Webseite demonstriert WhatsApp-Lücke, Webnutzung ohne Passwort ohne Probleme möglich

22. September 2012 Kategorie: Backup & Security, Internet, Mobile, geschrieben von: caschy

Die FILSH Media GmbH aus Essen demonstriert momentan auf einer Webseite, wie schwer die Sicherheitslücke von WhatsApp wiegt, die trotz Bekanntheit immer noch nicht von den Entwicklern geflickt wurde und damit beweisen dürfte, dass den Betreibern in Sachen Security nicht viel am Herzen liegt, oder dass man einfach unfähig ist. Das Problem hatte ich Anfang September schon einmal beschrieben, es betrifft den Login-Mechanismus von WhatsApp.

WhatsApp basiert auf einer umgewandelten Form des Protokolls XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol), was kein Problem ist – nur setzt WhatsApp auf  eine nicht so gute Form der Authentifikation. WhatsApp setzt auf eure modifizierte IMEI-Nummer und speichert diese nebst Telefonnummer auf den Servern des Anbieters. Die Nummern sind unverschlüsselt und das bringt uns zum springendem Punkt: ist die IMEI irgendeinem bekannt, dann könnte dieser neue Chats über euer Konto initiieren.

Der WhatsApp Web Client funktioniert auf eben jene Weise. IMEI oder WiFi-MAC nebst Telefonnummer eingeben und schon könnt ihr als völlig andere Person WhatsApp-Nachrichten verschicken. Es dürfte nicht allzu schwer sein, diese beide Daten bei Menschen herauszubekommen, ein paar unbeobachtete Momente reichen.

Ich habe den Spaß eben getestet und kann nur sagen: liebe WhatsApp-Entwickler, lasst euch was einfallen – allen anderen kann man eigentlich nur noch von der Benutzung abraten. Das Kuriosum: die Webseite bietet etwas an, was sich viele Nutzer von WhatsApp wünschen: die Nutzung im Browser.


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88 Kommentare

HO 22. September 2012 um 21:48 Uhr

hoffentlich geben die jetzt mit joyn endlich mal gas, meiner ansicht nach der einzige dienst, der es mit whatsapp aufnehmen kann. derzeit gibt es aber zb. noch keine joyn app fürs iphone und alle mobilfunkbetreiber unterstützen den dienst auch noch nicht.

Michael 22. September 2012 um 21:50 Uhr

Wenn ich auf den Link klicke wird der Webclient nicht angezeigt. Nur die Beschreibung.

Michael 22. September 2012 um 21:52 Uhr

Jetzt funktioniert es.
War wohl überlastet.
Die Sicherheitslücken sind wohl den wenigsten bekannt. Vielleicht erreicht man so eine gewisse Öffentlichkeit.

Nils 22. September 2012 um 21:52 Uhr

@HO: Wenn dann mal nicht ein joyn 0,20 € kostet…

Vielleicht sollte mal der Facebook Messenger ein wenig gass geben. Funktioniert ja eigentlich genauso wie Whatsapp. Fast alle sind bei Facebook und das Chatten funktioniert ausm Browser.

daniel. 22. September 2012 um 21:52 Uhr

Wenn es denn den Quellcode offen gäbe, dass man ihn sich selber installieren könnte.

X 22. September 2012 um 21:53 Uhr

Ein Gutes hat das ganze…ich such schon lang ein Webclient für WhatsApp :-)

denkste 22. September 2012 um 21:54 Uhr

Joyn ist wohl der einzige Dienst, der es mit Sicherheit nicht mit whatsapp aufnehmen kann.
Wer zahlt denn heute noch für einen Dienst, den er auch umsonst bekommt? Und dann noch solche Summen…
Und der Bonus, dass es auf allen Geräten verfügbar ist, zählt auch nicht, denn erstens ist er nicht auf allen erreichbar und zweitens, bis die das nur mal halbwegs gescheit hinbekommen haben, hat auch fast jeder ein Smartphone.
Und im Notfall bleibt immer noch sms und mms.
Joyn wird floppen!!!

Mirko 22. September 2012 um 21:57 Uhr

Hoffentlich ist der Anbieter der Webseite vertauenswürdig. Schließlich bekommt der durch das Formular einen Haufen IMEIs in die Hand. Den Dienst sollte man daher m.E. am besten nur mit IMEIs alter, unbenutzter Telefone verwenden.

Lincoln 22. September 2012 um 21:58 Uhr

Die Sicherheit der WhatsApp war ja schoin länger in der Diskussion. Hoffe das reicht nun um den Leuten zu zeigen, diese schreckliche nicht mehr zu benutzen…Offene Standards 4tw!

Sascha Gehlich 22. September 2012 um 21:58 Uhr

Ja, ich bin vertrauenswürdig :) Es wird nichts mitgeloggt!

Vasch 22. September 2012 um 22:10 Uhr

WOW!!!

Wichtige Info! In österreich kann man die IMEI von jedem Telering/T-Mobile Vertrag online abrufen! :O

elknipso 22. September 2012 um 22:10 Uhr

joyn wird aus genannten Gründen definitiv floppen. selbst wenn es durchgängig komplett kostenlos angeboten werden würde hätte es der Dienst schwer er kommt einfach viel zu spät.

Normann 22. September 2012 um 22:11 Uhr

Wie wäre es mit MySMS als Alternative. Joyn wird wohl noch dauern und ist dann wohl genauso teuer wie eine SMS außer mit Datenflat im Vodafone-Netz. Schade Whatsapp. Irgendwie auf dem Hype ausgeruht. Jetzt muss was passieren, sonst geht es abwärts.

Daniel 22. September 2012 um 22:15 Uhr

@Nils und @elknipso: Ich glaube ihr habt an joyn was falsch verstanden: Das nutzen von joyn über internet ist genauso kostenlos wie es whatsapp ist. Leidiglich das nutzen ohne das internet (also quasi für leute ohne internetvertrag) wird es als sms-alternative angeboten, welche eben dann vergleichbar viel kostet…

lego 22. September 2012 um 22:17 Uhr

Was ich so Schade finde ist doch dass WhatsApp die Welt zu Füssen liegt. Die Jungs haben es mit einer sehr simplen Idee geschafft die Massen zu bewegen und sogar zu zahlenden Konsumenten zu machen in dem sie die Idees des Chat einfach neu verkauften- und zwar als Online SMS. Und wie die Rechnung aufging! Auch ich bin davon begeistert, obwohl ich Chat Dienste schon seit Jahren benutze, dieser hier als einziger kostenpflichtig ist und am Unflexibelsten.

Die sollte ihre Problem schleunigst in den Griff kriegen und zum einen der sichersten Netze werden, dann noch ein WebClient und schon können die mit dem WhatsApp Umsatz locker bis zur Rente leben. Aber begreifen wollen die es einfach nicht…

Bastian 22. September 2012 um 22:20 Uhr

Die einzig wahre Alternative ist der Facebook Messenger. Das neusten Update geht von der Darstellung auch in die WhatsApp-Richtung. Und die User-Base ist bekannt.

Tom 22. September 2012 um 22:20 Uhr

Für Web basierte msg gibts doch
Mysms.
http://www.mysms.com/de

Zudem kann man darüber sogar Dateien senden, die weder whatzapp noch chaton gebacken bekommen. Chaton kann auch immer noch nicht via Web

Https ist Standard.

Einfach mal antesten :-D

Wir sind umgestiegen.
Ignoranz a la whatzapp muß bestraft werden.. ;-)

denkste 22. September 2012 um 22:25 Uhr

@lego: kostenpflichtig?
@Normann: Es wird noch lange nicht abwärts gehen. Leider sind 95% der User solche Sicherheitslücken völlig Wurst.

idd 22. September 2012 um 22:28 Uhr

Facebook Messenger…. manchmal glaube ich die Leute sind mit Absicht so extrem ignorant und borniert. Da nutze ich lieber WhatsApp mit dieser und noch 10 Sicherheitslücken oben drauf bevor ich mich bei Facebook anmelde und den Scheiß verwende.

Benedict 22. September 2012 um 22:39 Uhr

Also ich weiß wegen den Sicherheitslücken bescheid und meine Kollegen auch. Aber wir nutzen es weiterhin, warum? Weil wir sachen schreiben aus dem keiner irgendwie Profit ziehen könnte. Wir senden einfach nichts vertrauenswürdiges. Ich finde eine Alternative gibt es kaum, daher sollen die Entwickler die Probleme in den Griff bekommen!

Gabe 22. September 2012 um 22:42 Uhr

Ich muss bisschen drüber schmunzeln. Ein für die ganze Welt zugängliches Proof of Concept. Welches nicht geloggt wird.

HO 22. September 2012 um 22:47 Uhr

die facebook messenger app ist schon eine gute und sichere alternative… trotzdem kommt dort irgendwie nicht das whatsapp feeling auf. @idd, deine facebook kritik ist ein wenig lächerlich, der messenger ist ja nun wirklich sicherer als alle anderen messenger auf dem markt. allgemein kann man natürlich etwas gegen facebook haben, ich persönlich finde google aber viel viel schlimmer (nutze trotzdem beides).

die sache mit joyn scheinen die meisten nicht verstanden zu haben.. es ist für smartphone user genau das gleiche wie whatsapp und zudem natürlich kostenlos. es hat zudem einen vorteil… man kann auch leute erreichen, die kein smartphone haben, die müssen dann allerdings sms-ähnliche gebühren zahlen um zu antworten.

HO 22. September 2012 um 22:50 Uhr

p.s. ich nutze trotzdem weiterhin whatsapp! die sicherheitslücke ist zwar dramatisch groß, aber es bedarf schon recht großen aufwand um in meinem namen nachrichten schreiben zu können… ich gebe nämlich mein iphone nicht aus der hand und in öffentlichen wlans bin ich auch auch nicht eingebucht. zudem glaube ih nicht, dass jemand interesse daran hat, in meinem namen nachrichten zu schreiben.

Scatterd 22. September 2012 um 23:01 Uhr

Whatsapp hab ich noch nie genutzt. Warum auch? Es gibt doch zig alternativen. Ich nutze Google Talk, oder Facebook messenger. Facebook hat ja eh jeder heutzutage. Und wenns gar nicht anders geht, dann halt die gute alte SMS. Die kommt bei mir irgendwie wieder in Mode :-D

Leif 22. September 2012 um 23:05 Uhr

Halte ja schon länger KakaoTalk für die bessere Wahl. Sind zwar eher im asiatischen Raum bekannt, aber haben eine ebenbürtige Nutzerzahl und sind deutlich pfiffiger drauf als die Jungs von WhatsApp. Häufige Updates, eine Verschlüsselung seit gefühlten Ewigkeiten, Telefonate über Daten möglich, und ein vernünftiges Monetarisierungsmodell was auch häufig darüber entscheidet wie viel Einsatz ein Team in seine Apps steckt. Zudem auf allen Plattformen verfügbar.

Dennis 22. September 2012 um 23:08 Uhr

Unglaublich, wirklich unglaublich. Es ist ja so als wenn man bei Facebook nur die E-Mail Adresse eingeben müsste. Habe es grade nochmal verbloggt: http://dennis-wisnia.de/wordpress/2012/09/sicherheitslucke-bei-whatsapp-unter-fremden-namen-chatten/

Alexander 22. September 2012 um 23:12 Uhr

Schon erschreckend, v.a. als iPhone-Nutzer würde ich jetzt doppelt so gut darauf achten, in welches Wlan sich mein Gerät einwählt.

bert 22. September 2012 um 23:15 Uhr

Eins nicht vergessen: das (berechtige) Gejaule über Whatsapp findet AUSSCHLIESSLICH in Tech Blogs statt. Solange die Usability nicht betroffen ist, ist den Leuten ALLES scheißegal.

Don 22. September 2012 um 23:41 Uhr

@ bert
So ist es! Ich habe gerade in einer Diskussion auf G+ dazu lesen dürfen: “Aber es is’ so verdammt praktisch und hübsch!”
=> Mit irgendwelchen Sicherheitsproblemen brauchste denen nicht zu kommen. Mir wird schon nix passieren.

lego 23. September 2012 um 00:04 Uhr

@denkste:
Jau, so iesses. Bei Android musst du dir in die Kontoeinstellungen gehen und du wirst sehen dass die Version nach einem Jahr abläuft. Bei iOS verlangt man gleich 79 cent

LastOne 23. September 2012 um 00:48 Uhr

WhatsApp wird kaum vom Thron fallen, alternativen gibt es aber interessiert die Masse nicht. Ein Sicherheitsproblem was zu sehr hochgespielt wird (klar ist es eines, aber der FB vergleich mit nur E-Mail Adresse is albern)

Und ob man nun in freien W-Lan netzen unterwegs is oder nicht is auch erst mal irrelevant.. denn wenn ich das richtig seh braucht man dann immer noch zur MAC-Adresse die jeweilige Telefonnummer.

Ach ja… und man braucht wen dem langweilig ist oder der einem was böses will… die versendeten Nachrichten sieht man ja scheinbar trotzdem nicht. Also kann man wenn “nur” Fake-Nachrichten schreiben. Letztlich kann man immer was böses tun… wenn man es nur will

Könnte Popcorn zu den Kommentaren gebrauchen ^^

Martin 23. September 2012 um 00:54 Uhr

Ich bekomme immer die Meldung “This number is not registered with the given device identifier”. Weiß jmd, woran das liegen könnte?

Klaus D. Ebert 23. September 2012 um 01:32 Uhr

1. Wer vertrauliche Informationen verschicken will kann einen Jabber Client mit erzwungener Verschlüsselung verwenden.
2. Versucht doch mal meine IMEI heraus zu bekommen
3. fast jeder verwendet Apps die viel zu viel Berechtigungen haben und keiner regt sich auf
= Diskussion um der Diskussion willen

Eagle 23. September 2012 um 01:33 Uhr

Da hat einer ein coole Seite und sammelt schön Daten. Ja Ja ein Schelm der Böses dabei denkt. Also wie blöd muss man sein dort seine IMEI und den Rest einzugeben. Und das auf einer Seite die keiner kennt. Was zahlen die denn für einen Datensatz? Und schon kommt wieder diese Kettenmail Nachricht. Aber mal abgesehen davon, wer interessiert wer was schreibt. Bezahlen kann man damit nichts einen globalen Chat gibt es nicht. Meine Kontakte kennt keiner daher, ist es doch egal.
Ach vergesst nicht, euer Telefonbuch noch hochzuladen.
Ach ja und das neue J von Dussel und Co ist auch besser und sicherer, nur komisch, wer hat es?

Eagle 23. September 2012 um 01:37 Uhr

@Caschy wie so grabscht du mein Twitternamen ab und veröffentlichst diesen, wobei wenn ich keinen eingetragen habe. Bitte lösche meinen Post, denn damit bin ich nicht einverstanden.

tom 23. September 2012 um 01:54 Uhr

@eagle, Vollpfosten..
dann wirst DU irgendwann deinen Twitter Namen mal selbst eingefügt haben.

Glaube nicht, das er das selbst zusammensucht.. ;-)

Btw, er kennt sicher jetzt auch das PW für deinen Kühlschrank. ;-)

Man man man..

shx 23. September 2012 um 03:10 Uhr

@LastOne
Man dürfte auch Nachrichten empfangen können – vorausgesetzt man implementiert das!
Übrigens du glaubst gar nicht wie viele Apps die nötigen Daten erheben.
Das dauert jetzt ‘n Weilchen und dann wird munter gespamt (den gab’s bisher nicht, weil Whatsapp an reale Nummern gebunden war).
Einfach mehrere Apps mit sinnvoller Funktionalität bauen, warten und dabei die Zugangsdaten abgreifen (wahrscheinlich kommt nie raus, welche App dafür verantwortlich ist, so viele wie IMEI und Telefonnummer abgreifen)

3lektrolurch 23. September 2012 um 03:30 Uhr

Ist Viber nicht auch ähnlich WA?
http://www.viber.com

Ich-machs-richtig 23. September 2012 um 06:38 Uhr

Die einzig echte dauerhafte Alternative zu WhatsApp und co ist die Nutzung von federated XMPP (Jabber). Auf Android einfach mal die App Talk nutzen oder falls man lieber sein Gmx-, web.de-, Freenet-, Yandex-, Lavabit-, sonstwas-Konto nutzen möchte, installiert man eben Xabber. Fürs iPhone oder iPad gibt’s z.B. Monal oder ChatSecure. Für den PC Jitsi und zig andere Programme.

Rivoid 23. September 2012 um 08:53 Uhr

Ich verstehe noch immer nicht, wozu ich Whatsapp eigentlich benötigen soll. In jedem zweiten Smartphone Tarif sind unlimited SMS mit drin. Also, was soll’s ?

Felix 23. September 2012 um 10:55 Uhr

@Leif: Mag sein, dass der Kakao Talk Messanger besser ist, er wird aber von kaum jemanden genutzt. Übrigens lohnen sich die Erfahrungsberichte vom Play Store ^^
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kakao.talk

AndroidFan 23. September 2012 um 11:28 Uhr

@Ich-machs-richtig
Wenn es möglich ist, Whatsapp mit Jabber zu verbinden, werden das sicherlich viele machen. Warum viele Whatsapp nutzen? Eine kurze Nachricht an eine Person, ohne komplizierte Umwege, die GUI ist durchdacht und ich kann international Nachrichten verschicken. Kakao hatte ich mal installiert, die GUI war grottenschlecht.

Alex 23. September 2012 um 11:35 Uhr

Ich nutze schon ne weile eBuddy XMS als alternative zu WhatsApp. Ob das App besser ist, muss jeder für sich sich selbst entscheiden.

Mavvy 23. September 2012 um 13:09 Uhr

Für mich ist WhatsApp damals bereits nach einigen Tagen Nutzung ausgeschieden. Wichtig war mir eine bequeme Möglichkeit auch am Rechner zu kommunizieren. Immer nur auf der Handytastatur zu tippen, kam mir bescheuert vor. Dienste/Protokolle, mit denen ich “aufwachsen” bin, wie ICQ, Yahoo, MSN oder gar IRC nutzen auch nicht mehr alle.

Die Entscheidung ging also in Richtung Facebook oder Google, obwohl ich beiden gleichermaßen nicht vertraue. Aber ich empfinde Facebook als das gefühlt größere Übel, und mit Google habe ich (durch die vielen vernetzten Dienste) einfach den weitaus größeren Nutzen für mich geozen.

Facebook ist für mich ein Dienst, den man “leider” heutzutage nutzen muss und nicht dran vorbeikommt. Als Androide bin ich aber sowieso immer in Google eingeloggt, daher erscheint mir die Nutzung von Google Talk logisch. Bequemer wird das Ganze für mich neuerdings da auch Thunderbird Google Talk offiziell unterstützt und man nicht mehr den GTalk Client benötigt.

Wie sieht es bei euch aus? Vertraut ihr eure Daten mehr Google oder Facebook an? :)

Mav 23. September 2012 um 13:10 Uhr

*aufgewachsen
*gezogen

Ich 23. September 2012 um 13:43 Uhr

Ich liebe diese Diskussionen. Habe meinen eigenen XMPP-Server am laufen, der nur für die Verwandschaft und Bekanntschaft eingerichtet ist. Natürlich alles mit OTR. Obwohl das eigentlich überflüssig ist.

Dann bekommt jeder Xabber drauf, und alles kostet natürlich nix.

Alle sin allem: Keine 5 Minuten für den XMPP-Server und Xabber ist genauso schnell eingerichtet wie Whatsapp!

FERNmann 23. September 2012 um 14:55 Uhr

Warum nicht einfach das ganz normale offene Jabber/XMPP nutzen? Es ist ein Internetstandard, es gibt haufenweise Anbieter die miteinander verbunden sind (wie bei E-Mail, viele E-Mail-Anbieter wie Google, GMX oder web.de sind auch Jabber-Anbieter) und haufenweise Programme für alle möglichen Betriebssysteme. Kostenlos ist es auch.

Ich sehe keinen Grund, mich an einen Anbieter durch Nutzung einen geschlossenen Systems zu ketten und meine Kontakte zu nötigen das gleiche zu tun (sonst können sie ja nicht mit mir reden). Und in ein paar Jahren gibt es den Dienst schon nicht mehr und man darf sich wieder was neues suchen.

mister x 23. September 2012 um 15:01 Uhr

wieso setzt man nicht auf die jabber-platform?? ist auf jeden fall sicherer…

Peter 23. September 2012 um 15:15 Uhr

Kennt Ihr Viber?
Funktioniert wie WhatsApp und man kann auch noch drüber telefonieren.

Huebenbecker 23. September 2012 um 17:57 Uhr

Wer bitte schön ist denn so dumm und tippt seine IMEI-Nummer (gerade wo doch bekannt ist das es unsicher ist) in ein Textfeld irgend einer Webside die nicht mal verschlüsselt ist?
Spättestens nun besteht die Gefahr ernsthaft das sie in irgendeiner Datenbank liegt.

Das grenz doch nun schon an dämlichkeit und nicht mehr an Dummheit.
Da dann kann ich ja auch gleich meinen PIN von der Bank bei Facebook unter den Notizen ablegen.

blublub 23. September 2012 um 18:52 Uhr

Nur das tolle an der Android Version ist, das die sich automatisch verlängert ohne was zu zahlen, bin nun beim 2Jahr und habe bisher 0€ bezahlt

mrbogus 24. September 2012 um 07:46 Uhr

Ich bin ja mal gespannt wie die Reaktionen sind, wenn erstmal mit dieser Sicherheitslücke im großen Stil Unfug getrieben wird. Wie das aussehen soll weiß ich nicht, aber kreative Köpfe für sowas gibts (leider) immer…
Ich für meinen Teil hab WhatsApp runtergeschmissen, ne gute Alternative (inkl. Web-Client) ist Samsung ChatOn, das gibts auch für alle Devices.

idd 24. September 2012 um 12:27 Uhr

@HO ja wirklich sicherer… bei Facebook muss es gar nicht erst dazu kommen das einer gewaltsam eindringt zwischen dir und deinem Daten Versand… mit Facebook gibst du die Daten direkt her, freiwillig an eben jene, die Schindluder damit treiben wollen.

Was lächerlich ist, ist einzig und alleine deine Ignoranz und dein Versuch sowas wie Facebook zu verteidigen. Natürlich ist es keine gute Idee, WhatsApp zu nutzen mit solchen Sicherheitslücken, aber meine absichtliche Übertreibung sollte nur verdeutlichen wie bescheuert Facebook ist und wie lächerlich es ist, das so viele Menschen Gedankenlos einen der größten Idioten dieser Zeit freiwillig ihre Daten zu schieben (Mr. Zuckerberg) .
Wenn man sich über den Typ mal ein wenig erkundigt, dann sollte man eigentlich kein Interesse mehr haben dort seine Daten zu lassen.

Oder auch…. http://en.wikipedia.org/wiki/Common_sense

Was anscheinend 90% der Facebook Jünger nicht besitzen.

Xairoo 27. September 2012 um 10:02 Uhr

Habe deswegen schon vor Wochen(!) etliche große Magazine kontaktiert. Es ist also schon lange bekannt, aber niemanden hat es interessiert. Beispiele gab es damals auch schon.

wnstnsmth 30. September 2012 um 13:56 Uhr

Die WhatsAPI Sourcen sind wieder online. Ausserdem scheinen die Entwickler von der “Drohung” seitens WhatsApp Inc nicht sonderlich beeindruckt. Die Sicherheitslücke bleibt weiterhin ausnutzbar. Hier gibts mehr Infos und eine Zusammenfassung des bisherig geschehenen:
http://www.wnstnsmth.net/blog/2012/09/whats-up-with-whatsapp-a-summary-of-the-recent-security-flaws-for-the-ignorant-user

nezza 3. November 2012 um 11:49 Uhr

Hallo,also möchte mal sagen,habe das ebend spassenshalber versucht ,über mein eigenes whats app…und es funktioniert gar nicht.es erscheint nur ;this number is not registered with the given device identifier.
handynummer ist von mir richtig eingegegben wurden und imei auch,,,,
also kann mich keiner hacken!?!…

Michi 30. September 2013 um 00:47 Uhr

Wo soll man bitte die Nummer und den IMEI-Code eingeben?


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