Wachstum auf dem Tablet-Markt schrumpft, 2014 werden erstmals weniger iPads verkauft

26. November 2014 Kategorie: Android, Apple, Windows, geschrieben von:

Der Tablet-Markt wächst auch 2014 weiter, obwohl das prozentuale Wachstum im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen ist. Begründet wird dies durch die längere Lebensdauer von Tablets im Vergleich zu Smartphones. Die Lebensdauer orientiert sich eher an der von PCs. Erstmals sinken 2014 auch die iPad-Verkäufe, während die von Android- und Windows-Tablets steigen. Dies dürfte mit der stärkeren Tablet-Nachfrage in aufstrebenden Märkten sein, diese sind für 50,6 Prozent des Marktanteils verantwortlich.

Tablets2014

Insgesamt stellt es sich so dar, dass 2014 7,2 Prozent mehr Tablets ausgeliefert, in Zahlen bedeutet dies 235,7 Millionen Tablets, die sich insgesamt 2014 auf die Reise zum Kunden machten. Die Verteilung der verschiedenen Betriebssysteme ist ähnlich der im Smartphone-Bereich. Den Hauptanteil machen Android-Tablets aus, 67,7 Prozent Marktanteil sichern sich die Tablets mit Googles mobilem Betriebssystem.

iPads erreichen einen Marktanteil von 27,5 Prozent. Apple muss hier ein Minus-Wachstum in Kauf nehmen, es wurden 2014 12,7 Prozent weniger Tablets ausgeliefert als 2013. Das stärkste Wachstum verzeichnen Windows-Tablets. Das wunder aus zwei Gründen nicht wirklich. Zum einen ist es einfacher, starke Wachstumsraten vorweisen zu können, wenn man eine niedrige Ausgangsposition hat. Zum anderen wurde 2014 der Markt mit günstigen Windows-Tablets regelrecht überschwemmt.

Sollte sich der Ausblick von IDC auf 2018 bewahrheiten, wird das Gesamtvolumen ausgelieferter Tablets bis 2018 nur um 50 Millionen steigen. Windows-Tablets werden in diesem Zeitraum der Wachstumstreiber sein, diese sollen ihren Marktanteil in den nächsten Jahren verdoppeln.

Die Frage ist, wie lange Tablets überhaupt noch nötig sind. Smartphones werden immer größer und ersetzen in vielen Fällen bereits das Tablet, während es ein Tablet aber nach wie vor nicht schafft, einen PC komplett zu ersetzen.

(Quelle: IDC, Business Wire)


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