whistle.im: Messenger stellt sich der CCC-Kritik

22. August 2013 Kategorie: Android, Internet, Mobile, geschrieben von: caschy

Der Messenger whistle.im sorgte für Aufsehen. Aus Deutschland und angeblich auch noch sicher. Mitnichten, so ein Mitglied des Chaos Computer Clubs. Das vernichtende Urteil: Unsicher und damit zwar WhatsApp-Alternative, aber eben nicht sicher. Nun hat man seitens whistle.im reagiert und äußert sich zur Kritik in Form von einigen Updates, die den Messenger sicherer machen sollen.

whistle


whistle.im beinhaltet nun vor allem ein Update der Sicherheitseinstellungen, so die Aussagen der Macher. So ist es nun möglich, den eigenen privaten Schlüssel auf Wunsch selbst zu verwalten oder wie bisher in verschlüsselter Form über whistle.im mit mehreren Geräten zu synchronisieren. Um die manuelle Verwaltung zu nutzen, ist es einzig notwendig, ein neues Schlüsselpaar zu generieren und die Synchronisation dabei zu deaktivieren.

Weiterhin erzeugt die App nun standardmäßig Warnungen, wenn sich der öffentliche Fingerabdruck des Gesprächspartners geändert hat. Unter Android auftretende Sicherheitsprobleme hinsichtlich der ordnungsgemäßen Verifikation von SSL-Verbindungen wurden ebenfalls durch das Mitliefern und Gegenprüfen der Serverzertifikate beseitigt.

Zudem beinhaltet die App nun ebenfalls die häufig gewünschten Gruppenkonversationen, das Hervorheben wichtiger Kontakte und die Möglichkeit, die eigene Nachrichtenfarbe zur besseren Übersichtlichkeit  selbst auszuwählen.

Als nächstes will man sich darum bemühen, den Sicherheitsstandard z.B. durch den Einsatz von Display-Seeds weiter anzuheben und auf die zahlreichen Anregungen und Anfragen zu reagieren, die man erhalten habe. Ein Workaround für den kürzlich bekannt gewordenen nicht korrekt initialisierten Android-Zufallsgenerator ist mittlerweile enthalten. Dennoch rät man jedem Nutzer, der seine ID auf einem Android-Gerät erstellt hat und sichergehen möchte, nicht davon betroffen zu sein, vorsichtshalber einen neuen Schlüssel zu generieren.

whistle.im Beta 1.1 ist ab sofort für Android und alle modernen Browser verfügbar. Weitere Plattformen wie iOS und Windows Phone werden in Kürze folgen. Ob das was wird? Bauchgefühl sagt “Nein”, egal wie sicher der Messenger ist. Die Massen bleiben bei Facebook und WhatsApp, da kann man informieren und bekehren, wie man will.


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Über den Autor: caschy

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