Vernetzung von Unterhaltungselektronik gewinnt an Bedeutung

2. September 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Mittlerweile wird ja so ziemlich alles vernetzt, was irgendwie mit Elektronik zu tun hat. Smart TVs, Spielekonsolen und Bluray-Player, alle haben sie ihren eigenen Internetzugang oder lassen sich mit anderen Geräten, wie beispielsweise dem Smartphone vernetzen. Die vernetzbaren Geräte machen dabei einen Großteil der heute verkauften Unterhaltungselektronik aus.

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11,2 Milliarden Euro soll Unterhaltungselektronik dieses Jahr umsetzen. Bei Fernsehern beträgt der Anteil der Smart TVs 78%, bei Bluray-Playern 82% und bei Digitalkameras 58%. Da die Käufer Medien mittlerweile auf verschiedenen Geräten konsumieren (Tablet, Laptop, Smartphone), müssen die Geräte untereinander vernetzbar sein.


In Deutschland sind über 14 Millionen Fernseh- oder Videogeräte mit dem Internet verbunden. 6,8 Millionen davon sind Smart TVs, 5 Millionen Spielekonsolen, 1,9 Millionen Set-Top-Boxen und 0,5 Millionen Bluray-Player. Das sind insgesamt fast 10 Millionen Geräte mehr als 2010.

Der Trend bei TVs geht indes zu immer größeren Geräten. 2010 waren nur 14% der verkauften Geräte mit einer Bildschirmdiagonale größer als 46 Zoll ausgestattet, heute sind es bereits mehr als 25%. Hängt sicher auch mit der Verfügbarkeit zusammen, bzw. mit dem niedrigeren Preis, den große Geräte heute kosten. In den USA sind sogar 38% der heute verkauften Fernseher größer als 46 Zoll.

Vernetzung als Ausstattungsmerkmal, das vom Kunden gewünscht wird? Oder ist es eher so, dass die Kunden die Vernetzung mitnehmen, weil sie eh das Gerät wollten? Wie sieht es bei Euch aus. Achtet Ihr bei einer Neuanschaffung darauf, ob das Gerät mit anderen kommunizieren kann?

Quelle: Bitkom |
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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