Windows: WLAN-Schlüssel auslesen

14. Oktober 2009 Kategorie: Internet, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Nicht jeder von uns hat das ultimative Admin-Tool in der Tasche wenn er unterwegs ist. Viele der dort vorgestellten Tools wird man wahrscheinlich nie brauchen, ein besonderes möchte ich hier aber erwähnen: WirelessKeyView. Die Anwendungsgebiete dürften aus dem Programmnamen deutlich werden: das Anzeigen von Netzwerkschlüsseln einer drahtlosen Netzwerkverbindung. Diese werden logischerweise nur angezeigt, sofern diese auch einmal auf der betreffenden Windows-Kiste eingegeben wurden.

WirelessKeyView

Im Screenshots seht ihr logischerweise nicht meine Keys, sondern gar keine ;) . Also, wenn ihr beim nächsten Mal irgendwo wieder Windows neu installieren müsst und keinen Zugriff auf den Router habt: WirelessKeyView. Andere Anwendungsgebiete dürft ihr euch selber ausdenken. Bedenkt aber: der Einsatz von WirelessKeyView an fremden Rechnern (ohne Einwilligung des Nutzers) usw. ist illegal. Das Programm ist Freeware und portabel und liest die WLAN-Schlüssel ab Windows XP bis hin zu Windows Vista aus. An einer Lösung um den Netzwerkschlüssel auch unter Windows 7 auszulesen wird bereits gearbeitet. War selber überrascht, dass ich euch das Tool nicht schon vorgestellt hatte, schließlich gehört es seit Ewigkeiten zu meiner Grundausstattung.

Über den Autor: caschy
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56 Kommentare

MaxFragg (twitter ) 14. Oktober 2009 um 09:10 Uhr

hm, irgendwo gabs mal ein hotel, wo der besitzer den wlan key eingegeben hat, nachdem man für dien wlan zugriff gezahlt hat …

Gimbar 14. Oktober 2009 um 09:10 Uhr

Ich mein seit dem Hacker-Paragrafen zählt das als illegal. Bin mir aber nicht sicher und ist mir eigentlich auch egal, weil es super praktisch ist.
Gruß Gimbar

caschy 14. Oktober 2009 um 09:11 Uhr

@MaxFragg: Vorher nützt so ein Tool auch nichts.

Fraggle 14. Oktober 2009 um 09:12 Uhr

@Gamber:
Ne, ist nicht illegal, weil es den Key ausliest, den Du auf Deinem System eingetragen hast. Du liest ja keine Keys auf anderen PCs, sondern nur dem eigenen

Gimbar 14. Oktober 2009 um 09:14 Uhr

@Fraggle:
Das ist auch der Punkt der mich stutzig gemacht hat.
Hab das in irgendeiner dieser PC Zeitschriften beim Durchblättern gesehn.

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 09:15 Uhr

Super tool muss ich sagen ;)
Leider werden WPA Keys nur verschlüsselt angezeigt ;)

Robert (twitter ) 14. Oktober 2009 um 09:16 Uhr

Ziemlich cool! Schade, dass ich das jetzt erst entdecke… wie oft war ich schon bei Leuten, die ihren eigenen Key nicht mehr wussten… Packe ich sofort auf meinen USB-Stick! Vielen Dank, Cashy!

@DrPhreak: Ach so, also funktioniert das nur mit WEP-Verschlüsselungen?

@ndreas 14. Oktober 2009 um 09:42 Uhr

@Caschy
Ja, NirSoft hat schon feine Tools :-)
Ist das Programm Bestandteil von WSCC, das du vorgestellt hast?

Bierfreund 14. Oktober 2009 um 09:42 Uhr

Über das Tool bin ich auch schonmal gestolpert, als ich sowas gesucht habe (ein Freund kannte auch seinen eigenen Key nicht mehr). Leider werden WPA und WPA2 Keys nicht angezeigt, somit ist das Tool imo nutzlos. Hab’ auch trotz mehrstündiger Suche kein anderes Tool gefunden, dass WPA Keys direkt aus Windows anzeigt.

chaospir8 14. Oktober 2009 um 09:53 Uhr

Bei dem Tool werden bei mir die WLAN-Keys zwar als Hex-Werte angezeigt, die tatsächlich eingegebenen ASCII-Schlüssel aber nicht (Spalte ist leer). Wenn ich den Hex-Wert in Ascii umrechne, kommt Müll raus. Es sind also nicht die richtigen WLAN-Keys. Getestet unter Win XP Pro SP2.

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:01 Uhr

@chaospir8

genau das meine ich wenn man versucht die umzurechnen kommt mit raus….

Phunrocka 14. Oktober 2009 um 10:04 Uhr

Mhhh,
da stimme ich zu.

Zu Restore Zwecken bei Freunden und Bekannten ist es ja eigentlich nur selten zu gebrauchen.

Die meisten Leute haben inzwischen eigentlich WPA/WPA2 Keys,
vor allem wenn Sie neue Router vom Provider bekommen haben.

Vielleicht gibt es da ja irgendwann ein Update!?

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:13 Uhr

Ist die Frage. ich meine die WPA Keys werden bei Windows verschlüsselt abgelegt

friddes 14. Oktober 2009 um 10:14 Uhr

Hi, WPA/WPA2 ist doch eine (bisher) nicht knackbare Verschlüsselung, nicht wahr? Wie soll denn dann so ein kleines Tool diese Schlüssel auslesen können/knacken können – unterstellt, sie sind verschlüsselt gespeichert (alles andere würde ja wohl kaum Sinn machen und eine Fahrlässigkeit der entsprechenden Speichersoftware (Windows ?) bedeuten – oder so?…

caschy 14. Oktober 2009 um 10:17 Uhr

Notice About WPA-PSK Keys
When you type a WPA-PSK key in Windows XP, the characters that you type are automatically converted into a new binary key that contains 32 bytes (64 Hexadecimal digits). This binary key cannot instantly be converted back to the original key that you typed, but you can still use it for connecting the wireless network exactly like the original key. In this case, WirelessKeyView displays this binary key in the Hex key column, but it doesn’t display the original key that you typed.
As opposed to Windows XP, Windows Vista doesn’t convert the WPA-PSK Key that you type into a new binary key, but it simply keep the original key that you type. So under Windows Vista, the original WPA-PSK key that you typed is displayed in the Ascii key column.

Fränk 14. Oktober 2009 um 10:31 Uhr

@ @ndreas: der keyviewer war und ist Bestandteil der Hiren Boot CD. Gibt es aber auch “einzeln” zum herunter laden.

Phunrocka 14. Oktober 2009 um 10:37 Uhr

@friddes

zwischen dem Auslesen eines Keys und dem Brechen einer Verschlüsselung sind ja schon Unterschiede!

MrsShiva (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:44 Uhr

zum glück haben neuere router die daten auf der rückseite stehen, wenn sie nich geändert wurden.

und ja es gibt viel zu viele davon, die diese einstellungen nicht ändern…

JürgenHugo (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:48 Uhr

Erstmal: jeder, der sich den WLAN-Key NICHT aufschreibt, und irgendwo “sicherst” hintut – der müßte sich eigentlich selber ordentlich auf den Kopf hauen :mrgreen: – wegen seiner “Schlauheit”…

Außerdem kann man doch mit einer Kabelverbindung an den Router (so´n Kabel sollte auch jeder haben), und das Passwort zurücksetzen – oder nich? Ich benutze im Moment ein Kabel (weil das WLAN bei dem neuen Comp und Vista “gesponnen” hat) – wenn ich 7 installiere, mach ich das mit dem WLAN aber wieder neu.

Und ICH weiß, wo der Zettel mit dem “Geheimwort” liegt – und kann dasselbe weiterverwenden! :-P

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:54 Uhr

@MrsShiva

Jeder sicherheitsbewusste Wlanbetreiber ändert die SSID (wenn möglich auch versteckt)
und ändert den voreingestellten Key und das voreingestellte Passwort!

Ich benutze diesen Keygen auf Java Basis
http://tiny.cc/opdFd

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 10:58 Uhr

@JürgenHugo

Bei meiner Fritzbox kannst du nur die ganze Box zurücksetzten auf Werksdaten sons nichts… Passwort vergessen = Kein Zugriff auf die Box

JürgenHugo (twitter ) 14. Oktober 2009 um 11:03 Uhr

@DrPhreak:

Dann schreib dir dein Wort besser 2x auf… :-P

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 11:06 Uhr

@JürgenHugo

alle meine Passwörter sind mehrfach abgelegt… unteranderem im Bankschließfach ;)

Sicher ist sicher

Bierfreund 14. Oktober 2009 um 11:07 Uhr

@JürgenHugo
Bei dem Freund wo ich war und das WPA Passwort auslesen sollte (damit auch die Wii per WLAN ins Netz kann) konnte man leider das WLAN PW nicht einfach im Router zurücksetzen. Grund: Das PW für den Router war nicht bekannt… :) Gut, man könnte dann natürlich den Router reseten (damit man wieder mit dem Standard PW rein kommt) und alles neu einrichten. Nur hier hat sich ein weiteres Problem ergeben: Das PW für den DSL Zugang war – ratet mal – nicht bekannt… :) Ich hab’ ihm als Aufgabe gegeben, das DSL PW rauszufinden / ein neues anzufordern, dann richte ich nochmal alles ein und speicher die PW am besten bei mir…

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 11:11 Uhr

@Bierfreund

das geht ganz gut wenn man nen seperates modem hat
Mittels eines HUB und nem TCP sniffer zwischen Modem und Router…….
Falls man gar nicht ran kommt…

fellowweb 14. Oktober 2009 um 11:21 Uhr

Im gleichen Atemzug kann man vielleicht noch auf zwei Programme hinweisen, die – insbesondere vor einer Neuinstallation hilfreich – die Produktschlüssel der installierten Programme auslesen:

NirSoft’s ProduKey: http://www.nirsoft.net/utils/p.....iewer.html (für Microsoft Windows und Office)
Magical Jelly Bean Software’s KeyFinder: http://magicaljellybean.com/keyfinder (unterstützt auch weitere Programme, wenn ich mich richtig erinnere, sogar von Adobe)

DrPhreak (twitter ) 14. Oktober 2009 um 11:27 Uhr

Hier 3 links zum Thema
DSL Passwort zwischen Router und Modem auslesen

http://tiny.cc/KoCHV
http://tiny.cc/PVq5C
http://tiny.cc/h6vA0

cro 14. Oktober 2009 um 11:28 Uhr

@DrPhreak

Jeder sicherheitsbewusste Wlanbetreiber ändert die SSID (wenn möglich auch versteckt)

Was soll das verstecken der SSID bringen? Diesen Nonsense kannst du dir auch sparen, ich verweise mal auf link text, welches mittlerweile fast jeder Hobby”hacker” kennt. Und weshalb ich es erwähne, steht im zweiten Absatz:

Kismet identifies networks by passively collecting packets and detecting standard named networks, detecting (and given time, decloaking) hidden networks, and infering the presence of nonbeaconing networks via data traffic.

Also ich wünsch dir viel Erfolg beim “verstecken” deines WLANs.

JürgenHugo (twitter ) 14. Oktober 2009 um 11:37 Uhr

@Bierfreund:

“Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr…” :-P

Aber im Ernst: den hätt´ste erst mal schwitzen lassen sollen – für seine “geniale” Sorgfalt. Und ihm Horrorgeschichten erzählen: das er sich ´nen neuen Computer kaufen muß, und einen neuen Router – und einen komplett neuen DSL-Anschluß braucht (plus den alten noch 1 Jahr weiter bezahlen).

Wenn er richtig “unten” gewesen wäre – dann aufklären und bißchen schimpfen. DER würde dann nie mehr ein Geheimwort verlieren/vergessen… :mrgreen:

Dirk Paehl (twitter ) 14. Oktober 2009 um 12:12 Uhr

@cro
Das ist ein schlechtes Argument. Warum schließt Du Deine Haustür ab, da kommt doch jeder rein der etwas Ahnung hat.
Gegen Profis hilft nur das hier (Seitenschneider)

Das verstecken und andere Schutzmaßnahmen sollen nur den Gelegenheits Möchtegern abschrecken und es nur etwas erschweren.

Denn nicht jeder kann sich Schutzmaßnahmen von Fort Knox oder die von Echelon leisten.

Daher ist es ein sehr schwaches Argument, kann umgangen werden also überflüssig. Es kann fast alles umgangen werden. Aber muß man es deshalb den Leuten so leicht machen?



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