Windows 8.1-Lücke: Microsoft zählt Google an

12. Januar 2015 Kategorie: Backup & Security, Windows, geschrieben von:

Vor nicht allzu langer Zeit kommunizierte Google eine Sicherheitslücke in Windows 8.1-Systemen. Ein Google-Mitarbeiter fand diese, gab dem Redmonder Unternehmen 90 Tage Zeit und veröffentlichte dann Details. Das Problem dabei: zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war die Lücke nicht geschlossen, was Microsoft dazu brachte, sich dazu zu äußern.

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Zwar habe sich Google an den angekündigten Zeitplan erhalten, dennoch kommt die Offenlegung der Lücke den nahe, was man wohl mit dem „Zeigefinger zeigen“ beschreiben könnte. So wusste Google, dass der Patch unmittelbar bevorsteht, dennoch habe man sich entschieden, die Lücke vorab zu kommunizieren, was unter Umständen Benutzer der Software noch mehr gefährden könnte. Microsoft teilt mit, dass man glaubt, dass das Richtige für Google nicht immer das Richtige für Kunden ist. Klartext: man fordert Google auf, den Schutz der Kunden zum gemeinsamen Hauptziel zu machen.

Bei Google Security Research wurde zwischenzeitlich diskutiert, ob man eine solche Lücke, die Millionen von Nutzern betrifft, tatsächlich öffentlich machen sollte. Diese Diskussion gab es bereits, als Google die 90-Tage-Frist einführte.

Dass der Patch etwas länger brauchte, erklärt Microsoft mit Testläufen, die man durchführen musste, um negative Auswirkungen des Patches auf die Umgebungen der Kunden zu verhindern.

Eure Meinung zum Thema? Knallhartes „Pistole auf die Brust setzen“ und die 90 Tage-Regel einhalten, oder doch eher im Sinne des Kunden Stillschweigen bewahren, bis der Patch veröffentlicht wurde?


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