WiFi-Player macht Stereoanlagen WLAN-fähig und unterstützt Musik-Streaming via AirPlay und DLNA

15. Juli 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Möglichkeiten zum Konsumieren von mobiler Musik gibt es viele. Man kann sich für nicht ganz so kleines Geld ein Multiroom-System anschaffen, die unter anderem von Sonos und Teufel angeboten werden, oder man holt sich Apples AirPort Express und klemmt diese an eine Anlage. Nachteil dort: nur AirPlay.

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Alternativ gibt es Dutzende Docking-Stations oder mehr oder weniger wertige Bluetooth-Lösungen, die mit dem Smartphone oder dem Tablet funktionieren. Wobei bei Bluetooth natürlich immer die Entfernung zur Basis zu bedenken ist. Sitecom macht es mit seinem neuen WMA-1000 Wi-Fi Music Player etwas anders und realisiert AirPlay und DLNA in einem Gerät.

Mit dem neuen WMA-1000 Wi-Fi Music Player von Sitecom können Stereoanlagen und aktive Lautsprecher ganz einfach um AirPlay und DLNA-Streaming-Funktionalität ergänzt werden. Das kleine Gerät wird in das drahtlose Heimnetzwerk integriert und ermöglicht das Streamen von Musik von jedem verbundenen Gerät im ganzen Haus aus. So bietet der Wi-Fi Music Player Anwendern eine Möglichkeit, ihre vorhandene Stereoanlage, Audioreceiver oder Aktivlautsprecher aufzurüsten.

Durch die Standard-Audioanschlüsse ist der Wi-Fi Music Player mit den meisten Stereoanlagen kompatibel. Die Übertragung der Musik vom lokalen Gerät oder über ein NAS kann über die Android- und / oder iOS-App realisiert werden. Mit der Implementierung von DLNA auf den neueren Windows-, Android- und BlackBerry-Mobiltelefonen und -Tablets will der Wi-Fi Music Player Kompatibilität garantieren.

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Über die im Lieferumfang enthaltenen S/PDIF- und Klinkenkabel kann der Wi-Fi Music Player in wenigen Augenblicken ohne Setup-Apps oder das Anschließen an einen Computer mit dem Netzwerk verbunden und eingerichtet werden. Über die WPS-Taste lässt sich der Player durch einen Knopfdruck in das WLAN-Heimnetzwerk integrieren.

Anwender, die keinen Router mit WPS-Taste besitzen, können den Wi-Fi Music Player ganz einfach über ihren Webbrowser mit dem Netzwerk verbinden. Sitecom will für den WiFi-Player knapp 79,99 Euro haben, dürfte unter Umständen auch günstiger zu bekommen sein. Falls jemand keine neuen Anlagen anschaffen will, aber eine derartige Lösung sucht, der kann sich diese ja auch anschauen. Keine Empfehlung, sondern lediglich ein Hinweis auf das vielfältige Feld dieser Lösungen.

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32 Kommentare

marcel 15. Juli 2013 um 13:17 Uhr

80? meine fresse. für das geld bau ich mir 2 raspi zusammen

gorb 15. Juli 2013 um 13:21 Uhr

Ein Raspberry Pi mit xmbc macht den Job um vieles besser und kann noch als Videoplayer genutzt werden. Ohne WLAN 50€ mit 62€

Benji 15. Juli 2013 um 13:22 Uhr

@marcel: Ja? Dann mach mal bitte und ich kauf dir einen ab ;-)

Zoba 15. Juli 2013 um 13:29 Uhr

Ich schließe mich marcel an – bei 20 hätt ich noch gesagt: “jop”; so nicht.

Julian 15. Juli 2013 um 13:38 Uhr

>Mit mehr als einem Wi-Fi Music Player können Sie Ihre Musik in Ihrem gesamten Haus abspielen. Wenn Sie zum Beispiel einen Wi-Fi Music Player in Ihrem Schlafzimmer, einen in der Küche, und einen im Wohnzimmer haben, können Sie ganz einfach einen anderen Titel in jedem Raum abspielen. So hat jeder im Haus die Möglichkeit, seine Lieblingsmusik zu genießen!

Ist also kein Multi-Room-System à la Sonos realisierbar?

Julian 15. Juli 2013 um 13:46 Uhr

Hm, schade, für sowas wäre der Preis gerechtfertigt. So muss ich den anderen Kommentatoren hier zustimmten, dass ein Raspi die bessere Lösung ist, dafür entfällt natürlich hier das Setup ;)

Marco Reetz 15. Juli 2013 um 13:54 Uhr

Wie würdet Ihr das denn mit einem Raspberry realisieren ? Per Raspbmc ??

DancingBallmer 15. Juli 2013 um 13:58 Uhr

80€ erscheinen in der Tat ein bißchen happig, da nur Audio übertragen wird, aber schlußendlich hängt hängt von der Software ab, d.h. wie einfach die Einrichtung und Bedienung funktioniert. Gerade im Hifi-Bereich gibt es derzeit kaum solche Lösungen (Logitech hat eine Bluetooth-Box für 25€ mit stark eingeschränkter Reichweite, Onkyo verkauft Wifi-Dongles zum Aufrüsten für 30€. Die ersten Receivers mit WLan im mittleren Preissegment kommen jetzt erst auf den Markt, Sony hat einen Receiver für knapp 400€ mit Wlan und Onkyo will jetzt nachlegen.

Heißt: Der Preis ist derzeit noch so (hoffentlich) hoch, da es derzeit leider kaum für Otto-Normalverbraucher einfache Lösungen gibt. Da ich für jemanden genau sowas gebrauche könnte (Stereoanlage über Wlan mit dem Netzwerk verbinden samt einfacher Bedienung), hoffe ich der Preis wird schnell fallen.

rallimann 15. Juli 2013 um 14:26 Uhr

Sonos hat ja nicht nur den Vorteil der Multiroomfähigkeit. Ich nutze es seit einigen Jahren und es ist jeder Cent gerechtfertigt.

Ich würde empfeehlen, dieses Sitecom Teil nicht zu kaufen und das gesparte Geld für einen Sonos Connect beiseite legen

phixom 15. Juli 2013 um 14:29 Uhr

Da kommt man mit einem Billig-Androidhandy und einem DLNA/Airplay Client besser.
Außerdem fehlt mir in der Variante die Basisstation, von der ich aus Streamen kann.
Kann der Raspberry Pi folgendes Szenario “Smartphonesteurerung an: Spiele mir in Raum 1 und 2 Playlist A aus Spotify und in Raum 3 RadioLivestream von Station X. Ich verlasse Haus und Musik spielt weiter, Frau kommt und stellt in Raum 3 den Stream via ihrem Smartphone um auf die aktuelle Liste von Raum 1 und 2″
Das ist genau das Feature, was ich an den aktuellen Bastellösungen vermisse. Nein ich will nicht lokale Musik abspielen, da weiß ich dass es via DLNA geht, ich will die Streamingdienste abspielen

Nils 15. Juli 2013 um 14:38 Uhr

RPi mit OpenELEC müsste auch ohne Bildschirm booten und alles im Netzwerk anbieten, hab ich aber noch nicht getestet. Also im Prinzip reicht Strom, Netzwerk und Audiokabel zum Verstärker, im Optimalfall hat der Verstärker sogar USB und kann den RPi mit Strom versorgen sobald er läuft.

Damit kann man auch alles über AirPlay und DLNA abspielen, Steuerung komplett von außen möglich.

Stefan 15. Juli 2013 um 14:55 Uhr

Hallo!
Beim lesen des Artikel habe ich mir gerade gedacht! Sauber! Genau sowas brauche ich!

Jetzt lese ich all die Kommentare hier und bin etwas irritiert, gibt es denn wirklich mehrer “einfachere + gute” Lösungen?

Ich suche nach einer Lösung vom Laptop und Smartphone über WLAN Musik an meine Yamaha-Anlage zu senden/streamen. Die Anlage ist schon älter, hat nur Cinch, LineIn und Scart-Kabel… (Scart war damals Wahnsinn! ) ;)

Hat jemand einen Tip für mich!
Es geht in erster Linie auch nur um Audiosignale/Musik.
Video wäre ein netter Zusatz, muss aber nicht sein!

Was wäre denn eine simple Lösung ohne viel “Schnickschnack”

Ich wäre sehr dankbar für Tipps!

Stefan

JSG 15. Juli 2013 um 15:04 Uhr

Wie sieht es mit einer Verzögerung aus?

Der Logitech-Bluetooth-Streamer hat eine minimale Zeitversetzung, was leider den Filmgenuss trübt. Wie sieht es bei Musikstreaming via WLAN aus?

Tristan Ole Kleinwechter 15. Juli 2013 um 15:05 Uhr

hm… ich verwende an meinem alten Grundig V2000 mein altes IBM X40 als Zuspieler, welches ich per Teamviewer bediene…

…das nenn ich recycling… :)

Bernd 15. Juli 2013 um 16:01 Uhr

@Tristan: Der gönnt sich aber auch einiges an Stom :D Bei häufiger Nutzung fällt da schonmal ein solcher Sitecom Player ab ;)

Stphn 15. Juli 2013 um 17:31 Uhr

Weiß jemand zufällig schon wie sich das beworbene gerät mit Spotify verträgt? Also sprich Spotify vom Handy oder tablet aus streamen?

Ich habe hier nämlich ein Rpi und der kann mit raspbmc Spotify nur über ein plugin realisieren, das wiederum verhindert, dass ich Songs über eine der zahlreichen xbmc remotes auswählen kann.

Am liebsten wäre mir also ein Gerät, dass mir erlaubt von meinem tablet mit der Spotify app auf meine Anlage zu streamen..

ichhalt 15. Juli 2013 um 17:35 Uhr

@Stefan
altes Android Smartphone oder Tablet, Bubble UPNP drauf und bei Airplaybedarf noch Airbubble. Kannst du dann via Smartphone oder PC, Mac mit Musik be schicken. Die Dlna Lösung auch mit Videos oder Bildern. Die Daten können auch auf einem Nas oder GoogleMusic liegen.
Bei einem gerootetem Android kannst du auch mit einer App (name vergessen und ungetestet) den gesammten audio out via airplay streamen.
Die AP PS kosten leider alle ein paar euros. Gibt aber Testversionen.

DasMaddin (@dasmaddin) 15. Juli 2013 um 23:55 Uhr

@stephn
Spotify kannst Du direkt via Airplay vom iPhone, vom iPad oder vom Mac auf Raspbmc streamen. Da braucht’s keine App auf’m Rpi. Brauchst allerdings den 10 Euro Account von Spotify, sonst geht’s nicht auf’m Handy/Tablet.

toyotentheo 16. Juli 2013 um 08:07 Uhr

Günstige Lösung für 49,95 von Medion WLAN Streaming Adapter (DMR) P83301 (MD 86672) über Suchmaschine oder beim Discounter auch schon für 29,95 gesehen. Qualität?

VolkerMe 16. Juli 2013 um 09:04 Uhr

Eine WD TV Live kostet das selbe, kann aber im Gegensatz dazu auch Video.

Bei Wikipedia würde man sagen: Die Relevanz dieses Artikels erschliesst sich mir noch nicht.

DancingBallmer 16. Juli 2013 um 09:27 Uhr

@VolkerMe

Soweit mir bekannt kannst du die WD TV Live nur über die Fernbedienung und Fernseher verwalten. Für Videos ist die Box ideal, für Musik leider nicht wirklich, da ist eine einfache Playlistverwaltung schon sehr wichtig. Würde WD da vielleicht in der nächsten Player-Version nachlegen, hätte man für mich sicherlich die eierlegende Wolfsmilchschsau geschaffen, welche auch einen Preis von 80-100€ rechtfertigen würde.

Habe mir mal die Sonos-Seite angesehen, eine vergleichbare Streaming-Box kostet dort 350€. Die kann mit Sicherheit mehr, aber nur um Muisk aus dem Netz auf seinen Receiver zu bringen dann doch ein bißchen happig. Die Idee mit dem Android-Handy klingt dagegen schon interessant, wobei sich da die Frage nach der Audioqualität stellt. Gleiches gilt natürlich auch für den obigen Player.

Egal, bin erstmal froh das so langsam Bewegung in den Bereich reinkommt, bin dadurch guter Dinge und hoffe auf sinkende Preise und vielleicht neue und verbesserte Player.

VolkerMe 16. Juli 2013 um 09:35 Uhr

@DancingBallmer Sicher muss man die WD mit Monitor dran einmal einrichten. Streamen sollte dann aber problemlos mit NAS und Android gehen. Das weiter oben erwähnte BubbleUPNP kann ich dafür wärmstens empfehlen.

Sven 16. Juli 2013 um 11:39 Uhr

Ich bin ja immer noch der Meinung, dass bis jetzt nichts an Sonos rankommt. Nur Preislich sind die Sonos-Boxen schon recht teuer, wenn vielleicht auch gerechtfertigt durch die einfache Bedienung und den Funktionsumfang.
Was ich leider nicht verstehe ist, warum die Sonos Connect 349€ kostet.

Stphn 16. Juli 2013 um 12:57 Uhr

@DasMaddin:
Habe keine Apple Geräte, deswegen geht das (noch) nicht.. Spotify Premium ist vorhanden.
Habe mir aber aufgrund des Tipps von “ichhalt” (Danke für den Tipp!) mal diese App rausgesucht, die den gesamten Audio Output auf ein Airplay Gerät streamen kann; die App heißt “AirAudio” (https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.airaudio&hl=de), benötigt Root und kostet 3,50€.
Ich werde die App heute Abend mal testen (muss an der Rpi config noch was ändern)..

Mr Manko 16. Juli 2013 um 13:24 Uhr

Schon jemand rausgefunden, wo das Ding zu kaufen ist? Ich find beileibe keinen Händler im Netz.

DancingBallmer 17. Juli 2013 um 11:31 Uhr

@VolkeMe

Vielen Dank für die Hinweise, das klingt alles wirklich sehr interessant. Ich dachte die Box könnte man überhaupt nicht extern ansteuern und bedienen, hatte damals extra auf der Produktseite nach einem Hinweis auf Android oder iOS gesucht. Da scheint es aber in der Tat ein paar interessante Lösungen zu geben, wodurch die Box wieder richtig interessant wird. Werde mir das mal genauer anshehen. Danke nochmal.

joemouth 25. August 2013 um 13:57 Uhr

Interessanter Artikel, vielleicht das, was ich suche? Nur zu teuer.

Ich suche simple WLAN Audio Clients, mit denen ich per Audioausgang aktive Boxen als Audio Clients im Haus verfügbar machen kann.
Von einer Zentrale (SW unter WIN/LINUX oder Android) möchte ich verschiedene Streaming Quellen den Clients zuordnen können.
Gibt es so etwas?

Peter Dietrich (@xosofox) 25. August 2013 um 20:10 Uhr

Würde stimmen, wenn der Analogausgang vom RasPi ne saubere Sache wäre. In Wirklichkeit brummt und tackert und knarrt er aber leider…

dirk 29. November 2013 um 01:13 Uhr

auvisio AirMusic-Empfänger für Musik-Streaming APD-200.am oder 250.am sind ggf eine Alternative. Ich hab mir den 200er mal für 32 Euro bestellt…

Hew 28. Januar 2014 um 17:03 Uhr

Also prinzipiell bin ich sehr zufrieden mit der Box, guter Klang und mit Android- und Apple Geräten sowie Windows-Rechnern keine Probleme. Allerdings habe ich mir jetzt ein Nokia Lumia 925 geholt, welche die Box für das DLNA-Streaming zwar erkennt, allerdings funktioniert das Abspielen nicht. Hat jemand Erfahrungen mit der Paarung bzw. hat schonmal ein Firmware-Update probiert?


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