Twittern ist Zeitverschwendung

18. Oktober 2008 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Wie die Überschrift schon sagt – twittern ist Zeitverschwendung in ihrer reinsten Form – zumindest, wenn man einer gewissen Anzahl von Leuten folgt und versucht dauerhaft die ganzen Aussagen mit zu verfolgen. Leider habe ich mich auch anstecken lassen. Twittern ist irgendwie wie ein Chat – mit dem Unterschied, dass ich bei Twitter Leuten folgen muss um sie zu lesen – während ich im Chat erst einmal jeden lesen muss, bis ich ihn auf eine Ignoreliste setze.

Vorteil von Twitter: man hat das Gefühl dass zumindest keine Leute Twitter benutzen, die sich auch in Talkshows aufhalten und die Chatliebe heiraten möchten, die sie vorher noch nie gesehen haben. Fühlt sich irgendwie intelligenter und webzwonulliger an. Aber darauf wollte ich gar nicht heraus – eigentlich wollte ich nur einen neuen Dienst vorstellen.

Ich habe festgestellt, dass manche Menschen ihr Computer-Dasein auf die Anzahl der Follower bei Twitter festlegen (nein, ich gehöre nicht dazu – wenn es Twitter morgen nicht mehr geben würde, dann wäre mir das auch Lachs).

In Zukunft können diese Leute den Dienst Qwitter [via] bemühen. Einfach E-Mail-Adresse und Twitternamen eingeben – und in Zukunft erfährt man via E-Mail, nach welchem Tweet man einen Follower verloren hat – klasse oder? 😉

Bevor hier wieder Kommentare aufschlagen, warum ich Twitter nutze – trotz meiner negativen Grundeinstellung: Reine Selbstgeißelung. Man kann nur mitreden, wenn man etwas erlebt/mitgemacht hat. Außerdem sind einige Menschen dabei, deren Aussagen ich gerne lese – gelegentlich entwickelt sich dadurch ein Gespräch – was bei konventionellen Kommunikationsmethoden nicht der Fall gewesen wäre.


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Über den Autor:

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