VMware vero?ffentlicht Fusion 8 fu?r den Mac

27. August 2015 Kategorie: Apple, Windows, geschrieben von:

vmw-scrnsht-fusionpro-ready-for-the-futureAlle Jahre wieder beginnt das Spiel, welche Virtualisierungslösung für den Mac die bessere ist, vom neuen: Unlängst berichteten wir über Parallels Desktop 11, schon zieht VMware mit Fusion 8 nach. Kern aller Neuerungen ist natürlich die vollständige Unterstützung von Windows 10 samt Cortana und die Möglichkeit, VMware Fusion auch unter dem kommenden OS X El Capitan zu betreiben.

 

Im Vergleich zu Fusion 7, das zumindest Windows 10 schon unterstützt hat, gibt es nun auch die Optimierung von Windows 10 VMs, DirectX 10- bzw. OpenGL 3.3-Unterstützung, kompletten USB 3.0-Support für Windows 7-Gastmaschinen oder auch die Unterstützung der VMware-Hardwareversion 12, die speziell für die User interessant sein dürfte, die bereits VSphere 6 im Serverumfeld nutzen und die ein oder andere Maschine zwischen den Systemen hin- und hertauschen wollen.

Preislich kostet das Upgrade 50,96 EUR bzw. 91,46 EUR (Fusion Pro). Wer nicht weiß, welche Edition für ihn die bessere ist, findet hier eine Gegenüberstellung – die Pro-Variante bringt beispielsweise einen Editor für virtuelle Netzwerke, den OVF-Export sowie Zugriff auf virtuelle Maschinen, die auf VMware VSphere-, Air- oder ESXi-Systemen gehostet werden, mit. Wer dazu noch ein wenig mehr individualisieren möchte – also eher in die Rubrik „Poweruser“ gehört – wird die Pro-Variante vorziehen, für denjenigen, der den VMware-Hut auf hat und nur die ein oder andere Maschine virtualisieren möchte, wird es auch die normale Fusion 8-Version tun.

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Wie immer ist die Frage, welches Produkt ihr denn nutzen wollt, eine Glaubens- bzw. Grundsatzfrage: User, die bereits viel mit VMware zu tun haben und auch zwischen verschiedenen Hostsystemen wandern, werden bei VMware bleiben. Treue Parallels-User werden, sofern sie die jährlichen Updategebühren (wie auch bei Fusion) ertragen wollen und ihren Fokus auf Spiele haben (hier soll Parallels immer noch ein paar Prozentpunkte besser sein), bei Altbewährten bleiben.

Und wiederum viele werden nach wie vor VirtualBox nutzen, weil es auch ihre Bedürfnisse befriedigt – und das gratis. Die Wahl der für den Einzelnen richtigen Virtualisierungslösung für den Mac wird also nach wie vor eine Sache des persönlichen Geschmacks und des Geldbeutels bleiben, ganz gleich wie nah (oder fern) sich die beiden Platzhirsche und die kostenlose Alternative VirtualBox mittlerweile sind. Entscheidet also selbst – die Lager sind gespalten, die Wahl obliegt dem Endanwender.


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Über den Autor:

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