Ubuntu One: Cloudspeicherdienst wird eingestellt

Kurz notiert: Canonical wird Ubuntu One einstellen. Hierbei handelt es sich um den eigenen Cloudspeicherdienst von Canonical, der Firma hinter Ubuntu. Man teilt mit, dass man sich zukünftig auf seine wichtigen Strategien stürzen wolle und dass die Einstellung des Dienstes keine leichte Entscheidung ist.

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Man kann die gerade stattfindenden Storage Wars nicht mithalten, das rechnet sich einfach nicht, da viele Dienste 25 bis 50 GB Speicherplatz kostenlos anbieten. Aus diesem Grunde ist es ab sofort nicht mehr möglich, Speicherplatz zu erwerben. Ebenfalls wird Ubuntu One nicht mehr im kommenden Release Ubuntu 14.04 LTS sein. Der aktuell noch laufende Dienst wird zum 1. Juni 2014 eingestellt, Content bleibt für Nutzer des Dienstes bis zum 31. Juli herunterladbar. Danach wird alles gelöscht. Der Code für Ubuntu One wird als Open Source zur Verfügung gestellt, sodass Interessierte eine eigene Plattform aufbauen können.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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14 Kommentare

  1. find’s gut dass der code als open source zur verfügung gestellt wird 🙂 fand es an sich ganz ordentlich, bin jedoch schlicht eher bei den „größeren“ gelandet als ich mich mehr von ubuntu abgewendet hab…

  2. Das hatte ich erwartet, allerdings nutze ich keine Clouds und finde diese auch nicht interessant (für mich persönlich)

  3. Ne erwachsene Reflextion von sich selber. Gibt so einige opensource alternativen. Owncloud zB. die man in Minuten selber deployen kann ohne große Kenntnisse zu haben. Hoffe die Releasen Ubuntu on Android in naher Zukunft!!! @ Cashy hast du da Informationen?

  4. Wieder mal typisch. Ambitionierter Start, und dann, wenn Ubuntu Touch fertig ist, gibts nichts Eigenes um den Ubuntu-Gerätezoo synchron zu halten. Das mit dem Storage klingt ein wenig hergeholt, Speicherplatz wird seit Jahren tendenziell immer billiger und auch den Mehrbedarf konnte man vorhersehen …

  5. Es wird wohl einfach niemand aktiv genutzt haben.

  6. Ich schätze auch, das Gesamtanzahl Benutzer die auf den Dienst gesetzt haben einfach zu gering sein dürfte.

    Wenn mich nicht alles täuscht hat Caschy hier letztens gerade seine Statistik veröffentlicht und das waren irgendwas um überhaupt 3% die Linux benutzt haben und das auf einem Techblog.

    Und diejenigen mit Linux dürften dann wiederrum noch wieder in Dutzende Distributionen unterteilt sein.

    Zudem gibt es einfache zu viele Alternativen, die einfach vorher schon lange da waren und mehr Leistung für Umme liefern.

  7. schade, sehr schade.

  8. Schade, hatte Ubuntu One als MP3-Backup-Cloud genutzt. Da werde ich mir die Musik runterladen und in eine andere Cloud hochladen! Danke für den Hinweis.

  9. coriandreas says:

    Wieso gibt es bis heute keine Tools (für DAU’s, nicht für Nerds und Frickler), mit denen man Daten direkt (ohne lokale Hardware) von einer zur nächsten Cloud schieben kann? Danke für Tipps!

  10. @coriandreas

    Gibt es einige, u.a. http://otixo.com/

  11. @orschiro das is pay only … ich hab nix gegen pay only aber dann soll man nich mit nem free dienst starten der eingestellt wird

  12. @Sean

    Stimme dir bei. War auch ziemlich angeoedet, als Otixo den Wechsel von Free nach Paid angekuendigt hatte. Habe hier Otixo lediglich erwaehnt, weil mir der Name im Gedaechtnis haengen geblieben ist.

    Gibt noch zig andere, auch kostenlose Dienste.

  13. recht so! diese cloudmist ist auch son überflüssiger trend.

  14. @orschiro ja genau… das hat derbe abgef**** … wer eine bussiness idee hat soll sich VORHER gedanken machen was man kostenlos anbieten kann… oder es wie hier einstellen aber dann mit einem Portationstool….

    @norz nein sicherlich nicht… Ich liebe es clouddienste in meinen workflow einzubinden. Als Privatnutzer würde ich das meiste aber nicht bruachen

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