Ultrabooks: auf der Suche nach dem Ultra

30. Januar 2012 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

In der letzten Zeit habe ich, berufsbedingt und durch persönliche, technische Leidenschaften, ziemlich viele Ultrabooks in den Händen halten und nutzen dürfen. Ultrabooks. Eine Bezeichnung aus dem Hause Intel, die besonders mobile Laptops kennzeichnen soll. Unterstützt von Millionen Euro Werbebudget weltweit, Rabatten in Sachen Prozessoren & Co für die Hersteller und sogar die Möglichkeit, auf ein Referenz-Design von Intel zu nutzen, welches ein ideales Ultrabook beschreibt.

Ein Hersteller von Prozessoren gibt also Nicht-Apple-Herstellern die Möglichkeit, endlich – nach Jahren der MacBook Air-Existenz – etwas Gleichwertiges, ja sogar was Besseres zu liefern. Wir haben Anfang 2012 und die Hersteller haben es, meiner Ansicht nach,nicht hinbekommen. Der regelmäßige Leser weiss: ich bin Fan des MacBook Air. Dies hat nicht zwingend etwas mit Apple oder Mac OS X zu tun, sondern mit der Haptik des Gerätes. Es ist für mich persönlich (Stand heute) das beste Gerät. Es passt zu mir und deckt meine Bedürfnisse ab. Trotz alledem will ich Bewegung sehen. Doch was ich bis jetzt sah, ist größtenteils enttäuschend.

Wo ist denn bitte die oft zitierte Überteuerung des MacBook Airs im Vergleich zu gleichwertigen Konkurrenten? Ja, ich kann ein Ultrabook mit Core i5 bereits für 799,-, in bestimmten Aktionen sogar für 699,- bekommen. Dann habe ich ein Acer S3 aus Kunstoff mit keiner SSD, sondern mit mechanischer Festplatte, die zur Beschleunigung einen schnelleren 20 GB SSD-Speicher zur Seite gestellt bekommt. Das ist nicht Ultra. Der Name Ultrabook steht für mich für etwas besonders mobiles, in einem wertigen Unibody. Doch ich muss, Stand heute, lange suchen um unter den vielen, vielen “Ultrabooks” die Perlen zu finden.

Hersteller schwimmen nur auf der Welle mit, da muss man als unbedarfter Benutzer schon genau hinschauen – denn Ultrabooks sind die Zukunft. Sie werden, davon gehe ich fest aus, bald das herkömmliche Notebook ablösen. So werden im Jahre 2012 über 75 verschiedene Geräte auf den Markt kommen, darunter nicht nur die bekannte 13,3″-Variante, sondern auch größere Geräte. Auch wird sich in Sachen Mobilität und Akkulaufzeit einiges ändern, wird mit der kommenden Plattform namens Ivy Bridge (danach dann Haswell) alles etwas flotter und sparsamer in Sachen Energieaufnahme.

Ja, einige Geräte habe ich bereits hier gehabt. Das Acer Aspire S3, das ASUS UX 31, das Samsung S5, das Toshiba 835 und das Lenovo U300s. Kann auch nur ein einziges Gerät mit der Haptik und dem Arbeits-Feeling mithalten, welches mir das MacBook Air bietet? Nein, leider nicht. Von den genannten Geräten ist mein Favorit ganz klar das Lenovo U300s, welches ich hier noch vorstellen werde, da ich damit gerade in Sachen Windows unterwegs bin. Kostenpunkt für die Variante mit Intel Core i7? 1399 Euro. Günstiger und leistungsstärker als das MacBook Air. Aber auch dicker, fast mehr Notebook als Ultrabook. Aber ein wirklich tolles Gerät. Liebe Hersteller: ihr habt die Werkzeuge in der Hand und ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ihr Apple nicht überflügeln könnt, oder? Überrascht doch uns Konsumenten mal mit Ultrabooks, die den Namen auch verdienen. Auch in Sachen Design (Notebooks müssen heute gutes Aussehen mit Leistung verbinden, das ergab eine Umfrage von Dell. Fast drei Viertel von mehr als 1.000 Befragten erwarten ein gutes Design und für 91 Prozent ist die Leistung wichtig). Bislang sehe ich nur, dass ihr Marketingnamen und Gelder auslutscht und uns Ultrabooks verkaufen wollt, die keine sind. Mal sehen, was die nähere Zukunft bringt. Hersteller werden sicherlich noch Thunderbolt & Co implementieren, des Weiteren werden günstige i3-Prozessoren verbaut. Bin gespannt. Kann nur besser werden.


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50 Kommentare

Marius 30. Januar 2012 um 15:33 Uhr

Alles alter Wein in neuen Schläuchen. Was an den Dingern “Ultra” im Gegensatz zu z.B. einem Lenovo Thinkpad X1 sein soll? Keine Ahnung.

Andreas Weck 30. Januar 2012 um 15:36 Uhr

Also ich bin zwar kein Techie und sicherlich nicht so in der Materie wie du, aber ich bin mit meinen UX31e sehr zufrieden. Es ist schnell, es ist robust, es hat eine lange Akkulaufzeit, es ist leicht und ultraschmall und es kostete nur 1.100 euro (i7, 128 gb SSD, 13,3″). Habe meine Erfahrung (wie gesagt, als nicht Techie), hier mal zusammengefasst… http://www.netzpiloten.de/2012/01/16/asus-zenbook-im-test-in-zwei-sekunden-am-arbeitsplatz/

Ali 30. Januar 2012 um 15:36 Uhr

Carsten,
das ganze Geseier zum Thema Ultrabooks hattest du doch schon letzte Woche im Programm.
Ich schätze deine persönliche Meinung aber wir haben auch beim ersten Mal verstanden, dass momentan alle Hersteller dem goldenen Kalb Apple hinterrennen.

Pack doch mal wieder etwas Nischiges aus! ;)

caschy 30. Januar 2012 um 15:41 Uhr

@Andreas: Richtig, das UX31 ist eines der besseren Geräte, da gebe ich dir Recht.

@Ali: Es ist alles eine Sache, wie man etwas schreibt. Und schön finde ich auch Leute, die in einem Kommentar immer von WIR sprechen.

horc 30. Januar 2012 um 15:45 Uhr

@Ali
ich finde wenn caschy das jeden Tag erwähnen würde, wäre es zu wenig. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
SAMSUNG, TOSHIBA, ACER, ASUS, …
alle können es mit einem Konkurrenten nämlich APPLE NICHT aufnehmen, trotz der beschriebenen Vergünstigungen und der Möglichkeit verschiedener Designs.
Ich war von Anfang an von der Idee Ultrabooks begeistert, jedoch habe ich mir bis heute keins gekauft. Und nicht ohne Grund.
Hoffe nun mal auf die 5er Serie von Acer und Samsung.

Jean-Claude Frick 30. Januar 2012 um 15:52 Uhr

Habe vor ein paar Tagen das Asus UX31e bekommen und finde es kommt dem MacBook Air recht nah.
Persönlich ist mir das MBA zwar viel lieber, das liegt aber nicht an der Hardware welche praktisch identisch ist, auch nicht am Design, sondern einzig und allein am Unterschied OS X und Windows 7.

Die Hardware wird immer ähnlicher und gibt sich nicht mehr viel, die Software machts!
Hab mal einen Videovergleich zwischen dem Asus und dem MBA gedreht:

Wishu Kaiser 30. Januar 2012 um 15:52 Uhr

Mir persönlich gefällt das Samsung S5 ja ziemlich gut. Das Design entspricht so ungefähr dem, was ich als sexy bezeichnen würde. Mal sehen, was die Zeit da noch bringen wird.

addumied 30. Januar 2012 um 15:53 Uhr

du sprichst mir aus der seele caschy. kann ich alles haargenau so unterschreiben. dabei hätte ich gern ein ordentliches windows notebook mit alu unibody, i5 oder i7, ssd und selbstverständlich ne gute schnittstelle zum TV. es gibt schlicht und einfach selbst nach jahren noch kein einziges auf dem markt, welches dem macbook air konkurrenz macht.

hoschi 30. Januar 2012 um 15:58 Uhr

also auch besseren Geräte kommen an das Mac Book Air nicht heran, weil sie dir vom Design her weniger gefallen als das MBA? Oder was genau ist an denen schlechter? so ganz werde ich nicht schlau daraus. Arbeits-Feeling – was ist das?

Ali 30. Januar 2012 um 15:59 Uhr

@Cashy:
Den Fehler, verallgemeinert zu haben, räume ich ein. Direkt in die Troll-Abwehrhaltung zu gehen, muss aber auch nicht sein. Nehm’ einfach die Kritik an!

@horc:
Ich bin genauso enttäuscht wie Cashy und du von den Herstellern die das nicht auf die Kette kriegen ein vergleichbares Produkt herzustellen. Deswegen beuge ich mich nach langen Jahren des Widerstandes auch dem Apfel-Konzern.

Haf 30. Januar 2012 um 15:59 Uhr

Bei diesen Preisen kann man nicht mehr verreisen. ;)
Für mich muss der höhere Preis auch in Relation zum Mehrwert stehen, und da ist mir mein Geld echt zu schade bei diesen Geräten. vielleicht verdiene ich ja aber auch nicht genug… :D Nein, das liegt sicher auch an meinen Prioritäten, irgendwo hört der Preis/Mobilität-Faktor auf, interessant zu sein.
Lenovo x121e, <380 Euro, für unterwegs reicht mir das allemal. Für Aufgaben, die ordentlich Power brauchen, habe ich mein System daheim. Unterwegs habe ich ein anderes Nutzungsprofil, da brauche ich nicht die Mega-Leistung. Und das Gewicht einer großen Getränkeflasche kann ich auch unterwegs noch verschmerzen. :) Aber mobil ist ja auch ein unscharfer Begriff.

Kermin 30. Januar 2012 um 16:04 Uhr

Btw: sehr schöner Artikel @caschy

Zum Thema Utlrabook vs. MacBook Air. Es wird immer eine Sache Unterschätzt: das Betriebssystem. Meiner Meinung nach ist ein Windows 7 einfach zu träge und schwerfällig für ein Gerät das den Namen “Ultrabook” verdient. Zugegeben, trifft nicht auf alle Geräte zu, aber auf viele.
Punkto Design, wen die Hersteller erst jetzt beginnen zu begreifen, dass das Design eine wichtige Rolle spielt, dann ist es nicht überraschend, dass Apple solche fetten Gewinne einfährt.

Fjoddel 30. Januar 2012 um 16:05 Uhr

Ich liebäugel schon mit so einem “Ultra”
Hoffe aber das in nächste Zeit mal ein solches mit vernünftiger Grafikkarte auf den Markt kommt damit ich auch “unterwegs” mal ein anständiges Spiel spielen kann wenn mich die tägliche Arbeit stresst, ich eben Entspannung brauche. Leider kann mir das die Intel HD 3000 Grafik nicht wirklich bieten….

Muss ich halt warten

Sebastian 30. Januar 2012 um 16:09 Uhr

Ich bin mal auf die Series 5 Geräte von Samsung gespannt.

Ok, das für mich interessante 14″ ist sicher nicht so “Ultra” wie ein MBA, aber 14″, optisches Laufwerk und dedizierte Grafik….das ist für mich ein Kompromiss aus Mobilität, Media-PC und auch noch für nen Spielchen zwischendurch zu gebrauchen (der Theorie nach). Und das ganze für 850€ sofern man den Ankündigungen glauben darf.

Letzlich ist es ja an den Herstellern für jeden Bedarf das richtige Gerät anzubieten, vieleicht klappt das 2012 ja besser als 2011….wir werden sehen.

JürgenHugo 30. Januar 2012 um 16:18 Uhr

So, MacBook Air ist toll? Wenn ich richtig informiert bin, kostet das günstigste MacBook Pro, das man mit MATTEM Screen haben kann, um 1950,-. OHNE SSD mit 4 GB RAM.

Und wenn jemand, so wie ich, Wert auf einen matten Screen legt, dann kann er eben KEIN MBA kaufen – egal, wie fein die SSD da ist, und egal, wie toll sich das anfühlt.

Das hat nix mit “ich mag kein Apple” zu tun, sondern damit, das Apple mir eben kein MBA mit mattem Screen verkaufen kann.

Da bin ich dann beim ThinkPad gelandet, das hat einen matten Screen. Und die SSD kann ich zusätzlich nachrüsten, wenn ich möchte (anstatt des Laufwerks).

Ich hätte mir ganz gern so ein MBA gekauft – aber der spiegelnde Screen ist für mich das Killerkriterium.

Benjamin 30. Januar 2012 um 16:21 Uhr

Ich hatte hier irgendwo schon einmal – oder auch auf dem Notebooksbilliger-Blog – die Frage nach den Lüftern gestellt. Ultrabooks müssen ablüften, ob sie wollen oder nicht. Wie lüftet ein Nicht-Apple-Gerät mit Intel Core i7 Prozessor ab? Das würde mich interessieren. Und entgegen Deiner Meinung, Caschy, finde ich das nachwievor beim Macbook Air großartig geregelt. Der Lüfter bei meinem MBA(MC969D/A) mit Intel Core i5-2467M geht selbst bei Auslastug mit Garageband noch nicht an. Und wenn, dann sehr leise. Und DAS ist für mich ein Killerfeature eines MBA, neben der Haptik und derm geringen Gewicht und dem Unibody. Dass es einfach leise ist.

Kermin 30. Januar 2012 um 16:24 Uhr

@Jürgen

Das ist doch okay. Dass deine Bedürfnisse durch ein ThinkPad gedeckt werden, zeigt lediglich dass du scheinbar nicht die Zielgruppe bist, die Apple anspricht. Ansonsten hättest du dich mit Sicherheit nicht für ein ThinkPad entschieden ;-)
Was den spiegelnden Screen angeht. Dank dem echt guten LED-Display, musste ich eben sogar nachschauen ob es wirklich spiegelt. War mir noch gar nicht bewusst, dass das Display nicht matt ist.

JürgenHugo 30. Januar 2012 um 16:24 Uhr

@Benjamin:

Wie hoch sind denn deine Temperaturen, wenn bei “Auslastung” der Lüfter noch nicht geht – iwo muß die Wärme ja wohl hin?

caschy 30. Januar 2012 um 16:25 Uhr

@Benjamin: das Acer find ich laut, das Lenovo ist leise. Auch unter Last. Das MBA ist bei Flash und Co am pfeifen. Aber ja, ich jammere dabei auf hohem Niveau. Die Windows-Geräte sind allesamt lauter.

Florian 30. Januar 2012 um 16:30 Uhr

Hi Carsten,

hattest du das samsung series 9 schon in den Haenden? Bei diesem wuerde es mich sehr interessieren ob es den Namen Ultrabook verdient hat.

JürgenHugo 30. Januar 2012 um 16:34 Uhr

@Kermin: ich habe mich vorher erkundigt, und zwar bei jemanden, der monatelang ein MBA mit 13,3″, Core i7 und 8 GB RAM – sag nicht: 8 GB gibts nicht, als Sonderedition für Unis in USA gabs das eben mal) benutzt hat.

Und zwar zum ernsthaften Arbeiten, diejenige hat mir strikt abgeraten, weil sie bei bestimmten Beleuchtungsarten (Balkon, Labor) eben nicht alles gut sehen konnte. O-Ton:

“Ich benutze das ja 80% im Hotelzimmer, da geht das ganz gut, aber…”

Aber wie du schon sagst, ich bin mit dem ThinkPad ganz zufrieden, warum soll ich mich da nicht beraten lassen. Auf den Rat hin “Guck doch mal bei den ThinkPads” hab ich mir dann eben eins ausgesucht, das nicht zu groß (14″) aber wenigstens 1600×900 hat, damit auch was auf den Desktop draufpasst.

Otto 30. Januar 2012 um 16:37 Uhr

Also ich persönlich finde das Samsung 900X3A A01 dem Macbook Air überlegen (auch wenn es vorgibt gar kein Ultra-Book zu sein). Ich arbeite auf beiden Geräten (beruflich/privat) und würde das Samsung jederzeit vorziehen.
Technisch nah beieinander hat das Samsung das bessere Display und USB 3.0 und wird nicht warm. Das Design finde ich persönlich deutlich besser als beim Macbook Air, das ist aber wie immer ein persönliches Ding. Allein die die USB/LAN klappen seitlich sind fummelig.
Preislich ist das Samsung auch in konkurrenzfähigen Bereichen angekommen. Die neue Serie soll ja noch etwas günstiger werden.

Benjamin 30. Januar 2012 um 16:52 Uhr

@JürgenHugo: Das habe ich noch nicht ausgelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass die Prozessorleistung bei Benutzung durch Garageband mit angeschlossenem MIDI-Keyboard und externer Soundkarte sowie Musikprojekten mit 8 Spuren und mehr hoch sein sollte. Und wenn ich dann noch Musikdateien konvertiere und immer noch nichts zu hören ist, dann ist das für mich ein echtes Kaufargument für ein MBA.

Andy 30. Januar 2012 um 16:52 Uhr

“Liebe Hersteller: ihr habt die Werkzeuge in der Hand und ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ihr Apple nicht überflügeln könnt, oder?”

Das können sie offensichtlich nicht. Es ist doch bezeichnend das es eine Initiative eines Chipherstellers braucht um etwas Bewegung in den Markt zu bringen. Mit den größtenteils geringen Margen im WinTel-Bereich kann man eben nichts bewegen. Man hat nicht genug Geld auf der Hohen Kante um es für Forschung und Entwicklung auszugeben oder massiv in die Zulieferkette zu stecken (Materialien und Werkzeugmaschinen bei den einschlägigen Herstellern). Aus genau diesem Grund hat doch Intel diese UltraBook-Initiative gestartet.

@ JürgenHugo
Ich benutze das MB Air für Druckgrafik, da spiegelt nichts. Der Unterschied zum Glasdisplay des MB Pro ist enorm.

Georg S. 30. Januar 2012 um 17:16 Uhr

@Benjamin Das Ausus UX31 ist laut c’t Test unter Last leiser als ein MBA aber die Samsung Books sind wohl die leisesten (aber auch langsamsten) hier einmal die Messwerte aus der c’t Idle/Last:
AcerAspire S3 i7-2637M: 0,1 Sone/1,3 Sone
Apple MacBook Air 11 i5-2467M: 0,1 Sone/2,2 Sone
Apple MacBook Air 13 i5-2557M: 0,1 Sone/2,5 Sone
Asus ZenBook UX21: i5-2467M: 0,1 Sone/1,5 Sone
Asus ZenBook UX31: i7-2677M: 0,1 Sone/1,1 Sone
Samsung 900X1B i3-2357M: 0,1 Sone/0,8 Sone
Samsung 900X3A i5-2537M: 0,1 Sone/0,7 Sone
Toschiba Satellite Z830 i5-2467M: 0,3 Sone/1,5 Sone

Brotkruemel 30. Januar 2012 um 17:25 Uhr

@Fjoddel: Dann solltest du einfach noch weiter warten, bis es “Ultrabooks” mit AMD APUs gibt. Das wird den Preis auch nochmal nach unten drücken. Ich hoffe nur, dass an der Wertigkeit weiter gearbeitet wird. Eine dedizierte Grafikkarte wird es in solch’ flachen Ultrabooks nie geben und ist auch völlig deplaziert. Ich versteh’ im Übrigen bis heute nicht warum ich einen i7 in einem Ultrabook bräuchte. Wo bleiben die i3? :)
Ich persönlich warte aber auch eher auf die Konkurrenz von AMD. Dann schauen wir mal was mehr Sinn macht.

Georg S. 30. Januar 2012 um 17:48 Uhr

@Brotkruemel
Ich warte auch noch eine weile die AMD Books werden den Preis sicher noch etwas drücken und meine Zwei Books werden mir wohl noch ca. ein Jahr ausreichen.
Derzeit käme für mich aber nur das Apple MBA oder das Asus Zenbook UX31e in die engere Auswahl da ich eine Höhere Auflösung als 1366x768pixel möchte. Auch würde ich zu einem i7 Modell mit 256GB SSD tendieren (wenn das nur etwas günstiger wäre) da das Book neben meinem 13,3″ CULV Book (1280×800 Pixel,Celeron SU2300 2×1,2GHz, 2GB RAM, 320GB HDD) auch mein 17″ Schlepptop (1920×1200 Pixel, Core2 Duo T9300 2×2,5GHz, 4GB RAM, 500GB+320GB HDD) ablösen sollte und da lohnt sich das erst ab der i7ULV CPU denn die ist 20-30% flotter als mein Core 2 Duo T9300, und eine 256GB SSD hätte ich gerne da neben Windows 7/8 bzw. MacOS X auch Ubuntu drauf soll (bei einem MBA käme Windows in eine VM auf eine Externe Platte) aber da neben den CPU Preisen wohl auch die SSD Preise sinken sollen lohnt sich das warten sicher. Erst recht wenn man bedenkt das bei IvyBridge oder einer noch neueren CPU auch die Leistung steigen wird und mir dann vielleicht auch eine etwas günstigerer “Mittelklassen” ULV CPU reichen dürfte.

HO 30. Januar 2012 um 17:52 Uhr

ich habe schon 3-4 dieser ultrabooks kurz getestet. mal abgesehen der nicht ganz so hochwertigen materialen bei den wintel (windows, intel) geräten, finde ich es echt armselig, dass die hersteller es nicht hinbekommen ein vernünftig zu bedienendes trackpad zu verbauen… oder liegt es nicht an der hardware sondern kann es windows 7 einfach nicht besser? und die displays… ist es so schwer an die qualität der macbook displays heran zu kommen? die wintel geräte haben allesamt ein zu stark spiegelndes display mit gleichzeit zu schwachem display, was die leuchtstärke angeht.
meine hoffnung für 2012/2013 ist ein hersteller der ein optisch tolles und hochwertiges ultrabook baut, das nicht wie eine kopie vom macbook air aussieht. wenn dann noch alle vorteile von windows 8 genutzt werden, wie dem schnellen ein/ausschalten wie beim ipad, dann haben die apple hasser endlich auch mal eine vernünftige, vielleicht sogar bessere alternative.

Stefan S. 30. Januar 2012 um 18:06 Uhr

Ich kann mich der Meinung Caschy nur anschließen: Was uns dort vorgesetzt wird, ist der flüchtige Versuch Intels Anforderungen an ein Ultrabook gerecht zu werden. Man hat nicht versucht etwas wirklich neues zu kreieren, stattdessen hatten die Hersteller Angst, dass sich Ultrabooks nicht verkaufen werden. Man denke an den Boom der Netbooks, die heute keine mehr haben will. Zwar waren die Absatzzahlen dieser Notebookgattung zu Peak Zeiten sehr beachtlich und lukrativ, doch aber nur aus dem Grund weil die Dinger billig sind.
Bei den Ultrabooks hingegen sind die Anforderungen an die Hardware recht groß, so dass auch hier nur über Masse ein echter Gewinn zu erzielen ist. (um alleine Apple im Preis zu schlagen)
Wie Caschy aber schon schreibt: Der Trend geht zum noch dünneren und mobileren Notebook mit guter Performance!
Meiner Meinung ist diese Generation der Ultrabooks mit veralteter Hardware hergestellt. Erst durch etwas Aufwand/Forschung/Entwicklung wird man ein akzeptables Resultat hervorbringen.

Wer aktuell ein Ultrabook mit Windows haben will, der solle sich doch mal bei Sony mit der Z-Serie beschäftigen.

Sezoar 30. Januar 2012 um 18:38 Uhr

Tatsächlich erinnert mich das ganze an Iron Man bzw. um genauer zu sein um die Szene in der Stane von den Wissenschaftlern einen Minireaktor, wie den von Tony in einer Höhle gebauten, verlangt und als Antwort bekommt: “We are not Tony Stark.”.
Die ganzen anderen Hersteller sind halt nicht Apple. Apple steht für Aussehen, Leistung (…) und ist auf die User zugeschneidert.

Leider kam ich noch nicht dazu ein Applecomputer zu nutzen, ich werkel zur Zeit nur auf Vaios herum.

PS: Vielleicht kommt ja demnächst der “Whiplash” der MacBook Airs und bringt endlich mal einen vernünftigen “Rivalen” auf den Markt :D

Jeffrey 30. Januar 2012 um 22:06 Uhr

Ich hatte bis jetzt noch kein Ultrabook in der Hand, finde die Idee dahinter jedoch ganz spannend.

Unterwegs möchte ich genau das, was die Ultrabooks versprechen: Ein Gerät welches schnell einsatzbereit ist und eine lange Akkulaufzeit mit sich bringt. Ordentlich Geschwindigkeit – unter anderem zur Verschlüsselung – darf natürlich auch nicht fehlen.

Werde wohl demnächst mal das Asus Zenbook testen, was Jean-Claude auch angesprochen hat.

Syntax 30. Januar 2012 um 22:38 Uhr

“Liebe Hersteller: ihr habt die Werkzeuge in der Hand und ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ihr Apple nicht überflügeln könnt, oder?”

Tun sie doch. Wenn das Air für dich das bessere ist dann muss das nicht für alle gelten. Ein Air möchte ich nicht mal geschenkt haben. Außer im Internet zu surfen ist das Ding für mich nutzlos.

JürgenHugo 30. Januar 2012 um 23:26 Uhr

@Andy:

Das mit dem “spiegelt nicht mehr so doll” glaub ich dir ja – aber iwi mußte ich mich ja entscheiden.

MBA war mir auch zu klein, das 15″ MBP hat 1440×900, mit mattem Screen, 1680×1050 + 8 GB RAM ~ 2100,-, DAS war mir zu teuer für “auch zusätzlich”.

Das ThinkPad ist die Mitte: 14″, matt, 1600×900, Core i5 2540m, 8 GB RAM, 500 GB HDD, 9-Zeilen Akku.

Der i5 scheint mir ausreichend flott, ich hab ein Vorführgerät genommen, aber “Neuzustand”. So hat auch der Preis gestimmt.

Ich hab mir das 3 Wochen überlegt und auch ein paar Leute befragt, die entweder MBA + ThinkPad oder eins von beiden haben.

Das ist zwar schwerer als ein MBA, aber zum Transport kommts eh in eine Tasche, da ist auch noch Platz für das 2. Netzteil, ein LAN-Kabel, eine Maus, ein Mauspad und…

Die Tasche wiegt 1360, das Think 2390, inkl. dem “Kleinzeuch” werden das sicher 5 kg. Aaaber: die Tasche hat einen sehr breiten, gepolsterten Schulterriemen – ich werde sie schon schleppen können. Ich lauf da ja nicht Marathon mit, sondern fahre mal mit dem Bus in die Stadt zu einem Bekannten.

Kann ich aber noch nicht, weil der Surfstick noch nicht da ist – und ohne ist das Notebook für mich noch nicht “feddich” für aushäusiges. :mrgreen:

Don 30. Januar 2012 um 23:41 Uhr

Hach ja, das schöne alte Basecap-Logo!
Schade, daß Du es nun mit dieser seltsamen Cartman-Silhouette ausgetauscht hast. :(

taco3000 31. Januar 2012 um 00:12 Uhr

moin,

ich weiß was alle haben… apple hat hatte halt schon erfahreung mit dem unibody-design… der Vorsprung ist halt nicht so schnell aufzuholen… zu dem war ja (hoffe nicht nur meiner meinung nach) das MBA die hochpreisige antwort auf die ganzen billig netbooks…

dass die anderen “super”-hersteller nich nachziehen können ist schon schade…

neben meinem Lenovo 3000 N100 an dem ich sehr gerne, viel sitze, das tolle display betrachtend und die super tastatur betastend… sehe ich noch eins der wirklich ersten ULTRABOOKS. Damals hießen die noch Subnotebooks, obwohl sebst für die klasse ich das X40 von IBM noch zu klein ^^ schön flach, leistungsstark (damals vor 7 Jahren jedenfalls) und lange akku laufzeit von bis zu 8 Stunden… als wenn das nicht ultra ist weiß ich nicht !!!

wünsch euch noch nette träume
taco3000

taco3000 31. Januar 2012 um 00:52 Uhr

aso, noch etwas,

das X40 bekommt man schon für gut 100€ in der Bucht, dabei sollte mal jedoch aufpassen, dass man eins mit nem Dothan-Prozessor erwischt. die Pentium M Varianten mit 1,2 Ghz sind dann doch ein wenig schwach auf der brust… wem der grafik-chipsatz zu schwach ist kann ja auch zum X41 greifen – da ist dann auch der RAM schneller und geibt die möglichkeit zum SATA-mod für die festplatte…

den Nachfolger, X60 oder besser X61 bekommt man schon für gut 150€. Wenn man dann vielleicht noch in nen neuen Akku investiert hat man ne echt supermobile schreibmaschine inkl.tastaturbeleuchtung und toller “wasserfester” tastatur ;D

bis denne

Steffen 31. Januar 2012 um 11:48 Uhr

Bislang war ich auch recht zufrieden mit meinem UX31e. Allerdings hast du Recht damit, dass die bisherigen Geräte den Namen Ultrabook nicht gänzlich verdient haben. Viele der Hersteller haben den Trend bestimmt nicht gesehen und mussten dann schnellstmöglich mit auf die Welle aufspringen.

Abloada 31. Januar 2012 um 19:13 Uhr

“Liebe Hersteller: ihr habt die Werkzeuge in der Hand und ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ihr Apple nicht überflügeln könnt, oder? Überrascht doch uns Konsumenten mal mit Ultrabooks, die den Namen auch verdienen.” Das wird niemals passieren. Es wird niemals ein Unibody Gerät von anderen Herstellern als Apple geben. Die haben alleinig das Patent!

sehlig 1. Februar 2012 um 14:12 Uhr

Meiner Meinung nach kommt nur das Asus UX31 an die Kategorie MBA heran. Es hat mit seinem Aluminium-Gehäuse eine ähnlich hohe Wertigkeit und ist einigen Bereichen sogar dem MBA voraus, z.B. Auflösung. Aber wirklich viel günstiger ist es dann doch auch nicht. Apple hat insgesamt dann doch noch ein paar Jährchen Wissensvorsprung in Sachen “Ultrabook”. Die merkt man dann im Gesamteindruck schon. Aber es ist nicht unmöglich, etwas gleichwertiges wie das MBA zu produzieren, davon bin ich überzeugt, man muss nur konsequent genug designen und dann eben auch einen höheren Preis in Kauf nehmen.

Klaus Mircher 2. Februar 2012 um 15:49 Uhr

Warum gibt es kein Ultrabook mit UMTS? Ich war am Samstag in Birmingham und es hatte alle mir bekannten Ultrabooks im Laden ausgestellt, “Apple”, Asus, Acer, Toshiba, aber keines hatte ein 3G Modem eingebaut. Ein Ultrabook ohne 3G ist etwa so sinnvoll wie ein SUV mit 22″ Felgen. Diese Ultrabooks sind alle Schrott wenn ich sie mit meinem Toshiba Portege R500 vergleiche, so viel bessere Technik, aber weder leichter noch besser. Das R500 wiegt mit 3G Modem, DVD-Brenner, 3 USB Ports, RJ45 Port, 12″ Display, … knapp über 1100 Gramm. @sehlig: Apple hat garantiert keinen Wissensvorsprung in Sachen “Ultrabook”, wenn ein Hersteller jahrelange Erfahrung mit *viel Technik in kleine Gehäuse zwängen* hat, dann ist es Sony oder Toshiba. Googel mal nach Vaio TT, Vaio X oder Portege R500, Portege R600. @Abloada: Ich wüsste nicht wie Apple Unibody (wieder so ein Apple Unwort..) patentieren lassen soll? Es gibt tausende Hersteller die Gehäuse aus einen Stück fräsen und dieses aus einem Stück fräsen gabs schon lange bevor es die ersten Notebooks gab.

Abloada 2. Februar 2012 um 21:03 Uhr

Meinen Quellen für meine Behauptung, daß Apple Patente auf sein Unibody hält : http://www.appleinsider.com/articles/10/03/02/apple_granted_patents_for_pioneering_unibody_macbook_design.html
http://www.mactechnews.de/news/index.html?id=146177
http://mobil.maclife.de/mac/rechner/mobil/apple-erhaelt-patentschutz-auf-unibody-notebooks

Ich kann nirgends etwas darüber finden, daß Apple anderen Herstellern etwas in dieser Art lizensiert hat.

@Klaus Mircher : Ich finde kein einziges Windows Gerät mit Unibody. Höchstens die Z Serie vom Sony Vaio aber aus Carbon. Die Samsung Chronos 7 Serie ist aus einem anderen Material als Alu ob Plastik weiß ich jetzt nicht so sagen, bietet aber eine ganz andere Haptik. Die Tastatur ist auf eine ganz andere Art und Weise versenkt. Diverse HP Envy’s sehen von oben sehr MB Pro Like aus, man sieht unten aber eine Plastik bzw. Magnesium – “Schicht” … Es gibt nur diverse Klone in China, die es ja bekanntermaßen nicht immer so genau mit Patenten nehmen.

Klaus Mircher 2. Februar 2012 um 21:50 Uhr

@Abloada: Deine Pantentlinks sind ja alle super, aber Apple kann nicht ein Industrieverfahren, das es scho Jahrzehnte gibt patentieren. Da kanns sich Apple auf den Kopf stellen und 1000 Anwälte loschicken und es nützt nichts. Jeder Hersteller kann ein sogenanntes Unibody (aus einem Stück Metall) Gehäuse vertigen ohne das Apple nur di geringste Chance hat dagegen vorzugehen :) Ich kenne keinen Hersteller der das Unibody Verfahren nachmacht, ist auch Sinnlos, weil man ausser dem Design keinen Vorteil hat. Die Vaio Z haben auch kein Unibody Gehäuse, da kann man RAM, Akku, … selber tauschen.

Schön wäre wenn sie das Display von meinem Vaio Z12 (13.1″ mit 1920×1080) in ein Ultrabook bauen könnten, aber leider gibt es dieses Display nur bei der Vaio Z Serie und sonst bei keinem anderen Hersteller.

Ich werde wohl noch eine Weile bei meinem Vaio Z mit i7 (noch kein Sandy Bridge) 8GB RAM und 256GB QuadSSD bleiben. Mit 1,4 Kilo Gewicht, mit DVD-Brenner, zwei Grafikkarten 3G Modem, FullHD Display und sonst allen möglichen Anschlüssen kann ich noch locker mit jedem Ultrabook mithalten :D

Abloada 3. Februar 2012 um 18:01 Uhr

Mag sein ;) Aber ich denke z.B. so etwas zu bauen ist Patentrechtlich verboten : http://de.engadget.com/photos/macbook-air-clone-aus-china/

Ein Vaio Z hätte ich auch gerne :)


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