Wahl-O-Mat 2013 gestartet

22. August 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Seit vielen Jahren gibt es von der Bundeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat. Der Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. Hier gibt es 38 Thesen, auf die du “stimme zu”, “stimme nicht zu”, “neutral” oder “These überspringen” antworten kannst. Alle zur Wahl zugelassenen Parteien können auf die gleiche Weise antworten, die eigenen Antworten werden mit denen der Parteien abgeglichen, der Grad der Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien wird errechnet.

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Prinzip sollte ungefähr klar sein. Seit heute ist das Web-Tool am Start, die Freunde aus Bayern haben für die Landtagswahl in Bayern den Vortritt, erst am 29. August startet der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl. Vielleicht schaut ihr einfach mal rein, informiert euch ein wenig und bestenfalls geht ihr alle wählen. Nicht wählen ist uncool!

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Über den Autor: caschy

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Carsten hat bereits 16514 Artikel geschrieben.


36 Kommentare

ChackZz 22. August 2013 um 16:34 Uhr

Immer wieder ein tolles Tool, das bisher eigentlich immer meine eigenen Informationsmaßnahmen (Lesen der Parteiprogramme u.ä.) und Tendenzen bestätigt hat. Man sollte aber darauf hinweisen, dass der Wahl-O-Mat eben das Lesen der Programme und weitere Recherchen nicht ersetzen kann.

Voo 22. August 2013 um 16:41 Uhr

Nichtwählen ist uncool? Stimmt eigentlich, aber so schwer wie dieses Jahr fiel es noch nie, eine Wahl zu treffen. Ist wie zwischen Pest und Cholera…

Robert 22. August 2013 um 16:48 Uhr

Egal wen du wählst hingehen und stimme unkenntlich machen ist das mindeste!

Prypjat Syndrome 22. August 2013 um 17:01 Uhr

Wir haben die Wahl zwischen Scheiße und Scheiße, um das mal sachlich zu sagen. Wir haben keine Wahl. Von mir aus hingehen und ein schönes Bild auf den Zettel malen. Das war’s dann auch schon.

HO 22. August 2013 um 17:04 Uhr

Wer dieses Mal nicht zur Wahl geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Schon lange hatte man nicht mehr eine solche Auswahl…. Von CDU über Grüne, bis hin zu AfD und Piraten. Da sollte doch für jeden etwas dabei sein.

Black_Eagle 22. August 2013 um 17:16 Uhr

Wenn ich den Bayern Wahl-o-mat so durchspiele müsste ich NPD wählen … mhmm :-/ 67,8%, danach die Piraten mit 48% Übereinstimmung ..

Aber naja, ändern wird sich eh nix, dafür beteiligen sich wieder zu wenig Leute und egal ob SPD oder CDU gewinnen … machen beide die gleichen Sachen und schlimmer wirds eh ..

Mike 22. August 2013 um 17:24 Uhr

Ich find’s immer wieder erstaunlich, antworte natürlich mit ehrlicher Meinung und trotzdem kommen die Rechten – laut dem Ding – besser Weg als einige große andere.

Mein Ergebnis(Zahlen will ich jetzt nicht c&p’n): Linke > Piraten > SPD > Grüne > NPD > FW > FDP > CSU.

Irrelevant für mich, bin in Hessen, weis trotzdem, was ich ankreuzen werd.

Lars 22. August 2013 um 17:34 Uhr

Nichtwählen ist nicht uncool, sondern auch eine politische Willensäußerung. Politik neben und/oder unabhängig von Parteipolitik wurde in der letzten Zeit immer wichtiger und wird in der Zukunft weiter zunehmen. Die Techis und Nerds wissen das vielleicht besser als andere: Nicht die Piratenpartei hat die tragenden Themen der letzten Jahre angestoßen, sondern zivilgesellschaftliche Organisationen wie Wikileaks und ‘Helden’ (Chomsky) wie Assange, Manning und Snowden. Die Parteien sind offensichtlich unfähig, die Exekutive und die ihr unterstellten Behörden wie die Geheimdienste zu kontrollieren. In diese Lücke ist zum Beispiel Wikileaks eingesprungen. Parteipolitik ist nur ein Teil der politischen Wirklichkeit, und zumeist die schlechtere.
Ich würde nicht behaupten, dies würde jeder Nichtwähler reflektieren. Aber Leute mit einem politischen Bewusstsein sollten das auf dem Schirm haben.

Mathias (@DrGimpfen) 22. August 2013 um 17:43 Uhr

Die NPD hat viele Meinungen drin die sich mit anderen Parteien decken und sobald man dann sagt das man nicht dafür ist das z.B. mehr Migranten in den Polizeidienst sollen (verstehe ich übrigens so ähnlich wie das mit der Frauenquote) wird einem sofort vorgeschlagen man soll die NPD wählen….

Und @Black_Eagle grad wenn immer weniger Leute zur Wahl gehen bekommt doch die eigene Stimme mehr Einfluss auf das Gesamtergebnis.

Mike 22. August 2013 um 17:43 Uhr

@Lars, ja, nicht wählen ist eine politische Äußerung, nach den Regeln der Statistik hilft sie aber den großen Parteien viel mehr als den kleineren und trägt damit in aller Regel erst recht keiner Besserung bei oder kann je nach den Umständen auch kleinen, z.B. den Radikalen, helfen, doch die 5% zu erreichen.

Statistisch gesehen ist das jedenfalls die schlechtest mögliche Option.

Lars 22. August 2013 um 17:47 Uhr

@Mike: Du schiebst das Problem auf den Nichtwähler. Das Problem liegt aber bei der Parteipolitik. Dem Nichtwähler nun vorzuwerfen, er verschärfe das Problem ist ungefähr so als empfehle man einem Fußgänger er solle nicht über die Strasse gehen, es könnte ihn ein Raser erfassen. Das Problem ist der Raser, nicht der Fußgänger.

Benjamin Wagener 22. August 2013 um 17:55 Uhr

Wer nicht wählt der trägt dazu bei, dass der Status Quo manifestiert wird, weil er damit die Stimmen der relativ vielen Stammwähler stärkt. Im übrigen macht es herzlich wenig Unterschied ob man zu Hause bleibt oder seine Stimme ungültig macht. Beides hat keine nennenswerten Auswirkungen auf die Sitzverteilung im Parlament oder die Wahlkampfkostenerstattung. Wer etwas verändern will muss entweder in die etablierten Parteien eintreten und versuchen diese mit zu verändern oder aber dafür sorgen, dass neue Parteien in die Parlamente kommen. Ansonsten bleibt wirklich alles so wie es ist. Und wer darauf wartet, dass unser demokratisches System von anderen maßgeblich verändert wird, der trägt dazu bei, dass es eben nicht passiert.

Benjamin Wagener 22. August 2013 um 17:57 Uhr

@Lars: Du machst es dir ganz schön einfach. Nichtwähler tragen vielleich nicht die alleinige Schuld, aber auch eine Mitschuld. Sie hätten ja eine Möglichkeit sich einzubringen, entscheiden sich aber einfach sie ungenutzt zu lassen.

gugelugu 22. August 2013 um 18:02 Uhr

“nicht wählen ist uncool” sagt man so einfach, alle 4 jahre wieder, aber gebracht hat bisher keine meiner wahl, nein wirklich nicht. es kommt immer aufs gleiche raus. ich soll irgendwa rechtes wählen, wähle dann aber etwas, welches mehr zu meinem intellekt passt, welche aber alle 4 jahre wieder an der 5% hürde scheitert. würde gerne mal lesen, das nur 10% der wahlberechtigten zur wahl gingen, aber ich bin intelligent genug, um zu wissen, das dies a) nie passiert und b) selbst das nichts ändern würde. also gehe ich wieder mal wählen. vielleicht hat dann meine partie ihre 5-15%… was sicher viel bringt, nicht. was solls.

Lars 22. August 2013 um 18:04 Uhr

@Benjamin: Ich mache es mir nicht einfach, sondern plädiere dafür, die parteipolitischen Scheuklappen abzunehmen und die zivilgesellschaftlichen Kräfte abseits von Parteipolitik zu stärken. Politik auf Parteipolitik zu reduzieren ist gefährlich und schadet letztlich der Demokratie. Dann empfindet man sich nämlich tatsächlich als das Stimmvieh, auf das Parteipolitik den Wähler reduziert. Sich darauf nicht reduzieren lassen bedeutet: Zivilgesellschaftliches Engagement.

Benjamin Wagener 22. August 2013 um 18:29 Uhr

Ich will Politik ganz bestimmt nicht Parteipolitik reduzieren. Aber es sind nun einmal die Parteien, welche in den Parlamenten den Ton angeben. Und da macht sich das Volk wenn überhaupt selber zum Stimmvieh, wenn es nicht selber für Veränderungen in den Parteien oder neue Parteien sorgt. Daran wird ja niemand gehindert. Zivilgesellschaftliches Engagement ist natürlich auch wichtig, kann aber bei den gegebenen Strukturen in unserem Land lediglich eine Ergänzung sein. Wer die Strukturen maßgeblich verändern will muss über die Parteien gehen. Daran führt kein Weg vorbei.

TheCuda 22. August 2013 um 18:36 Uhr

Wähler, Nichtwähler. Das Problem ist doch, dass überhaupt welche wählen gehen. Stellt euch mal vor, ganz Deutschland würde an der Wahl nicht teilnehmen. Was wäre denn dann?

Keine Stimmen, keine Wahl. Und die Politiker würden ganz schnell merken, dass das Volk kein Interesse an den Parteien hat.

(Aber bevor mich jetzt wieder irgendein selbsternannter Moralapostel anpflaumen will: Keine Sorge, ich gehe wählen.)

IngeBachmann 22. August 2013 um 18:52 Uhr

Kann HO nur zustimmen: Die Auswahlmöglichkeiten in Bayern sind so hoch wie selten. Wer hier von Pest und Cholera spricht, sollte es einfach mal besser machen ;)

Motzen ist einfach, was erreichen nicht.

Und solche Sätze wie “ich war immer wählen, erreicht habe ich bisher nichts” sind ziemlich lächerlich…

HO 22. August 2013 um 19:51 Uhr

Ist schon ziemlich armseelig immer nur zu hören, dass das alles kein sinn macht, alles sooo schlecht ist, politiker soo scheisse sind.
und weil ihr alle ganz doll recht habt, leben wir in einem der reichsten länder, mit einem der besten sozialsysteme.. einem land, welches im vergleich zu anderen umweltschutz groß schreibt, gleichberechtigung zwischen mann und frau herrscht, minderheiten wie schwule und behinderte sogar in der bundesregierung vertreten sind… es keine so große schere zwischen arm und reich gibt (im vergleich zu den meisten ländern der welt)…. und es eines der besten gesundheitssysteme gibt und eine ziemlich sichere rente.

ihr solltet mal über den tellerrand gucken. ich kenne keinen, der schon in verschiedenen ländern gelebt hat und trotzdem großartig über deutschland ablästert. diese leute wissen unser land zu schätzen.

namerp 22. August 2013 um 20:04 Uhr

Schade das in den Wahlomat nur die Wahlversprechen einfließen. Ich hatte vor paar Jahren mal gemacht und da kamen CSU und FDP raus, das Wahlprogramm war super, klang klasse, umgesetzt davon wird nix (was sicherlich schon vorher klar war).

Aber durch den Wahlomat sehen Stammwähler was sie wirklich wählen sollten. Irgendwo war mal ne Statistik wo sehr viele angaben CDU zu wählen und beim Test kam was ganz anderes raus :D (wunder würde es ja nicht)

Georg 22. August 2013 um 20:12 Uhr

Ist es noch immer so, dass da die NPD einfach das beliebteste nimmt, und sowieso jedem Geschenk zustimmt, also z.B. für Steuerentlastung aller Bürger, Steuererhöhung für Millionäre, Ökostrom fördern und gleichzeitig Strompreis senken usw.. Wir haben mal den Wahl-o-Mat im Schulunterricht gehabt…hätte der Recht, hätten wir erstaunlich viele NPD-Wähler in der Klasse. m(

Nik 22. August 2013 um 20:28 Uhr

Unsere Demokratie ist eine großartige Errungenschaft und zugleich durch ihren Erfolg in ihrer Existenz bedroht: Der Wohlstand fördert die traurige Bilanz der Wahlverdrossenheit zu Tage.
Das sprichwörtliche “geringere Übel” wählen zu können reicht dem verwöhnten ungebildeten Pöbel nicht aus – er fühlt sich in seiner Trägheit zur Machtlosigkeit verdammt und verwechselt dabei marktwirtschaftliche Strategien mit dem Ehrenamt des sozialen Engagements.

Hermann 22. August 2013 um 21:45 Uhr

Habe es vorher mal ausprobiert aber leider AfD nicht gefunden nur die großen Parteien und Piraten, NPD, BP und noch so ein paar.
AfD schlägt bei meiner Ipad Umfrage App ganz schön ein ich bin echt gespannt was da in der Wahl rauskommt.

Holgi 22. August 2013 um 22:14 Uhr

Habe die Wahlunterlagen für Bayern bereits bekommen weil ich Briefwahl mache. Dabei viel mir zu allem Entsetzen auf das die AfD der ich mal eine Chance geben wollte nicht dabei ist (in Bayern). Könnte kotzen. Muss dann wohl die Piraten nehmen obwohl ich deren Wahlprogramm zu 70% nicht unterstütze. Mal schaun was auf dem Wahlzettel für den Bundestag drauf sein wird.

Oli 23. August 2013 um 06:53 Uhr

Wird die App aus dem Google Play Store am 29.08. ebenfalls aktualisiert?

Xenios Zeus (@xenzeu) 23. August 2013 um 08:46 Uhr

Wer nicht möchte, dass Bangsterunterstützer, Verfassungsbrecher und NSA-Flittchen auch noch am Nichtwähler bzw. an ungültige Wählerstimmen profitieren, wählt zumindest irgend eine Kleinpartei nach dem persönlichen Geschmack (Tierschutz, Nichtwähler, Biertrinker, Piraten usw.).
Denn von der Nichtwahl profitieren rechnerisch gesehen alle Parteien, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil. Also höchstwahrscheinlich genau die großen Parteien, weswegen viele nicht zur Wahl gehen bzw. den Stimmzettel bewusst ungültig machen.
Nebeneffekt: Durch die Parteienfinanzierung (ehem. Wahlkampfkostenerstattung) können diese kleinen Parteien wenigsten ab 0,5% gültige Stimmen an der Parteienfinanzierung teilhaben.
Nichtwählen ist also mehr als uncool – es ist strunzendumm!

Paul 23. August 2013 um 11:06 Uhr

Ihr redet und postet hier Information zur Wahl. Ich finde die Wahl auch wichtig, doch sollte Sie auf rechtsstaatlicherweise ablaufen. Leider ist Fakt seit dem 25.07.2012 nicht mehr gegeben, den das Bundeswahlgesetz ist seitdem aufgehoben und alle Wahlen seit 1956 sind ungültig.

Wir haben kein Bundeswahlgesetz mehr!

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2350330/Bundesverfassungsgericht-Der-Wille-des-Waehlers-geschehe.html

Auch Herr Gysi hat dies zum ersten mal gesagt und ich persönlich, bin kein Fan von Herr Gysi, doch ich finde es mutig eine solche Aussage zu treffen.

https://www.youtube.com/watch?v=06bitxbq0Q0

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/2202639/

Das heißt es ist egal welche Partei von uns gewählt wird, es kommt nur der Besatzungsmacht Deutschlands zugute und was von denen gedulded wird, und alle Parteien sind von diesen Besatzungsmächten tolleriert und kontrolliert, inklusive der NPD, denn diese besteht nur um die nachfolgenden Generation mit Schuld zu beladen und fungiert als politisches Druckmittel gegenüber der Bevölkerung.

Es wird Zeit, dass eine historische Bilanz erstellt wird und wir als Deutsche uns mit der Aufarbeitung unser Geschichte beschäftigen, hierfür ist es allerdings wichtig ersteinmal selber anzufangen zu denken und nicht das zu Glauben was uns erzählt wird um eine legitimierte rechtsstaatliche Sitution herstellen.

Jeder Mensch der Aufgrund eines nicht vorhandenen legitimierten Rechtsstaates wählen geht, unterstützt weiterhin die Ausbeutung Deutschland durch Konzerne zum Nachteil von jetzigen und zuküntigen Generation, denn die nächste Griechenland Hilfe steht vor der Tür, zum weiteren unterstützt er die Waffenexporte, somit Kriege, denn Deutschland ist weltweit der dritt größte Waffenexporteur.

Bleiben wir stark!

Xenios Zeus (@xenzeu) 23. August 2013 um 13:39 Uhr

@Paul:
Nur zu deiner Information – die neue Reform der Sitzverteilung ist am 9. Mai 2013 in Kraft getreten. Damit gibt es natürlich auch ein gültiges Bundestagswahlrecht.
Und Wahlen seit 1956 ungültig? Wenn ja, soll jetzt nachträglich neu gewählt werden?
Völkerrechtlich hat die BR Deutschland am 15.03.1991 durch die 2 plus 4-Verträge die volle Souveränität wiedererlangt und die dem Grundgesetz auferlegten alliierten Besatzungsvorbehalte entfielen.
Alles andere ist linke oder rechte Agitation.

Paul 23. August 2013 um 15:07 Uhr

@Xenios Zeus

Kritiker sollte man dort abholen wo sein Wissenstand ist und Vorverurteilung ohne Überprüfung ist der Gipfel der Ignoranz, denn dies alles hat nichts mit rechter oder linker Agitation zu tun, sondern sind leider Fakten und Fakten sind immer politisch und religiös unabhängig, außerdem sollte man sachlich bleiben und nicht defarmieren…

Es ist richtig, dass das am 09. Mai 2013 eine Reform der Sitzverteilung stattgefunden, doch rechtlich ist das Bundeswahlgesetz leider immer noch ungültig, da u.a. zum einen:

a. Die am 09. Mai 2013 durchgeführte Reform wurde von Personen beschlossen, die juristisch keinerlei Befugnisse mehr hatten, da am 25.07.2012 das Bundeswahlgesetz für ungültig erklärt wurde. Vor diesem Hintergrund sind die von Union,SPD, FDP und Grünen verabschiedete Reform der Sitzverteilung vom 9. Mai 2013, von unrechtmäßig gewählten Politikern entschieden worden.

Das dies getan wurde zeigt, das die Politiker die Bürger nicht interessiert, und es nur um Machterhalt geht, aber zeigt auch, dass sich die Menschen keinen Kopf darüber machen was mit ihnen geschieht. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, stehen alle mit offenen Mund da…!

b. Wir leider nicht souverän sind, da wir völkerrechtlich ein besetztes Land sind und vom Status, uns im Jahre 1945 befinden (Verweis auf die Aussage von Herrn Gysi im Deutschland Funk.(http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/2202639/). Herr Gysi mag sein was er will, doch als praktizierender Jurist, weiß der genau was er sagen darf oder nicht, da er ansonsten rechtliche Probleme bekommt. Wenn Herr Gysi sagt, dass wir uns im Jahre 1945 befinden und das Besatzungsstatut gilt, ist mit dem 2plus4 Verträgen garnichts geregelt.

Der Artikel 2 Absatz 1 des Überleitungsvertrages (BGBI 1955 II S. 405) ist weiterhin in Kraft. In einer Vereinbarung vom 27 / 28 September 1990 zu dem Vertrag über die Beziehung der Bundesrepublik Deutschland und den drei Siegermächten (in der geänderten Fassung), sowie zu dem Vertrag aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen (in der geänderten Fassung) BGBI 1990 II S. 1386 ist unter Ziffer 3 bestimmt das unter anderem Artikel 2 Abs. 1 des Überleitungsvertrages in Kraft bleibt. (Bundesministerium der Justiz)

Zudem hätten wir, wenn es so wäre eine Verfassung und kein Grundgesetz mit Präampel, denn das Grundgesetz ist leider keine Verfassung, wie richtigerweise im GG § 146 ersichtlich ist. http://dejure.org/gesetze/GG/146.html

c. Wenn wir souverän wären, wären die Alliierten Kasernen leer und die ausländischen Soldaten in ihrer Heimat und das Geld was dieser Kasernen verschlingen, was vom deutschen Steuerzahler bezahlt wird, könnte für Kinder, Familien und Bildung eingesetzt werden, dann hätten wir ein besseres Bildungsniveau…

Hendrik 23. August 2013 um 19:21 Uhr

Paul, hör bitte auf hier irgendeinen Schwachsinn zu erzählen. Außerdem kann man durchaus ein souveräner Staat ohne Verfassung sein, wenn man nämlich mal als Beispiel Großbritannien nimmt. Die haben nämlich gar nichts in die Richtung.

Xenios Zeus (@xenzeu) 24. August 2013 um 01:54 Uhr

@Paul:
Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, in einem IT-Blog über tiefgreifende politische Grundsätze zu diskutieren. Du biegst dir da eine Meinung zusammen, die außer Herr Gysi und dir wohl keiner hat. Da hilft auch nicht, dass Herr G. Jurist ist oder war. Denn das ist zuerst seine persönliche Meinung und die ist juristisch erst einmal nicht angreifbar.
Zur Verfassung und dem Grundgesetz: Das Grundgesetz IST die Verfassung.
Ich verweise mal als Beispiel zur Erläuterung auf die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz#Geltungsdauer
Und natürlich ist die neue Reform der Sitzverteilung gültig, denn das Bundesverfassungsgericht hat eine Änderung zur nächsten Wahl gefordert und nicht die letzte Wahl für ungültig erklärt. Somit sind die Abgeordneten auch berechtigt, darüber abzustimmen.
Was die verbliebenen Soldaten angeht – Deutschland ist vollwertiges Mitglied in der NATO und hat selber im Ausland Stützpunkte – es gibt sogar ein Bundeswehrkommando USA/Kanada. Viele Länder haben in Gastländern Stützpunkte – sei es strategisch notwendig oder zu Zwecken der Ausbildung. Das hat aber nichts mit “Besatzung” zu tun und ist – auch wenn du es nicht hören möchtest – wieder nur linke oder rechte Agitation.

Ede 25. August 2013 um 18:39 Uhr

Also, all denjenigen, die glauben man sollte Bildchen auf den Wahlzettel malen, weil’s eh “wurscht is”, sei empfohlen mal in Länder zu reisen, in denen kein Wahlrecht besteht bzw. die von Diktatoren beherrscht und drangsaliert werden (Syrien nur mal als jüngstes Beispiel). Sollte dann bei dieser Personengruppe, der IQ noch leicht über dem einer verbrannten Toast-Scheibe sein, werden auch diese Leute zumindest mal darüber nachdenken!

Sandra K. 26. August 2013 um 01:16 Uhr

Wählen?
Ich gebe keine Antwort mehr, auf die falschen Fragen..

Frank Hofer 26. August 2013 um 11:58 Uhr

Am 25.7.2012 urteilte das Bundesverfassungsgericht. Demnach ist das Wahlgesetz ungültig. Die Auflagen wurden nicht umgesetzt. Was soll ein verantwortungsbewußter Mensch nun mit der Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2013 anstellen?

Hier ein guter Film, der das gut und sachlich erklärt:


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