Volvos Autos über Sprachsteuerung des Microsoft Band 2 bedienen

6. Januar 2016 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von: André Westphal

"Kit"-Voicecommand to car Microsoft Band 2Als Kind der 1980er-Jahre bin ich natürlich anno dazumal großer Fan von David Hasselhoff und der Serie „Knight Rider“ gewesen. An der Tür meines Kinderzimmers prangte ein lebensgroßes Hasselhoff-Poster. Eines meiner ersten Lebensziele war mindestens eine Körpergröße von 190 cm zu erreichen – wie mein Idol. Auch heute noch finde ich den Hoff sehr amüsant und kann die selbstironische Serie „Hoff the Record“ nur empfehlen. Jetzt könnte man Hasselhoff alias Michael Knight allerdings noch weiter nacheifern: Denn die Unternehmen Microsoft und Volvo haben mithilfe des Wearables Microsoft Band 2 eine Sprachsteuerung für die Volvo-Fahrzeuge ausgetüftelt.

Besitzer eines Microsoft Band 2 können über das Wearable per Sprachsteuerung Kommandos an kompatible Volvo-Fahrzeuge geben. So ist es möglich mit Spracheingaben etwa das Navigationssystem oder die Heizung einzustellen, die Türen zu schließen, die Scheinwerfer aufblenden zu lassen oder sogar die Hupe aus der Ferne zu betätigen. Zur Nutzung muss allerdings auch die App „Volvo on Call“ mit dem Microsoft Band 2 vernetzt sein.

"Kit"-Voicecommand to car Microsoft Band 2

Laut Thomas Müller, Volvos Bereichsleiter für Elektrik bzw. Elektronik, sei die Einbindung der Sprachsteuerung über das Microsoft Band 2 aber nur einer von vielen Schritten in der Kooperation mit Microsoft. Man arbeite zudem daran die HoloLens mit Automobilen zu verbinden. Schon vor dem Kauf könnten potentielle Kunden etwa holografisch Volvos Fahrzeuge erkunden.

Erstmal hält aber die Vernetzung des Microsoft Band 2 mit Volvos Fahrzeugen Einzug: Noch im Frühjahr 2016 soll die Sprachsteuerung in den Ländern, in denen „Volvo on Call“ aktiviert ist, zur Verfügung stehen. Dazu zählt in Europa auch Deutschland. Wenn ihr euch für die restlichen Funktionen der Technik interessiert, findet ihr hier weitere Informationen. Volvo ist dabei seit Jahren recht weit vorne mit dabei, wenn es um technische Innovationen und neuartige Ideen rund um Smart Cars geht. Man darf gespannt sein, wie die Vernetzung mit dem Microsoft Band 2 ankommt.



Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1058 Artikel geschrieben.

4 Kommentare

Maverick 6. Januar 2016 um 10:49 Uhr

Ob man das nun braucht muss jeder selbst entscheiden. Mir gefällt jedoch, wie Volvo seit dem Verkauf durch Ford aufblüht und auch eigene Wege geht. In erste Linie fahre ich aber nun schon den dritten Volvo, einfach weil es sehr zuverlässige und zumindest auf deutschen Straßen recht individuelle Fahrzeuge sind. Und sie haben definitiv die mit Abstand bequemsten Sitze 🙂

Andreee89 6. Januar 2016 um 11:24 Uhr

Irgendwie Sinn befreit. Volvo sollte sich Kooperationspartner besser aussuchen, sonst wird es peinlich.

Kater 6. Januar 2016 um 11:34 Uhr

Find ich gut.

Da erkennt man die Beklopften leichter, wenn sie mit ihrem Armband reden.

Marc 8. Januar 2016 um 10:00 Uhr

die Hersteller sollte Schnittstellen schaffen bzw. soweit anpassen, dass die großen mobilen Betriebssystem drauf zugreifen können.
Was bringt eine angebliche Innovation, wenn es kaum einer der Fahrer nutzt.
Das ist doch knapp am Markt vorbei geplant, auch wenn die PR evtl. stimmt.


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