Twitter für iOS: Offizielle App unterstützt feiner abgestimmte Stummschaltung von Wörtern

28. März 2017 Kategorie: iOS, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Soziale Netzwerke sind toll, um sich miteinander auszutauschen oder auch einfach, um sich zur informieren. Bei Twitter folgt man dafür Leuten, deren Tweets und Retweets man dann angezeigt bekommt. Da ist vielleicht auch ab und zu etwas dabei, auf das man absolut keinen Bock hat. Anstatt diese Person dann gleich wieder zu entfolgen, bietet Twitter ab sofort in der iOS-Version der offiziellen Twitter-App das Stummschalten von Wörtern an.

Das Stummschalten von Wörtern an sich ist nicht neu, allerdings war es bislang ein ganz oder gar nicht Spielchen. Entweder man schaltete Wörter stumm und sah solche Inhalte dann gar nicht mehr oder man erträgt eben das, was die Personen absondern, denen man ja freiwillig folgt. Nun kann der Mute-Filter bearbeitet werden, der Nutzer hat so eine recht genaue Kontrolle darüber, was er angezeigt bekommt. Angekündigt war diese Feinabstimmung bereits.

Zu finden sind die Einstellungen über den Tab Mitteilungen, dort wählt man dann das Zahnrad für die Einstellungen aus. Unter „Stummgeschaltete Wörter“ kann man dann neue Filter anlegen oder bestehende bearbeiten. Auf diese Weise lassen sich dann Wörter oder Phrasen eingeben, die dann nicht mehr auftauchen.

In Sachen Regeln für die Stummschaltung kann der Nutzer auswählen, ob die Wörter in der Startseiten-Timeline und / oder in den Mitteilungen auftauchen sollen. Außerdem kann man festlegen, ob der Filter bei jedem oder nur. bei Personen, denen man selbst nicht folgt, greifen soll. Zu guter Letzt lässt sich auch noch die Dauer einstellen, 24 Stunden, 7 Tagen, 30 Tage oder für immer sind möglich.

Ich halte es nach wie vor so, dass ich mir die Leute, denen ich folge, genau aussuche. So kommt es gar nicht erst vor, dass ich einzelne Wörter stummschalten muss. Und sollte ich einmal an den Punkt kommen, gibt es immer noch den Unfollow-Button. Aber mit dieser Einstellung stehe ich ziemlich alleine da, zumindest in der von mir gewählten Blase, die kann ohne Hashtag-Muting offenbar gar nicht leben – und wird nun auch von Twitter direkt bedient.

Twitter
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Entwickler: Twitter, Inc.
Preis: Kostenlos
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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