WhatsApp-Weihnachtsgrüße und die Ban-Panikmache

Manche Medien überschlagen sich gerade wieder. WhatsApp geht immer – lass uns mal was darüber schreiben. Ich weiss nicht, wo ich es las, aber selbst im Radio hörte ich es. Wer zu viele Nachrichten bei WhatsApp schreibt, der riskiert einen Ausschluss vom Dienst – einen Ban.

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Gesprochen wird hier ganz gerne von frischen Nutzungsbedingungen, beziehungsweise von einem neuen Beitrag in der FAQ von WhatsApp. Dies ist nicht  ganz richtig. Die betroffenen FAQ-Einträge existieren mindestens schon seit Mitte letzten Jahres, lediglich die Inhalte wurden in andere FAQ-Einträge verschoben und / oder komplett übersetzt, dies war im Oktober 2014. Konkret ging es bereits im November schon nicht nur um die massive Nutzung als Spam-Werkzeug, sondern um die Nutzung von WhatsApp mittels Dritt-Clients wie Disa.

Deren Nutzer riskierten einen Ban, weil sie gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben. Betreffender Eintrag in der FAQ beinhaltete bereits „If you see the message „You’re temporarily banned from WhatsApp“, please read this article.“, welches auf den Beitrag verweist, der jetzt im Radio und in anderen Medien als frisch erschienen ausgespielt wird.

Aus diesem geht hervor, welche Gründe zu einer Sperrung führen können. Hierzu gehört das Senden massenhafter Nachrichten an Kontakte, die man nicht im Adressbuch hat, oder wenn man von vielen Menschen geblockt wird. Ebenfalls ist das Erstellen von vielen Gruppen mit Menschen, die man nicht im Adressbuch hat ein Indikator, der auf Spam schließen lassen könnte.

Auch soll man weiterhin darauf verzichten, immer die gleiche Nachricht an Menschen zu schicken, hier soll man eher die Broadcasting-Funktion nutzen. Diese Funktion sorgt dafür, dass ihr eure Nachrichten an viele Empfänger schicken könnt – hierfür habt ihr dann nur eine Outgoing-Message und der WhatsApp-Server verteilt diese an die Empfänger weiter – die erkennen übrigens nicht, dass es sich um eine Massen-Nachricht handelt. Ihr seht: alles wie immer – und ich behaupte, dass kein normaler Nutzer zu Weihnachten oder zu Silvester von WhatsApp gebannt wird.

Solltet ihr dennoch – aus welchem Grunde auch immer – von WhatsApp gesperrt werden, dann hilft bestimmt die Ketten-Nachricht, dass WhatsApp bald teurer wird, wenn man die Nachricht nicht an 50 Kontakte schickt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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16 Kommentare

  1. Manche Medien überschlagen sich gerade wieder. WhatsApp geht immer – lass uns mal was darüber schreiben. Und Caschys Blog macht natürlich mit.

  2. Den letzten Satz finde ich am besten 😉
    Ansonsten sehr informativer Artikel – wie fast immer – weiter so!

  3. Neue Rechtschreibung – oder muss es nicht ‚Bann‘ heissen?

  4. @Matze
    Schulenglisch ist doch ganz hilfreich. Oder zweifelst du auch, wenn irgendwo Music steht?

  5. „Solltet ihr dennoch – aus welchem Grunde auch immer – von WhatsApp gesperrt werden, dann hilft bestimmt die Ketten-Nachricht, dass WhatsApp bald teurer wird, wenn man die Nachricht nicht an 50 Kontakte schickt.“

    Und es gibt so unglaublich viele Leute, die mir die immer noch schicken!

  6. @Matze.B es nervt einfach nur. Es stört weder den Lesefluss noch sonst einen. Nur solche Kommentare in letzter Zeit. Sorry das es dich jetzt trifft aber ich wollte das schon lange mal los werden. Schlimmer wäre es doch wenn man Inhaltlich nicht folgen könnte weil ausversehen ein paar Wörter fehlen. Aber so liest das normale Auge einfach drüber auch wenn einige Buchstaben fehlen würden.

  7. Ban mit einem N ist beabsichtigt.

  8. Hmm, die Artikel, die ich las, bezogen sich aber aufs spammen. Also geht es keineswegs um einfach nur viele Nachrichten schreiben, sondern um Werbefluten und Co. Und dabei wurden auch nicht soviele Nutzer gebannt.

    @Eike:
    Schulenglisch benötigt man aber eigentlich auf englischen Seiten 😉

    @Caschy:
    Vielleicht hilft dann ja das: http://www.duden.de/ 😉 Nur Spaß, hab Deine Antwort schon verstanden, aber macht es wirklich Sinn beim Wort Bann einen Anglizismus zu verwenden?

  9. Kleiner Nachtrag, selbst Google will verstärkt seine Begriffe in die jeweiligen Landessprachen übersetzen.

  10. @Bo: Solche Leute werden von mir konsequent blockiert, egal um wen es sich handelt. Und wenn die Person dann noch blöd nach dem Grund fragt, bekommt sie auch eine Antwort, die sie davon abhält, mir danach überhaupt noch etwas schreiben zu wollen.

  11. Sollte man die Nachrichten nicht an 100 Leute weiter schicken? Bin jetzt ein wenig irritiert… 😉
    Geht 2015 aber bestimmt wieder damit los, weil „alle“ Angst haben auf Grund zu wenig verschickter Nachrichten gesperrt zu werden…

  12. Dietmar Duden says:

    Hallo, ihr Rechtschreibfreaks!

    Ihr seid im komplett falschen Blog. Bei Caschy gehts doch um „Technik irgendwie“, ihr Nulpen! Habt ihr das gar nicht bemerkt, bei eurer heldenhaften Suche nach dem „falschen Komma“ und dem doppelten N oder nicht-NN?

    Aber Ok. Jetzt hab ich es euch ja erklärt.

    Und Überraschung: Neu für Euch!!!

    Kommt bitte ganz schnell in mein neues Blogparadies: „Dietmar sein dicker Duden. Oder: Die Rechtschreibung und Du!!!“

    Link hab ich noch nicht, weil das sprachlich so ein geiler Link wird, dass ich vermutlich ziemlich lange drüber nachdenken muss, wie der geile Link dann heissen tut…

    Also, bis gleich!

  13. Ach, würden sie mich doch endlich bannen…. aus eigener Kraft komm ich da nicht mehr raus 😉

  14. zitat: Manche Medien überschlagen sich gerade wieder.++++++++++
    neee die berichten. als beweis dass dies richtig ist schreibt man auch hier darüber, ebenfalls im angelehnten bild-stil 🙂

  15. Also ich kam erst durch den Kontext darauf, dass „Ban“ „Bann“ heißen soll.

    Aber da muss man gar nicht das Englisch hervorkramen: Dank unserer neuen Rechtschreibung heißt „Ski fahren“ ja jetzt auch „Schi fahren“.

    Wer von euch hätte gewusst, was SCHI heißt? Ohne den Zusammenhang, versteht sich.

    Wenn kein Geld für Bildung da ist, wird eben einfach das „-ung“ gestrichen.
    Ups, das ist ja jetzt schon sehr politisch. 🙂

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