Wiederherstellungspunkte – Feature und Sicherheitsrisiko

13. Juli 2008 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy

vistabox80x80pixel Wer Windows Vista Business, Ultimate oder Enterprise sein Eigen nennt, der wird den Kontextmenüeintrag “Vorgängerversionen wiederherstellen” kennen. Mit diesem kann man zum Beispiel versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen. Die Home-Variante von Windows Vista  unterstützt die Schattenkopie nicht wirklich – allerdings gibt es Wiederherstellungspunkte, die nützlich – aber auch gefährlich sind.

Windows Vista legt also Kopien an. Das dies ein Sicherheitsrisiko ist, sollte jedem klar sein – denn in diesen Kopien sind auch Daten enthalten, die ihr eventuell aus diversen Gründen gelöscht habt.

Kommen wir zu Tipp 1 – Daten aus den Wiederherstellungspunkten holen. Mit der Freeware ShadowExplorer kann man durch seine Wiederherstellungspunkte browsen und einzelne Dateien wiederherstellen.

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Wie gesagt – für die einen ein nützliches Feature – für den anderen eine Sicherheitslücke.

Wiederherstellungspunkte kann man auch löschen – indem man die Eigenschaften der Festplatte auswählt und “Bereinigen” wählt.

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Dort befinden sich neben den “normalen” zu löschenden Daten auch die”weiteren Optionen” – in denen man die bereits angelegten Wiederherstellungspunkte löschen kann.

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Macht wieder Speicherplatz frei – nimmt euch aber auch die Möglichkeit, euer System zurückzusetzen. Muss jeder für sich selber entscheiden.

Wer manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen möchte, der kann übrigens im Ausführen-Dialog einfach rstrui.exe eingeben.

Benutzer von My Lockbox können auch gerne mal ausprobieren, wie sicher der versteckte Ordner ist – der erwähnte ShadowExplorer macht es möglich.

Sicherlich könnte man Bücher über Volumenschattenkopien und Wiederherstellungspunkte schreiben – allerdings muss dieser kleine Exkurs reichen.

Schattenkopien unter Windows Vista (Quelle)

Schattenkopien ist eine Funktion, die nur unter Vista Business, Enterprise und Ultimate unterstützt wird. Schattenkopien werden automatisch im Hintergrund angelegt. Das Feature ist Bestandteil eines Wiederherstellungspunktes, der zum Beispiel beim Installieren eines Up­dates gesetzt wird. Ein Wiederherstellungs­punkt umfasst jedoch nur die Systemdateien. Die Schattenkopie berücksichtigt dagegen alle Dateien, die sich seit dem letztem Wiederherstel­lungspunkt geändert haben.

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Über den Autor: caschy

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