Uber soll in Berlin zum Schutz des Taxigewerbes verboten werden

14. August 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Uber hat es in Deutschland aktuell nicht einfach. In mehreren Städten soll Uber verboten werden, wobei es sich hier um UberPOP handeln sollte, der Vermittlungsservice für Privatchauffeure. In Berlin hat das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Uber eine Untersagungsverfügung zugestellt. 25.000 Euro Strafe drohen Uber für jeden vermittelten Auftrag, allerdings ist die Verfügung noch nicht bestandskräftig. Stein des Anstoßes ist wieder einmal das Taxigewerbe und der fehlende Versicherungsschutz der privaten Fahrer (der laut Uber allerdings gegeben ist).

Uber wird gegen diese Verfügung Widerspruch einlegen. Fabien Nestmann, Sprecher von Uber in Deutschland sagt dazu folgendes: „Die Entscheidung der Berliner Behörden ist alles andere als fortschrittlich. Sie beschneidet die Wahlmöglichkeit der Konsumenten.“

Auch der Berliner Senat hat eine Meinung zu dem Thema, die sich sehr mit der Meinung der Taxiunternehmen deckt. Es geht um den Schutz des Fahrgastes, nicht überprüfte Fahrer und den fehlenden Versicherungsschutz der Fahrgäste und der Fahrer. Außerdem müsse das Taxigewerbe geschützt werden.

Von anderen Städten, auch in anderen Ländern, wissen wir, dass Uber nicht allzu viel darauf gibt, wenn Verbote für den Dienst ausgesprochen werden. Interessant ist auch, dass die Beschwerden über den Dienst hauptsächlich von der Konkurrenz kommen. Man hört ganz selten einmal, dass sich Nutzer von Uber über den Dienst beschweren, also scheint dieser zumindest aus Kundensicht doch einiges richtig zu machen.


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Quelle: Berlin.de |

Über den Autor: Sascha Ostermaier

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