TweetTabs: Twitter beobachten

18. Juni 2009 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Twitter kann man auf mehrere Weisen nutzen. Wie bleibt jedem freigestellt. Ich persönlich nutze es als Kommunikationsmedium, Infoquelle und Zeitverschwender. Der Onlinedienst TweetTabs ermöglicht es euch (ohne Anmeldung) Twitter auf bestimmte Keywörter zu überwachen. So könnt ihr schauen, ob es zu bestimmten Thematiken (aktuell zum Beispiel die Unruhen im Iran) etwas neues gibt. Gibt es eigentlich jemanden von euch, der mehr als 3-4 Stunden täglich im Internet (surfen, nicht spielen) ist, der nicht Twitter nutzt?

TweetTabs

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

55 Kommentare

Chris 18. Juni 2009 um 10:35 Uhr

Gibt es eigentlich jemanden von euch, der mehr als 3-4 Stunden
täglich im Internet (surfen, nicht spielen) ist, der nicht
Twitter nutzt?

Ja, mich … bis vor ungefähr 3 Wochen ;) Mittlerweile ist es die meistbesuchte Seite in meinem Feuerfuchs^^

Sera 18. Juni 2009 um 10:42 Uhr

Ich benutzte es auch nicht (mehr). Da mein Account, warum auch immer, suspended wurde und der Support nichts daran ändert.

friddes 18. Juni 2009 um 10:46 Uhr

Moin, Moin,
ich habe zwar einen Twitter-Account (jaja, “friddes”), aber ich kann mit dem Teil nichts anfangen. Irgendwie erschließt sich mir der Sinn und Zweck von Twitter und derartigen “Social Networks” nicht so ganz. Hat aber wohl etwas mit meiner veralteten Psyche zu tun. Vielleicht kommt das ja noch.
Schönen Tag noch.
MfG
Friddes

Novo (twitter ) 18. Juni 2009 um 10:52 Uhr

ich kapiere Twitter immernoch nicht.
Für mich ist das ein heilloses durcheinander von SMS ähnlichen nachrichten auf einem haufen.
Reihenfolge, übersicht, alles verwirrend.
Twitter ist doch die neue Spam masche des Web2.0

r.b. 18. Juni 2009 um 10:58 Uhr

Ich nutze Twitter gar nicht, obwohl ich einen Account habe. Sitze täglich sogar 10-15h vor dem Computer, arbeitsbedingt und privat zusätzlich noch.
Allerdings hatte mein Chef die Idee Radaktionsartikel mal auf Twitter zu exportieren…also werd ich in Zukunft ein wenig damit zu tun haben.

A.J. (twitter ) 18. Juni 2009 um 10:58 Uhr

Hi Carsten,
ja ich bin über 3 Std. am Tag online und nutze Twitter nicht.

Jimbei 18. Juni 2009 um 11:05 Uhr

Nun ja, ich nutze Twitter bisher auch nicht, auch wenn ich durchaus 4 Stunden jeden Tag privat am PC sitze. Nicht, weil ich den Sinn nicht verstehen würde, sondern weil mir schlicht und ergreifend Nachrichten schnell zu kriegen egal ist, kommunikativ bin ich ebenso wenig.

Ich wollte Caschy jetzt schon ein paar Monate dieses Video ans Herz legen: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/83/ Behandelt ausschließlich Twitter. Aber auch an sich ist der elektrische Reporter empfehlenswert, da er jede Woche in einem lockeren Unterhaltungsstil interessante Themen abdeckt.

Braese 18. Juni 2009 um 11:05 Uhr

Ich nutze Twitter auch nicht, kann damit gar nix anfangen.

Matthias 18. Juni 2009 um 11:06 Uhr

Also ich nutze Twitter seit Kurzem, aber so richtig steig ich auch noch nicht durch, man müsste sich wohl mehr an den Themen orientieren und die Suche benutzen, oder?
Mit TweetTabs scheint dass dann ja etwas übersichtlicher zu werden, ich seh mir das auf jeden Fall mal an :)

Zweckoptimismus 18. Juni 2009 um 11:39 Uhr

*meld*

3-4 Stunden? Locker. Twitter? Fehlanzeige. ;)

Ich schließe mich diesbezüglich friddes an – ich habe mich auch lange lange gegen einen Account bei einem dieser VZs gewehrt. Dann kam die Gruppenarbeit im Studium und die organisierte sich darüber. Mist. ;)

Jens (twitter ) 18. Juni 2009 um 11:48 Uhr

Ich habe mich bis vor einem Monat ja auch erfolgreich gegen Twitter gewehrt und mich selber verweigert… aber nach dem ich es ausprobiert habe, muss ich gestehen, dass ich davon echt profitiert habe. News lese ich eher, Lustiges auch und vor allem hat twitter meine Besucherzahlen auf meinem kleinen privaten Weblog massiv gesteigert.

Also für mich ein Gewinn! (bin täglich übrigens 8-10 Stunden online, das liegt aber daran das ich online arbeite …)

clarkkent 18. Juni 2009 um 11:59 Uhr

also ehrlich gesagt, ich kapiere es auch noch nicht….muss man sich für twitter ein profil anlegen?

Bierfreund (twitter ) 18. Juni 2009 um 12:10 Uhr

Ich nutze Twitter auch nicht, obwohl ich jeden Tag ewig vor der Kiste sitze.
Ich hab’ mich mich bisher zwar nicht großartig damit befasst, aber ich raff’ Twitter noch nicht richtig. Ich bin jetzt beispielsweise mal auf caschy’s Twitter Seite gegangen. Die normalen Beiträge sind ja zu verstehen, auch die die Hashtags hab ich mittlerweile gerafft (zur besseren Suche).
Ich habe allerdings Probleme mit den Beiträgen, die mit “@AndererTwitteruser” beginnen. Die sind für mich unverständlich, aus dem Zusammenhang gerissen. Scheinbar antworten auf andere Twitterbeiträge. Das ist doch Mist so, oder? Kann mich da mal einer aufklären? Vielleicht kann caschy ja auch mal eine Twitter Einführung für Twitter Noobs wie mich schreiben, oder eine empfehlen?

RicoPuerto 18. Juni 2009 um 12:41 Uhr

hier auch viel internet täglich, jedoch ohne twitter. scheint mir eh mehr so’n apple-schickimicki-ding zu sein. zugegeben getestet habe ich’s noch nicht, aber ich vermisse auch nichts. vllt gebe ich zum nächsten twitter-beitrag einen komplett gegensätzlichen kommentar ab, scheint ja lebensverändernt zu sein.
ich habe iÜ auch noch ein twitter-video anzubieten: http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/128/

Florentine (twitter ) 18. Juni 2009 um 12:44 Uhr

Hi !

Für Alle die nicht verstehen was ein Twitter ist und wozu das gut ist.
Hier ist eine Wikipedia Artikel auf Deutsch und eine Wikipedia Artikel auf Englisch.

Ich bin viel zu Faul alles mitzuverfolgen, daher werde ich wahrscheinlich sehr erfolgreich dagegenwehren. ;)
Sicherlich für die einen ist das ein Vorteil, aber für die anderen eher ein Nachteil und die Mitverfolgungswahn ist für mich mehr als eine Zeitverschwendung und ein benachteiligtes Wahnsinn. :lol:

Achja, übrigens ich bin sehr oft gerne lange Online !
Hängt davon ab wie lange, meistens mehr als 10 Stunden.

Doch wenn man gerade lustlos herumsurft, paßiert mir oft daß das ich weniger als 2 Stunden im Internet herum surfe.
Also wie gesagt hängt es davon ab, wie lange ich Online bin.

LG, Florentine. ;)

Bierfreund (twitter ) 18. Juni 2009 um 12:51 Uhr

Den wikipedia Artikel kenn ich natürlich, da kann man z.B. auch das mit den Hastags nachlesen. Trotzdem verstehe ich die unverständlichen, aus dem Zusammenhang gerissenen “@AndererTwitteruser” Beiträge nicht…

Twitterfrei 18. Juni 2009 um 13:00 Uhr

ich bin täglich wesentlich länger im Netz und habe noch nie einen Twitter-Account besessen, noch bin ich in irgendeinem dieser sozialen Netzwerke angemeldet.

Zu erreichen bin ich (ganz altmodisch) über meine echte E-Mail, oder, wenn es schnell gehen soll, über einen Jabber-Account.

xenon 18. Juni 2009 um 13:54 Uhr

jau – ich nutze twitter NICHT und komme wohl über besagte grenze… warum? ich sehe schlicht und einfach keinen sinn darin…

Matu 18. Juni 2009 um 13:59 Uhr

“Gibt es eigentlich jemanden von euch, der mehr als 3-4 Stunden täglich im Internet (surfen, nicht spielen) ist, der nicht Twitter nutzt?

Seit geraumer Zeit bin ich jeden Tag mindestens 8 Stunden online, eher noch länger! Aber Twitter habe ich bisher noch nie genutzt. Als weitere Infoquelle, so wie Du schon sagst, wäre es für mich interessant. Aber lesen, was andere Leute gerade machen? Nicht im Traum …

Kim 18. Juni 2009 um 14:02 Uhr

Für mich ist Twitter nach der SMS der nächste Schritt zur Beschleunigung der Sprachverkümmerung.

Zur Informationsbeschaffung (wo du den Iran ansprichst) benutze ich seriösere Quellen. Außerdem interessiert mich herzlich wenig, ob der Nachtisch meines Nachbarn angebrannt ist ;)

Mutator 18. Juni 2009 um 14:27 Uhr

aaaaah twitter blos nicht ^^

hab zum probieren mal nen Account erstellt, den aber kurz darauf auch wieder gekillt :D

link

MaxFragg (twitter ) 18. Juni 2009 um 14:39 Uhr

doch twitter ist unterhaltsam, aber nahezu nutzlos wenn man nicht massig zeit hat ;-) kennt jemand eigentlich einen twitter client der mehrere accounts unterstützt? wäre manchmal ganz cool wenn man seine themen aufspalten könnte

Jens (twitter ) 18. Juni 2009 um 15:00 Uhr

@MaxFragg sowas suche ich auch noch…

Wer mir bei Twitter übrigens “folgen” möchte : @Jens1979 !

Twitter spaltet die Web 2.0 Generation, entweder hassen oder lieben – ein Zwischending scheint es nicht zu geben ;)

KChristoph (twitter ) 18. Juni 2009 um 16:00 Uhr

Mit dem Hinweis auf “TweetTabs” kann ich der twittergeschwängerten Welt einen Hauch mehr Sinn entnehmen. Jetzt mache ich den Bereich Hannover mit meinen eigenwilligen Meldungen dicht … – http://twitter.com/buchlust#/Buchlust

Philipp 18. Juni 2009 um 16:22 Uhr

Ich überschreite diese Grenze auch locker und nutze Twitter nicht. Mir reichen Foren, VZs und RSS-Feeds als Zeitverschwendung ;)

Chris 18. Juni 2009 um 16:33 Uhr

Zur Informationsbeschaffung (wo du den Iran ansprichst) benutze ich seriösere Quellen. Außerdem interessiert mich herzlich wenig, ob der Nachtisch meines Nachbarn angebrannt ist

Wie definierst Du seriös? Seriösere Quellen wie die via Twitter wirst Du aus dem Iran nicht kriegen, weil die dortige Regierung schon zwei Stufen weiter ist als unsere, was #Zensur angeht…

siehe dazu auch http://www.tagesschau.de/ausland/wahliran136.html

zu Twitter an sich… ich war bisher auch der Meinung “ach, so ein Käse, wer braucht das schon”. Brauchen tut es sicher keiner, aber es ist ein netter Zeitvertreib und auch IM-Ersatz (nützlich für Verträge, die Skype und Instant-Messaging verbieten, siehe T-Mobile+IPhone)

Kim 18. Juni 2009 um 16:44 Uhr

Wie definierst Du seriös?

Zum Beispiel wie in deinem Link die Berichterstattung von öffentlich-rechtlichen. Einen ARD Korrespondent ziehe ich anonymen Twitternachrichten, deren Wahrheitsgehalt nicht überprüft werden kann, eher vor.

Jimbei 18. Juni 2009 um 16:57 Uhr

Rofl. Die ARD definierst du als seriös? Das Fernsehen kann man allgemein nicht mehr als seriöse Nachrichtenquelle bezeichnen. Über Twitter kann ich nichts genaueres sagen, aber es sind gerade Blogger im Internet die heutzutage weitaus seriöser sind, gerade weil sie dafür nicht bezahlt werden Nachrichten zu schreiben. Siehe Schall und Rauch. Oder auch Karl Weiss. Bei Twitter kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass es zur Informationsverbreitung ebenfalls erheblich beitragen kann. Oftmals werden Berichte im Fernsehen im nachhinein abgeändert, wenn ein Detail “unpassend” ist – wenn’s in Twitter aber nach der Erstausstrahlung die Runde macht, dann hat sich das zu verschweigende Detail schon verbreitet. Ist nur ‘ne Theorie von mir bzgl. Twitter. …doch eigentlich ist’s mir auch längst egal, wie viele Bürger an das Märchen der ehrlichen Medien glauben.

Havoc 18. Juni 2009 um 17:25 Uhr

Stimme Kim dazu,

Seriös ist Twitter und erst recht “Schall und Rauch” NICHT!
Beides ist pures Stammtisch gequatsche ohne eine Spur von neutralität. Klar anderen Medien sind auch nicht perfekt aber wenn man klug genug ist und zwischen den Zeilen lesen kann, ist man klar im Vorteil.

Ich bin sehr lange am Rechner und benutzte bzw. werden niemals Twitter benutzten. Weil es 1.) keine Seriösen Nachrichten hat 2.) der Sinn mir immer noch nicht ganz klar ist und 3.) es ein purer Zeit verbrenner ist.

Kim 18. Juni 2009 um 17:29 Uhr

ARD ist nicht nur Fernsehen ;)

Für eine solide Berichterstattung bedarf es schon etwas mehr als das Internet. Seriös, weil relativ objektiv und unabhängig durch allgemeine Gebührenfinanzierung. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht besser ginge, aber wie gesagt, Twitterern und googlenden Bloggern ziehe ich das auf jeden Fall vor. Wie soll ein Blogger über den Iran berichten, wenn er nie da war? BTW ist neutrale Berichterstattung per Blog im eigentlichen Sinne garnicht möglich, da ein Blog immer eine subjektive Meinung voraussetzt.

Ich warte übrigens nur darauf, dass in Twitter mal ein großer Hoax die Runde macht. Dürfte nicht mehr allzu lange dauern.

Was mich aber mal interessieren würde, bin ich hier der einzige mit dieser Meinung? Mir war ja schon klar, dass die klassischen Medien an Popularität verlieren, aber so schlimm habe ich es mir doch nicht vorgestellt.

@Havoc: Danke, mein Glaube an die Menschheit hat wieder Boden gefasst.


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24. Juni 2009
Einführung in Twitter | gantenbein.ws

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