VMware Player 3 vs. VirtualBox

12. November 2009 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Lange Jahre habe ich VirtualBox genutzt. Klar: kostenlos zu haben und von einigen Enthusiasten für die Netzgemeinde portable zur Verfügung gestellt worden. Ganz aktuell gibt es sogar die Betaversion 3.1.0 mit frischen Features. Trotzdem habe ich mich entschlossen VirtualBox momentan nicht mehr zu nutzen. Warum nicht mehr? Nun ja: mittlerweile gibt es den VMware Player 3 und eben jener kann nicht nur virtuelle Maschinen starten und nutzen, sondern diese auch erstellen. Das Erstellen von virtuellen Maschinen war bisher nur in der kostenpflichtigen Server-Variante möglich. Zu beachten ist, dass der VMware Player 3 im Gegensatz zu VirtualBox nicht für Mac OS X zur Verfügung steht, sondern “nur” für Microsoft Windows und Linux.

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Sicherlich, VirtualBox kann mehr. Snapshots verwalten zum Beispiel. Aber brauche ich das? Ich persönlich nicht. Virtuelle Maschinen benötige ich nicht zum Arbeiten, sondern lediglich um “Dinge” auszuprobieren.

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Ein weiterer Punkt war Sun, die das Open Source Projekt ja damals von innotek gekauft hatten: sie untersagten den Machern von Portable VirtualBox das Bereitstellen. Lediglich den Starter findet man noch unter vbox.me. Sicherlich werde ich VirtualBox im Auge behalten, allerdings ist auf der Windowskiste jetzt erst einmal VMWare Player 3 installiert.

VMware bietet auf ihren Seiten auch bereits vorgefertigte Systeme für den VMWare Player 3 an, schade ist allerdings, dass man jeden Download per E-Mail abnicken muss (man muss für den kostenlosen VMware Player 3 ein Konto anlegen und bekommt dann den Downloadlink geschickt).

Wie schaut es bei euch aus, sofern ihr virtuelle Maschinen nutzt? VirtualBox oder VMWare Player?

Über den Autor: caschy
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68 Kommentare

Timm 12. November 2009 um 13:34 Uhr

Bin ich zu blöd “mittlerweile gibt es den VMware Player 3 und eben jener kann nicht nur virtuelle Maschinen erstellen, sondern diese auch erstellen.” zu verstehen? :/

caschy 12. November 2009 um 13:36 Uhr

Du befandest dich in einem Paralleluniversumsblog ;)

Drink 12. November 2009 um 13:38 Uhr

Nicht nur erstellen, sondern auch erstellen? :D
Wohl eher nicht nur benutzen … ;)

ich muss zugeben .. Seitdem der VMWare Player 3 draußen ist, denke ich darüber nach den zu benutzen.
Vorteil ist einerseits, dass AERO aktiv ist. :P Und man kann schön Dateien vom Host & Gast per Drag&drop tauschen. Aber vorallem interessiert mich die Möglichkeit USB-Geräte ohne Probleme mit dem Gastsystem zu verbinden. Unter VBox war das, zumindest für mich, immer eine Qual!

root-on-fire (twitter ) 12. November 2009 um 13:38 Uhr

Bisher hab ich nur VirtualBox benutzt weil man mit dem VMWare Player keine virtuellen Maschinen erstellen konnte. Nachdem das jetzt geht, werde ich mir sicher den VMWare Player mal anschauen.
Danke für den Hinweis

Carsten 12. November 2009 um 13:39 Uhr

Sag mal, wie hast Du eigentlich diese kleinen SocialMedia Icons da links hinbekommen? Ist das ein WordPress Plugin oder wurde das “händisch” erledigt?

Bender 12. November 2009 um 13:42 Uhr

Ich bevorzuge immer noch VirtualBox, aber mittlerweile nur wegen dem (inoffiziellen) “Portable Features”. Leider scheint ja von keinem Freak/Bastler in dieser Richtung für den Player etwas zu kommen.

caschy 12. November 2009 um 13:44 Uhr

@carsten: such mal hier nach cute profiles :)

DRice 12. November 2009 um 13:44 Uhr

Ich hatte ne zeit lang vmware, nutze mittlerweile aber nur noch virtualbox.

Florian (twitter ) 12. November 2009 um 13:48 Uhr

Hat schon jemand ausprobiert inwiefern die Nutzung von USB-Geräten funktioniert? Speziell würde mich der Betrieb einer externen Soundkarte interessieren und wie es dabei mit der Latenz aussieht.

Sören G. Prüfer (twitter ) 12. November 2009 um 13:57 Uhr

Priorität = Reihenfolge
o http://citrixxenserver.com/ (XEN Server -> frei)
o http://vmware.com/de/products/ws/ (Workstation 7)
o http://vmware.com/de/products/player (Player)
o http://virtualbox.org

Marco (twitter ) 12. November 2009 um 13:58 Uhr

Ich nutze persönlich keins von beiden. Da ich privat mit Ubuntu (bzw. Fedora, je nach Computer) arbeite, nutze ich den KVM (siehe Wikipedia) als Technologie und den von Red Hed entwickelten Virtual Machine Manager. Leider ist somit keine Graphikbeschleunigung für den Gast möglich (die ich aber eher selten benötige, da ich hauptsächlich Server-Anwendungen teste). Folgende Funktionnen werden unterstützt: Grafik/Audio-Ausgabe; Netzwerkverwaltung; USB-Geräte, PCI-Geräte und System-Festplatten durchreichen, CPU-Pinning, Remote-Verwaltung; VNC-Server

Torsten (twitter ) 12. November 2009 um 13:58 Uhr

Also ich verwende immer noch VirtualBox. Das liegt aber sicherlich nur daran, dass ich ein Gewohnheitstier bin und mich damit schlicht besser auskenne. Dazu kommt, dass ich mir diverse VMs bereits eingerichtet habe und einfach zu faul bin diese zu übertragen. Für meinen Anwendungsbereich finde ich alle Funktionen, die ich benötige und es ist kostenlos. Auch ich hatte mir schon VMWare angesehen, nur hatte mir die Möglichkeit gefehlt, eigene VMs zu erstellen. Aber das kann ich mir ja mal wieder ansehen. Mit VMWare habe ich jetzt nur in dem Umfang zu tun gehabt, dass ich einen Server für ein Projekt betreue, der in VMWare läuft. Verdammt, wieder etwas zum herumspielen gefunden ;)

SemperVideo (twitter ) 12. November 2009 um 14:07 Uhr

Hallo,

also dass bisher die VMware Produkte, mit denen man virtuelle Maschinen erstellen konnte, kostenpflichtig waren kann ich eigentlich nicht bestätigen.

VMware Server 1.x und 2.x haben wir kostenlos bekommen. Klar muss man sich registrieren und dann bekommt man 10 Keys per eMail zugeschickt. Damit kann man nicht nur VMs erstellen, sondern auch noch Remote drauf zugreifen. So haben wir hier einen “Power-Server” auf dem alle VM-Images liegen, und mit jedem Client im Netzwerk kann darauf zugegriffen werden. Das ist für mich das Killerargument.

Gruesse

caschy 12. November 2009 um 14:11 Uhr

Tatsache, mein Fehler. War wohl nur der Sphere für den man latzen musste, oder?

Haja 12. November 2009 um 14:16 Uhr

Ich bleibe VirtualBox erst einmal treu. Bin mit allen Features zufrieden und kann mich so auch nicht beklagen.

Guillaume 12. November 2009 um 14:26 Uhr

I don’t really get it. You just stop using VirtualBox because it HAS a function that you DON’T need? That makes no sense!

Why is it really that you switched then? Is it faster? Does it use less resources or less device drivers? Does it use more compatible virtual hardware? Or did you just need a change?

Is/Can you make VMWare portable btw?

DEDE 12. November 2009 um 14:28 Uhr

Also zu Hause benutze ich Parallels Desktop auf dem mac.
Windows XP läuft virtualisiert darauf fast 2 mal so schnell wie auf einer Windowskiste mit vergleichbarer Hardware !

Auf der Arbeit muss ich leider Virtual PC von Microsoft benutzen ( ist ja auch kostenlos ) oder ich richte eine maschine auf dem ESX Server mit dem VMWare Infrastructure Client ein.
Das ist wohl die genialste Umgebung die man für sowas haben kann.
Vor allem da viele eh von woanders/zu hause aus arbeiten und so dann immer ihren eigenen “PC” ( ist ja virtuell ) haben.

ps.: Schade, dass du noch nicht auf meine mail geantwortet hast oder darauf eingegangen bist. Ich finde wenn man Software präsentiert sollte man auch die eklatanten Sicherheitslücken erläutern, sonst tappt man ja quasi in eine Falle.

Freakazoid 12. November 2009 um 14:28 Uhr

Seit http://www.easyvmx.com/ konnte ich ganz gut mit den Einschränkungen des Players leben, so ist es natürlich bequemer.

Wenn ich mir den XP Mode von Windows 7 anschaue, ist VMWare um Längen schneller als Virtual PC. Aber das ist nur mein subjektiver Eindruck.

fellowweb 12. November 2009 um 14:35 Uhr

Ist der VMware Player denn vom Funktionsumfang und der Integration in das Wirtssystem so gut, dass er mit VirtualBox vergleichbar ist?

Ich dachte, VMware Player würde nur für testweise Vorführungen z.B. von den VMs reichen, die man sich auf der VMware-Seite runterladen kann? Und VMware Workstation ist ja ziemlich teuer.

Wenn ja wäre das fantastisch. Ich bin gerade unter Mac OS X von Fusion 2 auf Fusion 3 umgestiegen und seitdem rennt meine Windows XP-VM wie sau. Während unter Fusion 2 es ab und zu ziemlich holprig war, scheint Fusion 3 einen starken Afterburner zu haben. Kann ich absolut empfehlen. ;)

Wenn der VMware Player unter Linux gut ist, dann würde ich fast überlegen, auf meinem Laptop eine geschwindigkeitsoptimierte, funktionsreduzierte Ubuntu-Version laufen zu lassen (statt einer eigenen Windows XP-Installation), um gegebenenfalls einfach meine komplette VM vom Mac auf den Laptop zu kopieren, wenn ich mal unterwegs bin (und wieder zurückzukopieren, wenn ich wieder zuhause bin).

Wäre der VMware Player dafür eine Option?

Geheim 12. November 2009 um 14:40 Uhr

Ich hatte mir mal ein Windows in QEMU (http://www.nongnu.org/qemu/) geladen, dass ich mit USBoot (http://www.usboot.org/tiki-index.php) auf eine externe Festplatte portierte, von der ich booten konnte. Das dauerte zwar eine Weile, aber es hatte super funktiert.
Außerdem hatte ich mal mit xB-Machine (Linux mit Xerobankkonfiguration in Qemu https://xerobank.com/support/) herumgespielt.
Grundsätzlich sehe ich den Einsatz von virtuellen Maschinen aber eher im Ausprobieren und im sicher Surfen, wenn man nur ausgewählte und geprüfte Dateien ins Wirtssystem lädt.

Für mich müssten Gast und Wirt parallel ohne Performanceeinbußen laufen, um den Wirt für mehr Sicherheit immer offline halten zu können.

Brooklyn 12. November 2009 um 14:47 Uhr

VmWare ESXi gibts auch für lau und kann auch VM´s erstellen. Ist quasi der große Bruder zu der Light Variante “VmWare Server” was eigentlich “nur” eine light Version von “Vmware Workstation” ist.

Der direkt sichtbare Unterschied zwischen ESX(i) und VmWare Server = Die ESX Versionen setzen direkt auf der Hardware auf wo die Server Version ein Betriebssystem braucht.

Torsten (twitter ) 12. November 2009 um 14:51 Uhr

Ja, da muss ich meine Aussage auch korrigieren. Ich habe gerade noch einmal meine Ordner durchgesehen (jaja, Jäger und Sammler) und dabei festgestellt, dass da auch der VMWare Server dabei war. Damit konnte man ja VMs erstellen.

nippelnuckler 12. November 2009 um 14:56 Uhr

gerade wegen den snapshots finde ich eine vm so interessant und nutze virtualbox da dieser auch ressourcenschonender arbeitet

Usul 12. November 2009 um 14:59 Uhr

Ich habe den Artikel jetzt zweimal gelesen und ebenso wie Guillaume verstehe ich nicht, wieso von VirtualBox auf VMWare gewechselt wurde. Ich lese nur, dass ein Ausschlußkriterium von VMWare weggefallen ist, ansonsten sehe ich nur Nachteile (läuft nicht auf MacOSX z. B.). Also was war nochmal der Punkt?

Andi (twitter ) 12. November 2009 um 15:02 Uhr

@Caschy: ich sehe an deinem Post kein Argument, das für VMWare und gegen VirtualBox spricht. Bin ich blind? Deine Formulierung lässt schliessen, dass du die ganze Zeit VMware nutzen wolltest, dir aber das Erstellen der Images fehlte?! Wieso wolltest du also die ganze Zeit VmWare nutzen?
Imho ist Vmware grade im Bereich der Plattenperformance ein Graus, weswegen ich nun schon ewig mit VB fahre und das auch ganz gut :)

Dave 12. November 2009 um 15:06 Uhr

Ich nutze VrtualBox und frage mich gerade wieso du auf VMWare setzt. Irgendwie lese ich aus dem Posting keinen Grund raus :)

Gibt es denn irgendwelche Vorteile die du bei VMWare hast die VirtualBox vermissen lässt und die du persönliche wirklich brauchst?

Gruß,
DS

caschy 12. November 2009 um 15:09 Uhr

Wie schaut eure Performance in VirtualBox mit Aero aus?

Dave 12. November 2009 um 15:12 Uhr

Ich persönlich nutze Aero nicht

hoschi 12. November 2009 um 15:20 Uhr

virtualbox nervt bezüglich Dateiaustausch zw host und vm gewaltig. daher werde ich wohl auch demnächst zu vmware wechseln wobei ich an sich virtual box schon treu bleiben würde weil es von anfang an schon konstenlos war.



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