Windows 10: Neue Insider-Build und wichtiges Windows-Update für alle anderen

windows 10Gleich zwei Nachrichten kommen aus der Windows-Welt. Zum einen gibt es eine neue Windows 10 Insider Preview Build 14366 und Mobile Build 14364, auf der anderen Seite findet man für Nutzer der Finalversion ein wichtiges Update vor, welches teils kritische Sicherheitslücken schließt. Die neue Windows 10 Insider Preview Build 14366 bringt groaßrtig keine neuen Funktionen mehr hervor, stattdessen ist das Team bei Microsoft natürlich darauf fixiert, Bugs zu eliminieren und die Performance zu steigern, denn man will ja das Windows 10 Anniversary Update vernünftig hinbekommen.

Aus diesem Grunde gibt es über den Feedback Hub wieder neue Aufgaben um Bugs zu eliminieren. Was neu ist, dass ist die Verfügbarkeit von Office Online für Microsoft Edge, hier lassen sich dann Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Sway Online nutzen, ohne dass man die Suite installiert haben muss. Ebenfalls soll der Windows Store – der ja mittlerweile auch Inhalte anderer Plattformen anzeigt (Xbox-Spiele) – performanter laufen und nicht mehr so häufig abstürzen.

Hier einmal die komplette Liste der Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen:

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  • For you mes amis: If you have a French Windows 10 Insider Preview build installed on your PC, you should receive this build as we have fixed the issue with the French translation process that caused a lot of text to revert from French back to English.
  • Navigating to the Privacy pages in Settings app will no longer crash the Settings app and prevent you from adjusting your privacy settings.
  • We have fixed the issue causing PC and Mobile devices trying to project to a PC (via the new PC Access feature) to fail.
  • We fixed the issue where Start would not launch while an app is installing for certain languages, such as Chinese or Portuguese (Brazil).
  • We’ve updated the size of the Windows Ink Workspace icon in the notification area on the taskbar to be more consistent with the other notification area icons. In a similar drive to improve the consistency of our experience, we’ve updated the X to leave the Windows Ink Workspace which will now show a red state when you hover over it. We also fixed an issue where mouse wheel scrolling wouldn’t work to spin the ruler with certain mice, and an issue where dismissing the share pane or accepting the prompt to enter tablet mode would result in exiting the Windows Ink Workspace.
  • We have updated Cortana search results, so now when you right-click on a .docx file, you’ll see a context menu option to open that file’s location.
  • We fixed an issue resulting in the monitors in under Settings > System > Display from sometimes jumping to a different ordering after being clicked and causing scaling changes. We also fixed an issue where the slider to change display scaling might jump to an unexpected scale factor as you were moving it.
  • We fixed an issue resulting in not being able to unsnap a full screen Remote Desktop window if you had been prompted credentials while connecting.
  • We fixed an issue when the tile names could become cut off after using semantic zoom, and one where Start tiles could no longer be moved with touch.
  • In an effort to improve visibility and access to your newly installed apps, we have moved the “Recently added” section of Start to be located above the “Most used” section in the All apps list. We’ve also increased the duration of time in which apps will be listed here – now 7 days, so you can easily try them out and decide if you want to pin them to Start or the taskbar for regular use and quick access.
  • We fixed an issue where an active VPN connection could block the PC from going from idle into sleep.
  • We fixed an issue where the touch keyboard might appear on the Lock screen after pressing the Num-Lock key on the keyboard.
  • We fixed an issue that could result in Microsoft Edge using a large amount of CPU when open to a page with many animated gifs, as well as an issue resulting in certain captchas not displaying correctly.
  • From this build on your default location will now be preserved across build updates.
  • We fixed an issue resulting in nothing happening if you attempted to expand a Skype notification in Action Center. We also fixed an issue where the scrollbar would draw with no margin from the chevron and X in Action Center notifications, and one where app logos might be missing from the Action Center.
  • We fixed an issue resulting in the cursor not showing up when interacting with the system using a Wacom tablet.
  • We fixed an issue where the Settings app could open to a blank page after selecting a settings page via search results.
  • We fixed an issue where the File Explorer window might navigate back to Quick Access after deleting something from the current folder in view. We also fixed an issue where right-clicking on the desktop might result in showing a spinning curser for a long time before the context menu would show.
  • We fixed an issue resulting in existing reminders failing to display in the Cortana UI, and an error when attempting to save a new reminder.
  • We have updated the Mobile Hotspot settings page to allow name, IP address, and mac address to be selectable so it can be copied elsewhere if needed.
  • We fixed an issue where the battery flyout might not report the correct overall charging state for devices with two batteries.
  • We fixed an issue where the title bars of apps using dark theme wouldn’t be dark when the window was not in focus, for example, Groove Music or Settings app.
  • We fixed an issue resulting in you sometimes seeing a progress indicator before the background image would load on the Lock screen.
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Nun aber zur zweiten Nachricht, die all jene betrifft, die Windows 10 nicht als Insider-Version einsetzen, stattdessen eben auf die Finalversion. Die sollten, falls nicht schon geschehen, schauen, dass sie ihre Updates einspielen. Mittlerweile steht ein kumulatives Update zur Verfügung, welches diverse Sicherheitslücken in Windows (nicht nur Windows 10) schließt. Die schwerwiegendste dieser Lücken kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit dem Internet Explorer (oder Windows Edge unter Windows 10) anzeigt.

Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Wenn der aktuelle Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer die Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen. Der Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Benutzerrechten erstellen.

Das gleiche gilt übrigens auch für Microsoft Office, denn das Sicherheitsupdate behebt Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Microsoft Office-Datei öffnet. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorrechten arbeiten.

Das komplette Changelog für das Juni-Bulletin findet ihr hier. In diesem Sinne: Fröhliches Aktualisieren!

 

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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5 Kommentare

  1. “ Die schwerwiegendste dieser Lücken kann Remotecodeausführung ermöglichen…“
    Das scheint bei M$ ein Dauerproblem zu sein.
    Vor Kurzem hatte ich mein altes Notebook wieder neu mit Windows 7 bespielt. Danach dann die obligatorische Update Orgie des Servicepacks. Wenn ich das richtig beobachtet habe, dreht sich jedes 2-te Update im Servicepack um Probleme wegen Remotecodeausführung. Bei den neueren Windows Versionen scheint das nun auch wieder in Mode zu kommen.

  2. @Holgi: Das ist ein allgemeines Problem und hat nix mit MS speziell zu tun.

  3. „wenn ein Benutzer eine (…) Webseite mit dem Internet Explorer (oder Windows Edge unter Windows 10) anzeigt.“
    Aber wer tut das schon? 😉

  4. > „wenn ein Benutzer eine (…) Webseite mit dem Internet Explorer (oder Windows Edge unter Windows 10) anzeigt.“
    > Aber wer tut das schon?

    Ich. In der Win 10 Insider Preview. Dort gibt’s AdblockPlus und LastPass für Edge. Also alles, was man braucht, um vernünftig surfen zu können.

  5. WObei ich uBlock Origin bevorzugen würde – gibt’s aber leider (noch?) nicht.

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