Verbraucherzentralen warnen vor Weitergabe von Gesundheitsdaten

2. Januar 2015 Kategorie: Mobile, Wearables, geschrieben von:

Das neue Jahr fängt für viele Menschen auch mit jeder Menge Fitness an. Technische Begleiter, seien es Fitness-Tracker oder auch Smartphones selbst, helfen bei der Aufzeichnung der Aktivitäten. Allerdings sollte man bei der Weitergabe der Daten Vorsicht walten lassen. Verbraucherzentralen warnen davor, diese an Versicherungen weiterzugeben. Zwar sei es verlockend, wenn man durch den Nachweis bestimmter Aktivitäten eine Belohnung in Form günstigerer Tarife in Aussicht gestellt bekommt, jedoch kann sich dies auch schnell negativ auswirken, beispielsweise im Alter, wenn man nicht mehr topfit ist.

Health

Aktuell gibt es in der Branche bereits Überlegungen, ob man solche Belohnungssysteme einführen will, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat aber bereits klar gemacht, dass der Datenschutz insbesondere bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten höchste Priorität habe. Der Chef des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, Klaus Müller, sieht in den Versicherungsmodellen mit Belohnungssystem hingegen eine Abkehr von der solidarischen Versicherung. Außerdem würden die Versicherungen auf diese Weise einen sehr tiefen Einblick in die Privatsphäre erhalten.

Wie sieht es bei Euch aus, wärt Ihr bereit, Eure getrackten Daten mit Versicherungen zu teilen, wenn Ihr dadurch sparen könntet? Trackt Ihr Bewegung, Schlaf, etc. für Euch selbst oder lasst Ihr komplett die Finger davon?


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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