Twilight Pro: Blaulichtfilter für Android kostet aktuell nur 10 Cent

1. Februar 2016 Kategorie: Android, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_twilightWas unter iOS nur mit einem System-Update zu bewerkstelligen ist, kann unter Android (und auch auf Desktop-Systemen) einfach per App erledigt werden. Blaulicht-Filter sind aktuell in aller Munde. Es ist bekannt, dass blaues Licht am Abend dem Schlafrhythmus nicht gerade förderlich ist. Twilight ist eine App, die diesen Blaulichtanteil nach Sonnenuntergang reduziert und das Display des Smartphones in Rottönen erleuchtet. So soll die Verzögerung des Einschlafzeitpunktes durch Nutzung eines Smartphones vor dem Schlafengehen verhindert werden. Die Pro-Version von Twilight gibt es aktuell – vermutlich als App-Deal der Woche – für schlappe 10 Cent im Google Play Store.

Die Pro-Version bietet mehr vordefinierte Profile, lässt sich bei Inaktivität komplett deaktivieren und bietet oftmals früher Zugriff auf neue Funktionen als die kostenlose Variante der App. Bei 10 Cent kann man da durchaus einmal in die Vollen gehen. Vielleicht auch ganz interessant, falls man Kinder hat, die Tablet oder Smartphone nutzen. Kinder reagieren ja noch einmal viel sensibler auf äußere Einflüsse als erwachsene Personen.

Der Download der 10-Cent-App ist nur der Pro-Unlocker, die normale Twighlight-App wird ebenfalls benötigt. (Danke @logansclaw!)

Twilight Pro
Twilight Pro: Blaulichtfilter für Android kostet aktuell nur 10 Cent
Entwickler: Urbandroid Team
Preis: 2,99 €
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Twilight
Twilight Pro: Blaulichtfilter für Android kostet aktuell nur 10 Cent
Entwickler: Urbandroid Team
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

Torsten 1. Februar 2016 um 14:37 Uhr

geil, darauf warte ich seit Monaten, als ich auch hier im Blog auf die App hingewiesen wurde 😀 Wirklich klasse App!

John 1. Februar 2016 um 14:43 Uhr

Wenn man f.lux gewohnt ist, macht diese App einen echt merkwürdigen Filter. Außerdem verursacht sie ab und zu Bugs, sodass Buttons im System nicht mehr klickbar sind, etwa bei den Android-Dialogen zur App-Installation.

Wenn man Root hat, ist CF.Lumen deutlich besser.

DerDa 1. Februar 2016 um 14:44 Uhr

Ich empfehle an dieser Stelle nochmal die App cf.lumen von chainfire https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.chainfire.lumen&hl=de

Diese Kann nicht nur besagte Filter setzen (auch nach Tageszeit) sondern bietet im root Modus einen wunderbaren Farbfilter, der tatsächlich ausschließlich rotes Licht zulässt.

zosh 1. Februar 2016 um 14:47 Uhr

Was auch immer daran „Pro“ sein will: Das ist kein Blaulicht-Filter. Wie man deutlich an den dunklen Stellen im „vorher-nachher“-Vergleich sieht: Dunkle Stellen werden rötlich aufgehellt. Und damit macht die Apps nichts anders als dutzende vergleichbare Apps im Store: Sie legt eine mehr oder weniger transparente Rotfläche über den Bildschirm und macht damit Matsch aus Kontrasten.

In CyanogenMod gab es bis inkl. Version 7.2 tatsächliche Farbfilter, „Render Effects“ genannt. Dafür fehlt in den neueren Androids die Unterstützung auf Systemebene.

Es gibt wohl irgendwo auch noch eine App für jüngere Androids, die eben genau nicht mit dem depperleinfachen Rotflächen-Trick arbeitet, sondern tatsächlich „filtert“, der Name ist mir allerdings spontan entfallen, vielleicht fällt er mir ja wieder ein, dann liefere ich ihn gerne nach.

zosh 1. Februar 2016 um 14:48 Uhr

Ah, ja, CF.Lumen war’s … Danke an die Vorkommentateure.

Yannik 1. Februar 2016 um 15:04 Uhr

Wie schaut es mit dem Gerücht aus, dass solche Filter zu Schäden an SUPER AMOLED Displays führt? Einbrennungen?
Würde nämlich echt gerne sowas nutzen.

Root beim S6 Edge ist wohl auch noch so eine Sache, wegen dem Counter. Sonst würde ich die oben genannte App auch mal ausprobieren..

Hans VorderFuß 1. Februar 2016 um 15:32 Uhr

Kann mir das einer erklären? Nach dem Sonnenuntergang kommt doch genau wie am Morgen die blaue Stunde und alles wird blau. Aber davon werde ich doch nicht wieder wach?

Marian M 1. Februar 2016 um 15:34 Uhr

@zosh
CM12.1 und CM13 bieten mit LiveDisplay unter anderem eine Absenkung der Farbtemperatur an. Diese lässt sich zudem separat zwischen Tag und Nacht von 1.000 bis 10.000 Kelvin justieren. Auch kann man automatisch nach Tageszeit wechseln lassen.

zosh 1. Februar 2016 um 16:32 Uhr

@Marian M: Danke für den Hinweis, bleibt im Hinterkopf.

[Exkurs] Mein Lesegerät für abends (ein Nook Color, der grade 5jähriges hatte) läuft allerdings tatsächlich noch auf CM7.2. Das hat noch die alten „Render Effect“-Filter. Neuere Androids wären zwar möglich, aber für FBreader reicht Gingerbread locker, und mit Bildschirm aus hält der Akku damit einen guten Monat.

Meine anderen Geräte nutze ich nicht vorm/zum Einschlafen.

Michi 1. Februar 2016 um 16:35 Uhr

Kann mir einer erklären, warum sich der Filter von iOS bei der Wiedergabe von Filmen automatisch ausschaltet?

John 1. Februar 2016 um 16:44 Uhr

@Yannik: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube dass Twilight durch das auflegen einer roten Schicht die schwarze (= ausgeschalteten) Pixel bei AMOLED anschaltet, was prinzipiell die Laufzeit verkürzt. Weiß nicht, ob das immer noch so ist.

Einbrennen sollte nicht das Problem sein, es wird ja durch die Filter jeweils nur die Farbe der Anzeige geändert.

@Michi:
Wahrscheinlich, damit das Video in Originalfarbe wiedergegeben wird. f.lux hat bspw. auch einen Movie-Mode, der den Filtereffekt temporär nicht ganz so stark sein lässt. Videomaterial ist ja auch generell nicht so „blaulichtig“ der weiße Hintergrund von Webseiten.

mike3k 1. Februar 2016 um 16:53 Uhr

Hat das nicht mittlerweile jedes aktuelle Gerät drin?

Im CM ist es das Live-Display, auf den neuen Samsung Galaxy der Lesemodus. Nutze beides und funktioniert tatsache „irgendwie“. Bei beiden wird der Inhalt rotstichtiger, allerdings fällt das am Anfang nur bei weißen Inhalten auf – nach ein paar Tagen wirkt das Bild abends normal – schaltet man es aus, erschreckt man sich richtig, wie blau alles wird.

pietz 1. Februar 2016 um 17:21 Uhr

MIUI hats auch eingebaut. Einmal als Farbtemperatur Einstellung und einmal als lesemodus den man sogar für einzelne apps aktivieren kann. Feine Sache.

Kalle 1. Februar 2016 um 17:23 Uhr

Schon der erste Satz im Artikel stimmt nicht. Wie schon manche in den Kommentaren schrieben ist das einfach ein farbiges Overlay. Ein Blaulichtfilter ist was anderes. Auch wenn man’s öfter wiederholt wird’s nicht wahr.

Es hat schon seinen Grund warum es f.lux bis jetzt auch für Android nicht gibt. Ein echter Blaulichtfilter wäre CF.Lumen, und auch nur in der Variante die Root erfordert.

@Hans VorderFuß
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetisches_Spektrum
Siehe das Bild vom Lichtspektrum. Im Bereich von Blaulicht und UV-Licht werden die Wellen kürzer und energetischer. Dadurch werden die Blau-Rezeptoren stärker beansprucht als die für Rot und Grün. Man schüttet mehr Melatonin aus was den Schlaf negativ beeinflussen kann. Kann man auch gut beobachten wenn einem Nachts ein Auto mit LED-Scheinwerfern entgegen kommt.
Bei der Blauen Stunde kurz nach der Dämmerung nimmt zwar die Farbtemperatur (Kelvin) zu, die Intensität nimmt dabei im Vergleich zum Tageslicht trotzdem stark ab.

Marc 1. Februar 2016 um 17:59 Uhr

f.lux gibt es für Android kostenfrei als Beta für gerootete Geräte.
Und zum Thema Twilight (Quotes aus dem flux Forum):

„There aren’t actually similar apps on the Play store. The apps that don’t require rooting do tint your screen but they don’t remove much alerting light. There’s one that has a ‚1500K‘ setting that measures 5100K with a spectroradiometer.“

„There are many pinkish clones that don’t have accurate colors or measurement and don’t incorporate the known science (even though some of them took the time to copy paste our research page!). We have not measured every app but the ones I generally hear about do not do what they claim in terms of color temperature, and their settings don’t remove very much melanopically stimulating light.“

Yannik 1. Februar 2016 um 18:10 Uhr

@mike3k
Tatsächlich scheint es den Lesemodus beim S6 (Edge) nicht mehr zu geben. Auf meinem Tab S2 gibt’s ihn. Sehr ärgerlich und Schade. Oder ich kann ihn nur nirgends finden?

Benny 1. Februar 2016 um 19:38 Uhr

Also ich lese jeden Abend im Bett am Tablet. Mir macht das absolut nichts aus, ich schlafe wie eh und je. Eigentlich kenne ich niemanden, dessen Schlafverhalten sich durch den angeblichen Blauanteil geändert hat. Mal immer ganz locker bleiben! Mei Lieblings-Ebook-reader hat nun auch eine Blaulichtfilter spendiert bekommen. Nutze ich aber auch nicht.

Michael 1. Februar 2016 um 22:55 Uhr

@Benny: das zeugt nicht unbedingt davon, den eigenen Körper gut zu kennen. Klar mag es den ein oder anderen genetischen Freak geben, auf den blaues Licht minimalen oder gar keinen Einfluss hat (oder Menschen mit zumindest einer deutlich unterdurchschnittlichen Zahl an Rezeptoren im Auge – die sehen bspw im Zwielicht/Dunkeln nicht sonderlich gut), aber der Einfluss von blauem Licht auf den Körper ist hinreichend erforscht. Computer Monitore und Smartphones stechen da mit hohen Werten heraus, aber auch der (flat) TV hilft nicht gerade, einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.

Allerdings können die meisten Menschen ihre Schlafqualität auch nicht gut einschätzen. Es soll nach wie vor Menschen geben, die glauben, mit Alkohol im Blut besser schlafen zu können als ohne. Sachen gibt’s…

Kalle 1. Februar 2016 um 23:56 Uhr

@Michael
> Computer Monitore und Smartphones stechen da mit hohen Werten heraus

Vor allem weil dort oft LEDs verbaut sind bei denen der Anteil an blauem Licht sehr hoch ist (verglichen mit anderen Lichtquellen). Bei OLEDs und Plasmas ist das Problem nicht so gross. LED-Lampen bringen das gleiche Problem mit sich wenn das Licht nicht anderweitig verändert wird:
http://fastvoice.net/2013/06/1.....led-licht/

mike3k 2. Februar 2016 um 09:44 Uhr

@Yannik: Ich hab auch das Tab S2. Witzig, bei den Kollegen mit S6 oder Notes mit 5.0er Software fehlt der Punkt auch. Nicht sinnvoll…

Schröppke 2. Februar 2016 um 10:13 Uhr

So werde ich hier als UCBrowser User begrüßt :

Checking your browser before accessingstadt-bremerhaven.de.This process is automatic. Your browser will redirect to your requested content shortly.Please allow up to 5 seconds…DDoS protection by CloudFlareRay ID: 26e4c31f098b0691

Schröppke 2. Februar 2016 um 10:14 Uhr

Da kommt kein redirect.

Icancompute 2. Februar 2016 um 10:16 Uhr

Die Nutzung des Smartphones direkt vor dem Schlafengehen rechtzeitig einzustellen hat sicher den selben Effekt.
Und wenn man nicht allein im Bett liegt, kann man die Zeit sogar für echte soziale Interaktion nutzen. Zum Beispiel den Tag Revue passieren lassen.

bat 2. Februar 2016 um 12:03 Uhr

Schöne, lebhafte Diskussion.
Als Nachtmensch (73) hab ich mich ‚mit so was‘ nie beschäftigt und hör raus, ‚wenn schon‘ – dann CF lumen. Hab aber kein Root.
Sind die ohne-Root-Funktionen von CF lumen besser als Twilight Pro?


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