Windows 8: in Windeseile wieder im Ursprungszustand

4. Januar 2012 Kategorie: Backup & Security, Windows, geschrieben von: caschy

Windows 8. Microsofts kommendes Betriebssystem glänzt mit Superlativen. Die Installation soll in nicht einmal 8 Minuten abgeschlossen sein, aber dies ist nicht das Thema dieses Beitrags. Besonders interessant finde ich die Tatsache, was Microsoft sich einfallen lässt, um das System in den Ursprungszustand zu versetzen. Wir alle kennen die unzähligen Backup-Programme und die Möglichkeiten, um unser System auf die Stunde Null rückzuversetzen.

Es gibt 1000 Tools und jeder von uns hat so seine Vorgehensweise. Windows 8 wird vieles vereinfachen. Bereits im Oktober berichtete ich hier an dieser Stelle über den eingebauten Werkszustand von Windows 8, der nun auch im offiziellen Blog von Microsoft näher beleuchtet wird. Konkret geht es um die Arbeitsweisen zwischen Reset und Refresh von Windows 8.

Solltet ihr euch euren PC komplett zerschossen haben, dann gibt es zwei integrierte Lösungen, um die Kiste wieder flott zu bekommen. Klar, selbst erstellte Backups sind immer klasse, aber das integrierte Microsoft-Tool weiss zumindest mir zu gefallen. So führt ein Reset das durch, was viele von vorinstallierten Rechnern auch kennen: eine Neuinstallation, bei der alle Daten gelöscht werden. Windows 8 liegt dabei als Rettungsinstallation in einer unsichtbaren Partition (Windows Recovery Environment (Windows RE)). Dann gibt es noch die Möglichkeit des Refresh.

Dabei behaltet ihr persönliche Einstellungen (WLAN-Einstellungen, BitLocker & Co), Metro Style Apps und eure Dateien, aber das Windows-System drum herum wird neu installiert. Klaro, die komplette Neuinstallation ist die grobe Kelle, das Letzte, was man tun sollte. Der Refresh ist für den Laien praktischer: Windows kümmert sich komplett um das Kopieren der Daten. Die beiden Möglichkeiten den PC wieder frisch zu machen lassen sich aus einem laufenden Windows erreichen, aber auch, wenn die Kiste nicht mehr booten will. Das Windows Recovery Environment (Windows RE)) lässt sich auch direkt vor dem Boot erreichen.

Und wenn die Platte so verdaddelt ist, dass nicht einmal mehr das Windows Recovery Environment (Windows RE)) starten will? Dann sollte man vorher zumindest vorher einen Recovery USB-Stick gebastelt haben oder diesen bei einem Kumpel erstellen. Denn dann bootet der PC von diesem Stick. Weitere Möglichkeit: PC nach seinen eigenen Vorlieben einrichten und mit recimg.exe ein Image erstellen, welches sich auch direkt wieder einspeisen lässt – quasi wie das von mir beschriebene wbadmin unter Windows 7. Jau, da freue ich mich schon auf die Beta von Windows 8 🙂



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Über den Autor: caschy

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