Ultrabooks: Notebook-Evolution

14. November 2011 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich beobachte bekanntlich die Technikwelt fast rund um die Uhr. Was mich persönlich nicht wundert: mobile Themen boomen. Nicht nur der mobile Traffic explodiert (o2 meldet 53% Steigerung des mobilen Traffics), auch Tablets und Smartphones erobern unsere Welt. Revolution! Was mich aber ein wenig wundert: Evolutionär tut sich einiges, wird aber weniger beachtet.

Stichwort Ultrabooks. Besonders flache Notebooks mit Intels Sandy Bridge-Prozessoren. Die neue Geräteklasse erinnert optisch an das MacBook Air, welches bekanntlich schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Mich wunderte es eh, dass es keinen einzigen Hersteller gibt (oder gab), der es auch nur ansatzweise mit dem Design und der Verarbeitungsqualität des Gerätes von Apple aufnehmen konnte.

Nun sind sie also da die Ultrabooks. Maximal 21 mm dick und mit langer Akkulaufzeit ausgestattet. Zu haben von 11,6 Zoll bis hin zu 13,3 Zoll. Prozessoren sind sowohl im Intel Core i5- als auch im Intel Core i7-Bereich zu haben. Zum Einsatz kommen SSDs, bei Geräten wie dem günstigen Acer Aspire S3 eine Dual-Lösung, bei der die 20 GB große SSD nur als Cache dient. Das hört sich natürlich ganz fantastisch an – aber ist es das zur Zeit? Ich sage es mal so: ich mag mein MacBook Air. Es ist super leicht, wertiger verarbeitet als alles andere, was ich in dem Bereich kenne, die Akkulaufzeit ist gut. Kam für mich und meine Arbeit kein anderes Notebook ran.

Nun sind die Ultrabooks also da – Jahre später – und sie werden eine langsame Stufe der Evolution der Notebooks einläuten. Das, was wir heute sehen, ist die Zukunft. Leistungsstarke Flachmänner, leicht und mobil. Natürlich wird es die dicken Kisten auch weiterhin geben – im Smartphonebereich ist das Feld ja auch breit gefächert, aber die Ultrabooks werden irgendwann zum Normalzustand.

Allerdings gibt es bis dato erst wenige Geräte, ich selber hatte das Acer Aspire S3 und das ASUS Zenbook UX31 unter den Händen. Ja, das Zenbook gefiel mir richtig, richtig gut – nur frage ich mich immer: warum kann Apple bereits im Januar 2008 so ein Gerät auf den Markt bringen, aber kein anderer? Und das Kuriose: ausnahmslos alle haben immer auf dem Preis des MacBook Air herumgeritten – und nun? Es gibt kein vergleichbares Gerät in der Preisklasse, zumindest nicht in der Ultrabookklasse (das Lenovo U300 kann ich demnächst erst testen). Stand heute ist allerdings noch einiges für Intel und die Ultrabooks zu tun, der Vorsprung von Apple im Bereich Design und Verarbeitung ist noch da.

Trotz alledem bin ich sehr optimistisch, dass wir in nächster Zeit  richtig gute Ultrabooks in die Hände nehmen können – und ich sage mal voraus, dass die Dinger noch erschwinglicher werden. Zumindest hoffe ich das. Ganz ehrlich: wenn ihr mit den Hobeln mal gearbeitet habt, dann wollt ihr kein normales Book mehr anpacken. Letztes Wort noch an die Apple-„Freunde“: Ultrabooks haben oft (nicht immer, Ausnahme Lenovo U300S mit LAN), wie auch das MacBook Air, keinen LAN-Anschluss, auch fehlt das optische Laufwerk. Läuft mittlerweile alles über USB.

In diesem Sinne – auf die Zukunft 🙂


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Über den Autor: caschy

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