Windows 8: Upgrade wird leichter

22. November 2011 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy

Na, schon einmal von einer Version Windows auf die nächste hochgelevelt? Ich nicht. Nur testweise. Eine neue Windows-Version ist doch wie ein Frühjahrsputz. Alten Scheiss runter, frischen Wind rauf. Ohne Ballast und so. Aber: so denkt ihr, so denke ich – aber nicht die Allgemeinheit. Denn die nutzt einen PC bis zum bitteren Ende, oftmals wird ein neues Betriebssystem erst mit dem Kauf eines neuen PCs verbunden.

Nicht nur wegen des Upgrade-Gelumpes, auch vor der Neuinstallation machen die Benutzer der breiten Masse gerne einen großen Bogen. Weisst du, weiss ich. Weiss aber auch Microsoft. Mittlerweile zumindest. Denn für Windows 8 hat man noch an der Versimpelung des Installations- und Upgrade-Prozesses gefriemelt – der geneigte Mac OS X-User weiss, wovon ich schreibe. Und nun? Soll ein Upgrade tatsächlich mittels 11 Klicks erledigt sein.Grob gesagt überprüft das System installierte Programme, Abhängigkeiten & Co und legt dann direkt los.

Interessant ist dabei auch diese Tabelle, sie zeigt an, was von alten Versionen in die bunte, neue Welt von Windows 8 mit hinüber genommen werden kann:

Tja. Ich sage jetzt schon voraus: bei mir wird es eine saubere Installation. Und bei euch? (auch zum Thema: Tobbi & Building Windows 8)


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20 Kommentare

Dietmar 22. November 2011 um 20:33 Uhr

Bei mir kommt eine neue Windows-Version auch nur sauber auf die Platte. Die gefühlte Verschlackung eine ältlichen Installation (> 6 Monate) gibt mir immer wieder ein gutes Gefühl, wenn ich ein frisches Win-BS aufsetzen kann. Das gute Gefühl reicht dann ungefähr für ein bis zwei Monate.

Julian 22. November 2011 um 20:34 Uhr

Bei mir wird es warscheinlich auch eine frische Installation, das ist mir sonst zu doof wenn aller möglicher Krempel übernommen wird, vielleicht sogar gleichzeitig mit dem Wechsel auf SSD

hoschi 22. November 2011 um 20:44 Uhr

Für Leute die Programme nutzen deren Neu-Installation lizenztechnisches Kopfzerbrechen bietet, sicher eine schöne Alternative. Aber sonst? Never ever.Wenn ich nur denke was win7 alles an Ballast mit sich rumschlept inkl angegamelten Patch-Backups usw. und dieser Krempel durch das update evtl.immer noch im System bleibt und das bei einer schmalen SSD. Muss nicht sein. Wobei ich sogar bezweifle das viele Programme das Update auf win8 überstehen werden.

Marcel 22. November 2011 um 20:46 Uhr

Natürlich nur eine saubere Neuinstallation aber mit dem Win7 bin ich ganz zufrieden. Bei Win8 warte ich ein paar Monate nicht das dass Teil ein Reinfall wird wie ME oder Vista und ich das Geld umsonst ausgebe.

tux. 22. November 2011 um 20:49 Uhr

Sicher wisst ihr es bereits: Seit Windows Vista bedeutet ein Update IMMER eine Neuinstallation mit anschließendem automatischem Zurückspielen gewünschter “Altlasten”. Insofern ist diese Unterscheidung hinfällig.

Jörg 22. November 2011 um 20:50 Uhr

Ob Upgrade oder nicht entscheide ich erst, wenn es zumindest mal nen RC vom nächsten Windows gibt. InPlace-Upgrades sind immer mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden.

b1en 22. November 2011 um 21:13 Uhr

Drüber installieren, sag ich!!
Ich bin ein gebranntes Kind, habe mir weiland bei meiner kompletten Neuinstallation von XP meinen Win 98 Bluescreen komplett zerschossen!
Das war schon doof. :-D

asd 22. November 2011 um 21:46 Uhr

Auf jeden Fall lsauber! Win7 läuft bei mir zZ schon holprig (seit mehr als einem Jahr nicht mehr neu gemacht) und daher wird das auf jeden Fall neu aufgesetzt. Vllt setz ich sogar Win7 davor nochmal neu auf… Mal schauen!

Kevin 22. November 2011 um 22:49 Uhr

Wenn dann neu und sauber installieren. Aber sofort hole ich mir das auch nicht. Windows 7 kam mir erst für 45€ auf den Rechner. Am meisten stört mich immer das gefriemel mit den Spiele Neuinstallationen..

hansi 22. November 2011 um 22:49 Uhr

als hardcore-user kann ich nur sagen: frische install = beste performance. alles andere bringt nur probleme und eine menge müll.
meine strategie: basisinstallation mit allen updates und treibern wird mit einem prog wie z.b. shadowprotect u.ä. gesichert, dann ist eine frische installation in ca. 4 minuten erledigt, meine programme sind auf einer extra partion (auch als sicherung vorhanden) und nach möglichkeit portable (gemacht), desktopverknüpfungen gesichert, sämtliches persöhnliches gedöns liegt n i c h t mit windows auf C: .
so arbeite ich seit jahren, kann alles ohne reue machen und wenn es sein muss, dann gibt es eben 5 mal am tag ein frisches windows. sauber ist eben sauber.

JürgenHugo 23. November 2011 um 00:46 Uhr

Neues OS, neu installieren. Win8 in der Professional Version als Systembuilder – Ultimate hol ich mir nicht mehr.

Elsa 23. November 2011 um 00:57 Uhr

Ich mache doch kein Upgrade, nur damit ich dann nachher doch noch mal neu installiere. Die Zeit schenke ich mir. Außerdem kann ich so ausschließen, dass Fehler am Upgrade hängen.
Wir alle wissen ja, dass Windows erst ab SP1 “läuft”, auch wenn Win7 hier mal eine Ausnahme war, bestätigen diese ja bekanntlich nur die Regel. Bitte bitte, lass niemand in meinem Bekanntenkreis auf die Idee kommen, XP aufwerten zu wollen – bitte, bitte, bitte!

JürgenHugo 23. November 2011 um 01:07 Uhr

@Elsa:

“Bitte bitte, lass niemand in meinem Bekanntenkreis auf die Idee kommen, XP aufwerten zu wollen – bitte, bitte, bitte!”

Na und? Soll er doch. Wenn er sich Win8 so installiert (mit deiner Hilfe) wies sich gehört – gut.

Wenn er NICHT auf dich hört und sich alles zerschießt, dann zuckste mit den Schultern… – “tja, jetzt ist alles “wech”… :mrgreen:

Kevin Graber 23. November 2011 um 01:14 Uhr

Also ich mir stellt sich diese Frage gar nicht: XP war ein top System dass sich 10 Jahre lang behaupten konnte. Windows 7 hat es inzwischen abgelöst und ich denke das dies auch wieder 10 Jahre problemlos betrieben werden kann. 7 is the new XP. Also werde ich die nächsten jahre nicht auf w8 oder w9 umsteigen.

Wenn ich aber ein neues System installiere (in meinem Fall jetzt XP>7) dann geht es mir wie den meisten kommentatoren hier. keine halben sachen und komplett neu aufsetzten. es fühlt sich einfach cleaner an.

Gunther Heintzen 23. November 2011 um 08:14 Uhr

Ich kann Leute verstehen, die einen Upgrade auf eine neue Windowsversion oder einen Umzug auf einen neuen Rechner wünschen, ohne alle Programme wieder neue einstellen zu müssen.

Wer kennt schon alle seine, irgendwann mal gemachten benutzerspezifischen Einstellungen, z.B. bei Microsoft Office, Adobe Creative Suite, Corel, Mozilla, auswendig.

Ich habe natürlich Zweifel, ob Tools, die für einen Update auf eine neue Betriebssystemversion angeboten werden, die Übernahme aller Einstellungen wirklich leisten.

Wer solche Tools kennt, die die Einstellungen der obigen Programme korrekt übernehmen, kann ja hier einen Kommentar hinterlassen.

Interessant wäre für mich ein Upgrade von Windows XP nach Windows 7. Windows 8 interessiert mich erst wirklich, wenn es auf dem Markt ist.

JürgenHugo 23. November 2011 um 09:59 Uhr

@Gunther Heintzen:

Ich HAB viele Progs mit vielen “benutzerspezifischem” – und ich habe meine OS extrem “angepaßt”. Im Moment 7-64, 7-32, Lion – Win8 Dev hab ich nur in einer VM.

Ich würd aber NIE auf die Idee kommen upzugraden, und ich würd (inzwischen) NIE ein vorinstalliertes OS benutzen.

Neu ist neu und Punkt.

Alle Setups sind lokal abgespeichert (und aktuell), von Browsern + T-Bird habe ich die Profile.

Meine Daten sind NICHT auf der Systempartition und zusätzlich immer extern abgesichert, vieles davon doppelt.

Das einzigste vernünftige, wenn mans denn schon kann: XP in die Tonne, Win7 neu von vorne. Alles andere “is nix halbes und nix ganzes” –

weil man da die ganzen “Leichen im Keller” nur mitschleppt… :mrgreen:

Tobi 23. November 2011 um 16:52 Uhr

Ich würde auch auf jeden Fall erst warten, dann auch nur mit einer Neuinstallation Win8 nutzen, alles Andere gibt nur Probleme

Michael 23. November 2011 um 20:58 Uhr

Fordert Windows, probiert ein Upgrade, sowas muss doch 2012 endlich vernünftig funktionieren. Wollt Ihr ewig in der Techniksteinzeit leben?

Und: Durch den Performancegewinn holt ihr die bei einer Neuinstallation verdaddelte Zeit nie wieder rein.

@ Kevin Gräber: Win XP war also zehn Jahre ein Topsystem? Doch wohl nur, weil MS nicht Besseres rausgebracht hat.


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