Vivaldi-Browser erscheint in finaler Version 1.0

6. April 2016 Kategorie: Internet, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

vivaldi browser logoDer Vivaldi-Browser aus dem schönen Norwegen erscheint nun in der finalen Version 1.0. Dabei kann man sich in der offiziellen Pressemitteilung übrigens einige Seitenhiebe auf Mozilla nicht verkneifen. Offenbar möchte man der Konkurrenz gerne Nutzer abwerben: „Während andere Browser sich von Features verabschieden, fügt Vivaldi Funktionen und Personalisierungsoptionen hinzu, um den anspruchsvollsten Web-Nutzern zu helfen, ihre Produktivität und Effizienz zu erhöhen.“ Der Download des Browsers steht direkt unter diesem Link kostenlos für alle bereit.

Hinter Vivaldi steckt unter anderem der Mitbegründer von Opera Software, Jon von Tetzchner. Zu den zentralen Funktionen des neuen Browsers zählen die Möglichkeit Tabs zu „Stapeln“ zusammenzufassen und die gestapelten Tabs auf Wunsch sogar als Kacheln anzuzeigen, Tabs als Sitzungen abzuspeichern, um später genau da fortzufahren, wo man aufgehört hat. Mit dabei ist z. B. die Option Zitate als Notizen abzuspeichern, während zeitgleich ein Screenshot angefertigt wird und sich Vivaldi die Website merkt. Das kann hilfreich sein, wenn ihr z. B. in einer Hausarbeit auf einen Link verweisen möchtet.

vivaldi 1.0

Mit Speed Dial meint man wiederum die Möglichkeit von jedem leeren Tab aus Boomarks und Lieblingsseiten schnell ansteuern zu können. Auch Gruppen lassen sich hier einbinden. Auch Mausbewegungen und Tastatur-Shortcuts sind für spezielle Aktionen anlegbar. Laut den Machern sei Vivaldi zudem der „am umfangreichsten anpassbare Browser überhaupt“. Das zeigt sich beispielsweise auch in der Option in einer Sidebar parallel zum Hauptfenster eine zweite Website Laufen zu lassen. Vivaldi empfiehlt diese Art des Surfens, um in der Sidebar etwa soziale Netzwerke wie Facebook zu öffnen.

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Des Weiteren unterstützt Vivaldi Chrome-Add-Ons und basiert auf Chromium. Die Oberfläche nutzt weitesgehend React, JavaScript und Node.js. Falls ihr mit dem Browser herumexperimentieren mögt, scheint mit der Version 1.0 jetzt wohl die bisher beste Gelegenheit gekommen zu sein.


 

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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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