Vodafone und O2 starten mit der eSIM

18. Februar 2016 Kategorie: Internet, Mobile, Wearables, geschrieben von: caschy

Artikel Vodafone LogoProblemloses Wechseln der Provider, ohne sich Gedanken um Quatsch wie Kartenwechsel und Co machen zu müssen? Das ist eSIM, das E steht dabei für embedded. Ein Wechsel erfolgt so über die Software, keine Karte muss mehr umgefummelt werden. Diverse Anbieter pitchen die eSim seit langem, bislang ist es aber eher ruhig. Den breiteren Anfang machen jetzt erst einmal Vodafone und O2, die das Ganze unterstützen. Slow Clap: Es werden bislang keine Smartphones unterstützt, sondern lediglich die Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G. In diese muss also keine SIM eingelegt werden, Besitzer scannen einen QR-Code und installieren so das Profil auf der eSIM.

Markus von Böhlen, Director Devices, SIM & Logistic von Telefónica Deutschland:
„Schon in vier Jahren soll es mehr als 35 Milliarden vernetzte Geräte auf der Erde geben und ein Großteil davon möchte sich in Mobilfunknetze einbuchen. Dieser Ansturm lässt sich nur mit fest eingebauten SIM-Chips bewältigen, die sich bequem per Software konfigurieren lassen. Die eSIM ist damit die Basis für das Internet der Dinge und ein großer Durchbruch für die Mobilfunk-Branche.“

Das identische Angebot gibt es ab dem 11. März auch bei Vodafone Deutschland.

VodafoneDeutschland-Chef Hannes Ametsreiter:

„Die eSIM ist ein weiterer wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Sie wird zum Schlüssel für das Internet der Dinge. Hersteller werden noch mehr Geräte und Maschinen noch einfacher miteinander vernetzen. Telekommunikationsanbietern eröffnen sich völlig neue Vermarktungschancen. Und Mobilfunkkunden bietet die eSIM künftig noch mehr Komfort beim Umgang mit zahlreichen Geräten,“

Beide Anbieter vermarkten ab März die besagte Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G in ihren Stores. Vodafone bietet dabei folgendes an: Für 20 Euro im Monat erhalten Kunden die Smartwatch und eine Red+ Allnet Zusatzkarte. In diesem Tarif nutzt die Uhr für den Internetzugang das Datenvolumen der Red-Hauptkarte. Und für die Telefonie stehen eine eigene Mobilfunknummer sowie eine Sprachflatrate in alle deutschen Netze zur Verfügung.

Persönliche Meinung: Klasse, endlich passiert mal was in diese Richtung, doch bei Trackern und Smartwatches ist der große Reach natürlich nicht drin. Man bedient hier einmal wieder die Nische – kann das Ganze aber natürlich nutzen, um Kunden und Mitarbeiter langsam auf das vorzubereiten, was sicherlich ab 2017 vermehrt zu sehen ist.

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Über den Autor: caschy

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