Upgrade auf Windows 10: unter Umständen für Windows 7 / 8.1 Nutzer bald automatisch

30. Oktober 2015 Kategorie: Windows, geschrieben von:

artikel_windowsMicrosoft hat mit der Windows 10 Upgrade-Strategie in einem kurzen Zeitraum sehr viele Nutzer vom Upgrade überzeugen können. Anfang Oktober vermeldete Microsoft 110 Millionen Windows 10-Installationen, das ist sehr beachtlich. Aber das sind natürlich längst nicht alle Nutzer, die für ein Upgrade zur Verfügung stehen. Um es den Nutzern noch einfacher zu machen, von Windows 7 bis 8.1 auf Windows 10 upzugraden, wird Microsoft einige Änderungen vornehmen und auch den Prozess für Nutzer einer nicht legitimen Version vereinfachen.

Microsoft erklärt das Verständnis für Nutzer, die selbst bestimmen wollen, was mit ihrem System passiert oder nicht. Zwar empfiehlt Microsoft das Upgrade auf Windows 10, gibt aber auch jedem Nutzer die Möglichkeit, innerhalb der ersten 31 tage nach dem Upgrade wieder auf die vorherige Version zurück zu wechseln. Dies kann in den Einstellungen unter dem Punkt Recovery vorgenommen werden. Die Taskleisten-Benachrichtigungen, die man unter Windows 7 oder 8.1 erhält, ändern sich ebenfalls, sollen klarer werden. Außerdem lassen sie sich in den Einstellungen deaktivieren.

Win10_Upgrade

Unter Umständen landet das Upgrade künftig automatisch bei den Nutzern, es wird – nachdem es erst einmal als Optionales Update angeboten wird – Anfang nächsten Jahres als Empfohlenes Update eingestuft. Je nach Einstellungen kann es so dann automatisch ausgeführt werden. Aber auch hier kann man innerhalb von 31 Tagen wieder zurück auf die vorherige Version gehen.

Außerdem wird Microsoft das Media Creation Tool mit einem Update versehen. Mit diesem Tool lassen sich dann DVD-ISOs oder USB-Sticks erstellen, über die Windows 10 installiert werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele PCs man upgradet (Genuine Version vorausgesetzt) und auch Clean Installs sind möglich, wenn man eine Lizenz besitzt. Das Image ist sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Upgrades zu gebrauchen.

Für Nutzer, die mit einer nicht echten Windows-Kopie unterwegs sind, möchte Microsoft den Kaufvorgang vereinfachen. Microsoft wird hier zuerst in den USA experimentieren und bei Erfolg die neue Strategie in andere Länder ausweiten. Geboten werden soll eine 1-Click-Lösung zum Kauf im Windows Store und die Möglichkeit einer Code-Eingabe, falls man woanders gekauft hat.

(Quelle: Microsoft)

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