Windows: das verbrauchte Datenvolumen überwachen

27. April 2013 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von: caschy

Im Zuge der Drosselung durch die Telekom kam immer wieder die Frage auf: Wie messe ich eigentlich meinen Verbrauch? Ist natürlich schwierig zu sagen, denn heutzutage hängt ja irgendwie alles im Netz und verbraucht Datenvolumen. Hier mal ein Update der PlayStation, da mal Internet-Radio. Hier wird das genaueste Ergebnis wohl aus dem heimischen Router auslesbar sein, wie ich bereits hier schon beschrieb. Und für Einzelrechner? Für Windows 8 und Windows RT gibt es die kostenlose App Network Usage.

Download @
Windows Store
Entwickler: Robert Durfee
Preis: Kostenlos

Nach der Installation liest das Tool euren verbrauchten Traffic aus und zeigt diesen an. Übrigens: sofern ihr WLAN-Verbindungen auf eurem PC nutzt, dann könnt ihr den ungefähr verbrauchten Traffic auch auslesen. Einfach per Rechtsklick auf eure Netzwerkverbindung den Punkt “Geschätzte Datennutzung” aufrufen.

win8Verbrauchsanzeige

Andere Windows-Systeme können übrigens den NetSpeedMonitor nutzen. Kostenloses Tool, welches ebenfalls den verbrauchten Traffic misst.

netspeed

So, nun haben Windows-Benutzer alles, um das verbrauchte Datenvolumen zu messen. Schon sehr kurios – ich schreibe im April 2013 einen Beitrag, wie man verbrauchten Traffic zuhause messen kann. So etwas erinnert eher an die späten 90er. Schlimm.

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27 Kommentare

Spinderella 27. April 2013 um 15:42 Uhr

Sach mal… geht’s noch? Die “Drosselung” (so sie denn überhaupt kommt), greift erst ab dem Jahr 2016! Es kann selbst den T-Kom-Kunden (bin ich nicht) bis dahin völlig schnurzegal sein, wie viele Daten sie verbrauchen. Das ist doch krank! Was soll eigentlich die Panikmache? Hallo… das sind noch 3 Jahre hin!!!

caschy 27. April 2013 um 15:44 Uhr

Falsch. Die Drossel steht ab nächste Woche in den Verträgen. Da muss man vorwarnen.

Julius 27. April 2013 um 15:46 Uhr

außerdem ist das ganz gut um Leuten zeigen zu können wie viel sie so verbrauchen und ob sie betroffen wären. :-)

simon 27. April 2013 um 15:49 Uhr

Schöne Sache, kleine Frage:
Wie ändere ich den Zeitrahmen (also die x-Achse?)
Irgendwie habe ich es geschafft, keine ahnung wie…

frank 27. April 2013 um 15:57 Uhr

Ich habe bei mir ganz gravierende Diskrepanzen beim Zählen. Am Desktop läuft bei mir schon ewing der Netspeedmonitor mit und zeigt mir 640000 MB für März. Die Fritzbox allerdings sagt 50112 MB für den letzten Monat. Und die Fritzbox dürfte ja auch den Datenverkehr mit erfassen den meine Frau mit dem Ipad via wlan noch verursacht. Also irgendwo passt das eben nicht so ganz.

OlDirty 27. April 2013 um 15:59 Uhr

“Sach mal… geht’s noch? Die “Drosselung” (so sie denn überhaupt kommt), greift erst ab dem Jahr 2016! Es kann selbst den T-Kom-Kunden (bin ich nicht) bis dahin völlig schnurzegal sein, wie viele Daten sie verbrauchen. Das ist doch krank! Was soll eigentlich die Panikmache? Hallo… das sind noch 3 Jahre hin!!!”
Ein Horizont wie ne Ameise.

Ps: Für Mac-Nutzer: Bandwidth+ (gibt´s kostenlos im AppStore)

Andreas 27. April 2013 um 16:00 Uhr

Und genau deshalb, da es ab nächster Woche in den Verträgen steht, sollte man doch alles dransetzen, der Telekom via Kundenschwund den Boden unter den Füßen wegzureißen. Folglich wünsche ich mir Erfahrungsberichte über alternative Provider …

Lars 27. April 2013 um 16:18 Uhr

Was ist denn mit anderen Betriebssystemen? Win 8 hat doch kaum jemand.

Sajonara 27. April 2013 um 16:24 Uhr

@Frank netspeedmonitor misst allen traffic der über deine Netzwerkkarte läuft.
@Lars netspeedmonitor ist für win 7 z.b

XP-Fundi 27. April 2013 um 16:27 Uhr

BitMeter

Flo 27. April 2013 um 16:40 Uhr

netspeedmonitor funktioniert auf allen mir bekannten windows versionen ab win xp ;)

XP-Fundi 27. April 2013 um 16:48 Uhr

Und die Speed-Anzeige war immer schon genial :)

friddes 27. April 2013 um 16:50 Uhr

Danke für den Tipp. Vielleicht sind ja auch die guten alten Gadgets brauchbar: http://addgadgets.com/. Hier gibt es z.B. den “Network Meter” und andere kostenlose Gadgets. Vielleicht sind solche Tools ja interessant, um einmal zu sehen, wieviele Bytes selbst bei “normalem Surfen” so über die Leitung gehen (ohne dass gesaugt wird, was die Leitung her gibt)…

XP-Fundi 27. April 2013 um 17:03 Uhr

Hey, das is’ ja cool :)

Folgende Nutzer sagen Danke….

XP-Fundi 27. April 2013 um 17:08 Uhr

Fuck! Vista….:(

xenfo 27. April 2013 um 17:27 Uhr

@frank: Da wirst du wohl über das Netzwerk auf andere Geräte zugreifen. Vll auf ein NAS. Oder das iPad greift auf Daten auf deinem PC zu.

Ishimaru 27. April 2013 um 17:44 Uhr

Ich empfehle NetWorx, hier kann man den lokalen Traffic rausnehmen. Und man kann mehrere Rechner im Netz überwachen.

JMK 27. April 2013 um 18:27 Uhr

Ich habe auch massive Diskrepanzen zwischen dem was die Fritzbox mir anzeigt und obigem Tool.

UmpaLumpa 27. April 2013 um 18:50 Uhr

Und so Leute wie der Blogautor aus DO in NRW, der laut eigener Aussage jeden Tag den Soundtrack von TRON streamt, statt sich das Teil zu kaufen und vom eigenen Rechner aus anzuhören, sind Ursache des hohen (und unnützen) Datenvolumens in Netz.

Natürlich ist die Drosselkom auf dem falschen Weg, aber überdenkt doch einfach mal euer eigenes Daten-Verhalten.

frank 27. April 2013 um 18:53 Uhr

um kurz licht ins dunkel zu bringen. an der fritz box hängt eine externe fp mit meinen mediafiles. der desktoppc greift auf diese eigentlich nur selten zu weil alle mp3 auch in einer zweitem fp im pc lagern. auf die daten des nas greife ich aber mit dem smartphone schon des öfteren zu. (immer beim duschen)
rein hypothetisch sollte der trafic an der fritzbox wesentlich höher sein da hier ja sämtlicher traffic von wlan und desktop pc kombiniert angezeigt werden sollte.
denke ich mal in meiner unbeholfenen unwissenheit.

Klaus die Maus 27. April 2013 um 18:54 Uhr

Es waere doch mal eine Einstellung auf Betriebssystemsebene noetig, dass man sagt ab bestimmte Dienste nur noch in bestimmten Netzen. zB Windows Updates werden nicht mehr gezogen wenn ich mit einem Telekomnetz bei einem Kollegen verbunden bin (ich bin kein Telekomkunde darum darf dann bei mir in Wlan zuhause alles gezogen werden).

Das gleiche wuensche ich mir eigentlich schon seid Jahren. Denn wenn ich mobil surfe mit meinem Laptop, dann will ich natuerlich nicht, dass irgendwelche Windows updates gelanden werden.

FriedeFreudeEierkuchen 27. April 2013 um 19:11 Uhr

Ich möchte noch den Traffic Monitor in die Runde werfen: http://www.trafficmonitor.de/
Nutze ich seit den Anfangstagen der Volumen-DSL Verträge.
Sehr nützlich auch heute noch, um meinen Traffic für die Notebook-”Flat” zu überwachen.

Stefan 27. April 2013 um 19:50 Uhr

>Spinderella 27. April 2013 um 15:42 Uhr
Man muss aber aber bis dahin beurteile können was man überhaupt braucht.
Und es ist schon Intressant das eine Stunde Entertain(Sprich Interenvideo,denn video ist video,schon 3GB verbraucht),da ist man als schon bei über 90GB wenn man nix weiter macht als ne stunde video am tag zu gucken.
Das ist ebsonders intressant,das Entertain im Gegstz zu Kabel Deutschland ja kaum Ausländische Sender bietet.

>Ishimaru 27. April 2013 um 17:44 Uhr
>Ich empfehle NetWorx,

Kann ich unterschreiben.
Da kann man auch ne Quote eintragen,die einen per PopUp warnt,richtig cool.

Es nervt nur das man z.b den reiter einwahlsitzungen nicht ausblenden kann.

>UmpaLumpa 27. April 2013 um 18:50 Uhr
Und so Leute wie der Blogautor aus DO in NRW, der laut eigener Aussage jeden Tag den Soundtrack von TRON streamt, statt sich das Teil zu kaufen und vom eigenen Rechner aus anzuhören, sind Ursache des hohen (und unnützen) Datenvolumens in Netz.

Einfach nur eine Dumme Aussage.
Woher nimmst du das Recht zu bestimmen,was unnütz ist?
Internet ist nunmal schon immer ein Individuelles Medium,da entscheidet jeder selbst,wie er es nutzen will,sonnst könen wir ja wieder zum mega erfolg BTX zurück.

>frank 27. April 2013 um 18:53 Uhr
rein hypothetisch sollte der trafic an der fritzbox wesentlich höher sein da hier ja sämtlicher traffic von wlan und desktop pc kombiniert angezeigt werden sollte.

Nein,
die anzeige zeigt imho nur Wan Traffik.

submac 27. April 2013 um 19:54 Uhr

Ich bin ja schwer überrascht, hab mal meine FritzBox nach dem Verbrauch gefragt. Gut, bei uns sind schon ein paar Geräte mit dem Internet verbunden, zwei PCs, zwei Smartphones, ein Tablet und ein WLAN Radio. Aber die Zeiten des gezielten Saugens sind seit Jahren vorüber. Die größten Datenmengen am Stück sind Updates. Und doch, letzten Monat waren es satte 56GB. Selbst Youtube läuft bei uns so gut wie nie. Was passiert denn, wenn ich bei Lovefilm, XBOX oder so anfange online Filme zu schauen. Oder mal Urlaub habe und zu Hause bin?! Die ganzen Games wie SimCity oder die neuen Konsolen – immer ins Internet! Ich weiß ja nicht, aber die angepeilten 75GB sollten echt schnell erreicht werden. Klar, Lieschen Müller, die mal ihre E-Mails checked oder nach nem neuen Kochrezept schaut, wird damit auskommen. Aber wehe sie hat Kinder…! Ich hoffe einfach, dass die Telekom nicht zum Vorreiter für die anderen Provider wird.

Rainer 27. April 2013 um 21:53 Uhr

Hm, geht überhaupt noch irgendjemand online ohne einen DSL-Router? Nachdem ich letztens im Juli auf der Suche nach einem DSL-Modem war, gab es das kaum noch zu kaufen. Ich denke nicht, dass jemand mit einem reinen Modem online geht; die Provider dürften ja auch Router verschicken statt reiner Modems.
(Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und den stromschluckenden Router zusammen mit dem veralteten Modem durch eine Fritzbox ersetzt, die jetzt die nächsten 5+ Jahre halten wird.)

Dann wundere ich mich hier noch über Leute, die rätseln, warum ihr von Windows überwachter Datenverkehr höher ist als der in der Fritzbox gemeldete. Ja natürlich, sofern man mehrere Geräte benutzt, die zwischendurch noch Daten austauschen, ist doch logisch. Windows guckt nur, was überhaupt geschickt oder empfangen wird, aber nicht ob das jetzt mit dem Router kommuniziert oder mit was anderem …

JMK 28. April 2013 um 00:23 Uhr

unnützes Datenvolumen. Soso:
https://www.youtube.com/watch?v=WfH_p2EbRw4
Silly stuff, it matters!

hagip 22. Mai 2013 um 12:58 Uhr

Eine Flatrate ist nur dann sinnvoll, wenn sich alle Benutzer fair verhalten. Ein festpreis fürs Buffet funktioniert nur wenn sich nicht einige die Bäuche vollhauen. Dasselbe gilt fürs Freibier auf dem Schützenfest.
Die Poweruser, das sind die Vollfresser und die Komasäufer, die machen ein sinnvolles System kaputt. Wenn die Netze so ausgebaut würden, wie die Poweruser es fordern, dann wären sie unbezahlbar. In meinen Augen ist die Volumenbegrenzung nichts als Notwehr. Wenn die Koma-downloader nicht das Netzt blockieren würden, gäbe es die Diskussion über Obergrenzen garnicht.
Aber nochwas, ich bekomme täglich 30 bis 80 Mails, sehr oft mit Anhang, die ich nicht haben will bzw. angefordert habe. Diese Reklamesendeungen werden millionenfach versendet. Wer weiss eigentlich, wieviel unnützes Daten-Volumen täglich das Netz belastet. Wenn man denen pro Mail nur 1/100 ct abknöpfen würde, wäre der Spuk schnell vorbei und mehr Platz im Netz.


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