Ultrabooks: Dell jubelt, Sony stellt neue Modelle vor

3. Mai 2012 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: Gastautor

Gleich drei neuen Geräten verpasst Sony den gerade durchaus beliebten „Ultrabook“-Stempel. Man orientiert sich vom Design her an den VAIO Subnotebooks und schickt das erste Modell (T11) noch diesen Monat ins Rennen. Der Spaß geht da schon für 699 Euro los und dafür bekommt ihr ein 11.6″ Display mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln und Intel HD Graphics 3000 geboten. Dampf macht im Falle dieses Einsteiger-Modelles der  Intel Core i3 Prozessor mit 1.4GHz, 4GB RAM sind ebenfalls am Start und per Slot noch um weitere 4GB zu erweitern.

Auch die beiden T13-Modelle, die Mitte Juni an den Start gehen werden, kommen mit 4 GB RAM, die bei allen Modellen fest verbaut sind und auch hier könnt ihr natürlich auf insgesamt 8 GB nachrüsten. Die weiteren für euch interessanten Specs fischt ihr euch hier aus der Übersicht der drei Modelle:

Wie bzw ob sich die drei VAIO-T-Modelle bewähren werden, müssen wir natürlich erst noch ergründen. Das Presse-Geschwurbel liest sich natürlich immer recht ordentlich, aber geht mal davon aus, dass wir mehr wissen, wenn Caschy erst einmal seine Ultrabook-erfahrenen Griffel an die neuen Sony-Ultrabooks legen kann.

Während Sony bald mit den drei Ultrabooks loslegt und mit Preisen zwischen 699 und 899 Euro vergleichsweise günstig daher kommt, befindet sich Dell in einer etwas anderen Situation. Hier feiert man sich gerade selbst ein wenig ab, weil das eigene Ultrabook – das Dell XPS 13 – sich viel besser verkauft, als man es selbst vorher für möglich gehalten hätte. Die Nachfrage soll so groß sein, dass man drei Mal so viele Geräte verkaufen könnte, als man gerade in den Werken zusammen gedengelt bekommt.

Wie von Dell gewohnt, gibt das Unternehmen aber keine absoluten Zahlen bekannt. Somit können wir natürlich nicht neutral bewerten, ob Dell hier nun einen Riesencoup gelandet hat oder einfach mit einer sehr knappen Nachfrage gerechnet hat. Des weiteren muss man noch wissen, dass 50 Prozent der verkauften Ultrabooks an Business-Kunden gegangen sind. Das wäre vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass das nicht so ganz günstige XPS 13 – bei 1.150 Euro  ca geht’s los – so oft an den Mann gebracht werden konnte.

Dell jubelt, Sony ist zuversichtlich – und im Hintergrund drückt Intel die Daumen, dass der Hype um die Ultrabooks anhält bzw nun erst so richtig Fahrt aufnimmt. Was meint ihr? Sind die Dinger schon im Mainstream angekommen oder wundert man sich nach wie vor über die relativ teuren Teile, die für mehr Geld nicht immer mehr können als vergleichbare größere Notebooks?

Quelle: Sony und Netbooknews.de



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