben von:

Im Rahmen des Windows Insider Programs gab Microsoft heute bekannt, dass die Windows 10 Technical Preview ein Update auf die Build 9860 erhält. Das, je nach CPU-Architektur und Sprache, zwischen 2 GB und 2,74 GB große Update soll heute über Nacht automatisch ausgerollt werden und bringt einige Bug-Fixes und Neuerungen mit sich.

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Nebst WLAN-Verbindungsproblemen und UI-Fixes wurden auch ein paar neue Features in die Build 9860 der Windows 10 Technical Preview implementiert:

  • Action Center: Die bei der Vorstellung von Windows 10 präsentierte Mitteilungszentrale „Action Center“ wird erstmals implementiert. Somit habt Ihr all Eure Notifications wie Skype-Nachrichten, Kalender-Erinnerungen und Co. in der Taskleiste an einem zentralen Ort.
  • Apps zwischen Monitoren verschieben: An sich ja kein neues Feature, dass man offene Programme zwischen multiplen Monitoren hin- und herschieben kann. Neu in dieser Version ist, dass man die Apps nun mit der Tastenkombination WIN+Shift+Pfeiltasten links/recht zwischen den Monitoren verschieben kann. Auch erhält dieses Prozedere eine neue Animation.

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Microsoft beteuert darüber hinaus, dass man versucht so schnell wie möglich auf die mehr als 275.000 Feedbacks der Tester eingehen möchte, doch dies ist logischerweise nicht an einem Tag abgearbeitet. Um den Ablauf der Entwickler-Arbeit besser zu visualisieren, zeigt Microsoft mit einer „ring progression“, welche Schritte eine einzelne Build-Version durchläuft.

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Zunächst testet Microsoft eine interne Canary-Build, die im Anschluss an ebenfalls Microsoft-interne Tester weitergegeben wird. Sobald die Build diese Stellen durchlaufen und Tests bestanden hat, wird das Update an alle im Windows Insider-Kreis verteilt, die in den PC-Einstellungen die „Preview builds“ Update-Einstellungen auf „fast“ eingestellt haben. Das bedeutet, dass der „Window Insiders Fast“-Kreis zwar als erste die neuesten Builds erhalten, diese jedoch extrem bugbehaftet sein können. Der Rest gehört zum „Windows Insiders Slow“-Kreis, die dann eine stabilere Variante der jeweiligen Build erhalten.

Demnach eröffnet sich aus diesem Verfahren ein weiterer Kreis, bzw. der Kreis „Windows Insiders“ wird eben in zwei Typen geteilt. Klingt etwas kompliziert, aber ist unterm Strich eine gute Möglichkeit die jeweiligen Builds von mehreren Stellen auf Stabilität gegenchecken zu lassen.

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Microsoft sagt außerdem, dass man Tag und Nacht an neuen Features und Bug-Fixes arbeitet, um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Das kann aber auch nach sich ziehen, dass einige Update-Builds für die Technical Preview recht schnell aufeinander folgen, manchmal aber auch einige Zeit länger braucht. Dafür soll sich das Warten auf die enthalten Features jedoch auf jeden Fall lohnen.

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Quelle: Windows Blog |

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