WhatsApp mit neuen Privatsphäre-Einstellungen

21. Februar 2014 Kategorie: Android, Social Network, geschrieben von: caschy

Der beliebte Messenger WhatsApp hat ganz aktuell auf der Android-Plattform ein Update erhalten. Mit diesem Update verfügt die Android-Version über Möglichkeiten, die derzeit auch in der Betaversion für iOS getestet werden und wohl bald ausrollen dürften. Im Bereich Einstellungen > Account > Datenschutz könnt ihr nun einstellen, wer welche Informationen über euch sehen kann. Hier könnt ihr festlegen, dass der Onlinestatus, das Profilbild oder der Punkt Zuletzt online nur von euren Kontakten, niemanden oder für jeden sichtbar ist. Diese neuen Möglichkeiten von WhatsApp findet ihr derzeit in der Web-Version auf der WhatsApp-Homepage vor, das Ausrollen in den Play Store beginnt sicher bald in den nächsten Tagen.

WhatsApp



Über den Autor: caschy

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29 Kommentare

volqan 21. Februar 2014 um 08:44 Uhr

Gerade installiert und getestet, funktioniert nicht

Frank Koehntopp (@koehntopp) 21. Februar 2014 um 08:47 Uhr

Ack. Ist in der verlinkten Version nicht drin.

An Dy 21. Februar 2014 um 08:51 Uhr

Ich hatte mich schon lange gewundert warum genau diese Funktion „Zuletzt online“ bei iOS verfügbar ist (schon sehr lange) und bei Android nicht. Jetzt auf einmal muss man wohl nachholen um die Mitglieder bei Laune zu halten? Zufall?

doctor 21. Februar 2014 um 08:52 Uhr

Wo liegt der Unterschied zw.. meine Kontakte und jeder? Ich denke, nur wer mich als Kontakt gespeichert hat, sieht überhaupt, ob ich bei WA bin.

max 21. Februar 2014 um 09:02 Uhr

Ähm… Whatsapp?!? wem kümmerts noch???… ;p

Onkel Michele 21. Februar 2014 um 09:03 Uhr

… komisch, bei mir ist kein Update verfügbar.

An Dy 21. Februar 2014 um 09:08 Uhr

@Onkel: Genau lesen, online auf deren Website! Sprich APK downloaden und per Hand installieren. Update über Play kommt erst die nächsten Stunden/Tage.

Daniel 21. Februar 2014 um 09:08 Uhr

Morgen,
wenn ich meinen Status deaktiviere,sieht man aber auch nich mehr den Status der anderen

Jabber-Server.de (@JabberServerde) 21. Februar 2014 um 09:18 Uhr

„Threema läuft super. Muss nur noch meine Freunde überzeugen“ hallt es derzeit weit und breit. Naja, ich bleibe meinem Jabber-Server (http://goo.gl/8SYsCC) mit nativer OTR-Verschlüsselung treu. Wie auch schon in den 5 Jahren in denen es WhatsApp gab und davor!

unbenannt 21. Februar 2014 um 09:20 Uhr

„wenn ich meinen Status deaktiviere,sieht man aber auch nich mehr den Status der anderen“

Nur fair, find ich! 😀

Steht denn schon Facebook Inc. drin? – Hab jetzt keine Lust selbst zu installieren, warte auf ein WA+ Update

Luco 21. Februar 2014 um 09:20 Uhr

@Daniel das ist auch in der iOS Version schon immer so gewesen. Wer selbst nichts verraten will darf auch nicht schnüffel, gut gemacht von Whatsapp.

Großartig finde ich dieses mediale gebashe gegen Whatsapp auf einmal. Nur weil es an Facebook verkauft wurde bringt jedes hans-franz Magazin nen Bericht über mögliche Alternativen. Wenn jeder weiß, dass seine Nachrichten auf dem Weg über den Atlantik von NSA und UK mitgelesen werden und in Deutschland bald fast jeder zweite einen Facebook Account hat – was soll dieses scheinheilige geheuchel?

Als hätte Facebook den Schlüssel gekauft zu einem bislang mega sicheren Tresor mit unseren Daten. Wir hier im Blog sind kein Standard, die allermeisten Nutzer nutzen Whatsapp als Quasi-Standard als SMS-Nachfolger und werden auch nicht einfach so umsteigen, ohne einen Mehrwert zu bekommen. Und Datenschutz ist für die allerallerallermeisten kein Mehrwert

caschy 21. Februar 2014 um 09:24 Uhr

@Frank und Co: Heute morgen installiert und Screenies gemacht

An Dy 21. Februar 2014 um 09:32 Uhr

Ich kann den Status anderer sehen, wenn ich meinen deaktiviere. Es geht hier wohl eher um die Angabe „Zuletzt online“ 😉 Sind zwei Paar Stiefel!

Gus 21. Februar 2014 um 09:32 Uhr

Ich habe mich nun gestern von Whatsapp abgewendet und den Wechsel zu Threema vollzogen.
Die Funktionen sind genau wie bei Whatsapp.

Bei Threema wird Datenschutz und Sicherheit in den Vordergrund gestellt und die Server stehen nicht in den USA.
Das ist mir doch locker die einmaligen 1,79 für iOS oder 1,60 für Android wert.
Wer mich erreichen will muss dann eben Threema, SMS nutzen oder einen Anruf tätigen.

Auf die Zusammenführung meiner sämtlichen Daten in eine Hand verzichte ich jedenfalls.

Christoph 21. Februar 2014 um 10:05 Uhr

Threema empfiehlt sich vor allem für die, die von den ganzen Whatsapp Nachrichten genervt sind.

Für den Laien benutzbar sieht anders aus, deswegen wird das wohl erstmal eher unter den technisch versierten Leuten genutzt; bis diese dann merken, dass es ausser Ihnen kein Schwein nutzt 😉

Martin 21. Februar 2014 um 10:44 Uhr

Hab mir mal Threema drauf gemacht, ich weiß nicht ob sich das bei der Masse durchsetzt, allein die Installation ist für den Normalbürger ja schon eher ein Act.

und die Whatsapp news muss ich gleich mal ausprobieren

Gast 21. Februar 2014 um 10:55 Uhr

Was mich an der Facebook Übernahme stört ist für den Dienst zu bezahlen. Wenn meine Nachrichten eh bei Facebook landen kann ich auch den kostenlosen Facebook messenger nutzen. Werde meine WhatsApp Lizenz einfach nicht mehr verlängern. Danach bin ich unter Threema oder eben Facebook erreichbar.

Wenn Threema nur open source und mit dem Bezahlmodell von WhatsApp wäre wäre es perfekt. Würde weniger neue Nutzer abschrecken, wenn es erstmal umsonst wäre und mir ist noch nicht ganz klar wie sich Threema in zehn Jahren finanzieren möchte, falls mal wirklich jeder die App haben sollte. Dann kommt ja kein Geld mehr rein…

Dieter 21. Februar 2014 um 11:34 Uhr

Ich hab WA schon gelöscht.
@Martin: Wieso ein Act? Geht doch ganz einfach??

Christoph 21. Februar 2014 um 11:59 Uhr

@Dieter:
Vergleich:
Bei Whatsapp hat man sofort gesehen, welcher Kontakt Whatsapp hat und konnte den anschreiben.
Bei Threema muss man erst n Schlüssel wem anders zukommen lassen usw.
Allein schon die Tatsache, dass ich „nicht mal eben“ jemanden anschreiben kann, wird viele User abschrecken. Wenn dies nicht sogar der Initiale Kaufpreis schon gemacht hat ;)Fazit: Nette Idee, aber die Umsetzung ist Verbesserunsgwürdig und nur Mikrokosmosgeeignet

Michele Elia 21. Februar 2014 um 12:18 Uhr

Bei Threema sieht man auch sofort jeden seiner Kontakte, der auch Threema nutzt, genau so wie bei Whatsapp. Du musst niemandem einen Schlüssel zukommen lassen, ausser Du hast ihn nicht im Adressbuch.

Und wer sich von einmalig 1,60 Euro abschrecken lässt, aber bereitwillig jährlich 89 Cent bezahlt, darf gerne bei Whatsapp / Facebook bleiben, wird ja keiner gezwungen.

unbenannt 21. Februar 2014 um 12:31 Uhr

Nachtrag:

Die neue Apk hat auch ein Widget, womit man Nachrichten auf dem Screen angezeigt bekommt.

Flo 21. Februar 2014 um 12:33 Uhr

Aber man sieht trotz kompletter Deaktivierung, wenn ich direkt online bin, oder? Ich dachte, dass auch dies dann nicht mehr sichtbar sei.

Holgi 21. Februar 2014 um 12:51 Uhr

Threema ist realtiv einfach einzustellen. Man kommt im 5 Min. dahinter wie das mit dem Verbandeln der Kontakte so funktioniert. Habs mir gestern mit Kollegen installiert. End to End Verschlüsselung und Schweizer Hersteller. Vermute besser gehts aktuell kaum.

Roman 21. Februar 2014 um 12:53 Uhr

Hallo ich verstehe das auch nicht was threema da macht. Das wäre doch die Chance jetzt die Leute die sich nach neuen umschauen zu sich zu ziehen. Einfach gratis Einen Monat anbieten damit die Leute schauen können wer alles dabei ist und danach jährlich wie bei whatsapp und schon hat man Gewinn der definitiv höher ist als bei dem jetzigen Modell.Aber vielleicht haben sie noch nicht mitbekommen das es eine Übernahme gab. So wird das nix.

Hatte selbst Telegram drauf und war alleine da:-(

Christoph 21. Februar 2014 um 15:15 Uhr

@Roman:
Und genau das ist das Problem: First Comes, First wins

@Michele Elia
Und da liegt das Problem. 1,6€ für einen Client ausgeben, den aller Wahrscheinlichkeit auf Dauer keine Sau benutzt

Nachtlagerist 21. Februar 2014 um 18:36 Uhr

„Ack. Ist in der verlinkten Version nicht drin.“

Doch, ist es: Einstellungen –> Account –> Datenschutz. Allerdings funktioniert es, wie volqan bereits geschrieben hat, tatsächlich nicht. Gerade selber ausprobiert.

Caschy, hast Du nur die Screenshots gemacht, oder es auch getestet?

de13370r 21. Februar 2014 um 20:11 Uhr

Ohje, da fängt die facebook-Wortwahl schon an: „Niemand“ hört sich doch so sicher an…

gast 22. Februar 2014 um 00:14 Uhr

@Christoph naja du hast ja die möglichkeit dein konto mit einer Telefonnummer zu verknüpfen und somit bist du genau so leicht auffindbar wie über WA




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