Twitter soll intern Zwei-Faktor-Authentifizierung testen

24. April 2013 Kategorie: Backup & Security, Social Network, geschrieben von: caschy

Twitter gerät in schöner Regelmäßigkeit in die Schlagzeilen. Warum? Sicherlich nicht nur aus eigenem Verschulden, sondern aufgrund gehackter Accounts. So wurde gestern noch einmal eben schnell der Account der Associated Press mit knapp 2 Millionen Followern gekapert. Die erste Tat des Tages war dann das Absetzen eines Tweets, der zwei Bombenexplosionen im Weißen Haus nebst einer Verletzung des Präsidenten Obama verkündete. Ich behaupte einmal: mit der sicheren Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie Google, Dropbox, LastPass, Microsoft und Facebook anbietet, wäre das nicht so schnell passiert. Twitter suchte bereits im Februar 2013 nach einer Attacke auf die Server nach einem Spezialisten, der diese Sicherheitslösung realisiert. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung handelt es sich um ein Login-Verfahren, bei dem neben dem Passwort noch ein Zahlencode abgefragt wird.

Twitter

Dieser wird von einer App auf dem Smartphone generiert und ist nur für eine bestimmte Anzahl von Sekunden gültig. Es können sich also nur Nutzer einloggen, die in Besitz des Passwortes sind und Zugriff auf die Zahl der Authentifizierungs-App haben. Da immer mal gefragt wird, was passiert, wenn das Smartphone nicht dabei ist oder gestohlen wird: für solche Fälle werden vom jeweiligen Dienst bei der Einrichtung der 2-Faktor-Authentifizierung immer ausdruckbare Notfall-Codes generiert, die in einem solchen Falle Zugriff auf das Konto bieten. Wired berichtet gerade, dass Twitter diese Zwei-Faktor-Authentifizierung intern bereits testet. Wann die Sicherheitslösung allerdings ausgerollt wird, ist unklar. Fest dürfte stehen, dass sie bald kommen muss. Übrigens: Evernote soll die Zwei-Faktor-Authentifizierung ebenfalls im Mai oder Juni bekommen.



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Über den Autor: caschy

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