TweetDeck: das üben wir aber bitte noch einmal

13. Dezember 2011 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

Vor ein paar Tagen machte ich innerlich einen Freudenhüpfer, denn Twitter stellte TweetDeck der Öffentlichkeit vor. Moment mal – Tweetdeck gibt es doch schon lange, oder? Richtig – als Adobe Air-Version. Tweetdeck lag nun als Programm für Mac OS X und Windows vor – wunderbar mit HTML5 realisiert. Die Freude war groß, währte aber nur ein paar Stunden. Nach diesen Stunden fragte ich mich: wie kann man nur so etwas auf den Markt entlassen? Hat Twitter sich den Scheiss überhaupt mal genauer angeschaut? Der früher optionale TweetDeck-Account wurde zur Pflicht, nicht gerade praktisch für Neueinsteiger. Viele Dienste, die man früher einbinden konnte, fehlen einfach. Zurück bleiben Twitter und Facebook.

Das Programm aktualisiert nicht richtig, wenn man Rechner oder Notebook aus dem Standby holt. Dinge wie Bilder oder Videos werden im Browser geöffnet, nicht mehr in der App als solches. Hat jemand zwei Konten, so tauchen Erwähnungen an den Zweitaccount auch in der Hauptspalte des ersten Accounts auf.  Alles in allem eine mehr als unzufriedenstellende Realisierung des Clients auf Basis von HTML5. TweetDeck auf Adobe Air-Basis hat gezeigt, was möglich ist, Twitter hat alles unternommen, um den aufgekauften Dienste samt Client in die Tonne zu treten – mit dem veröffentlichten Murks-Programm, welches so Mullu Mullu ist, dass gefühlte 99% der Ausprobierer in meiner Timeline wieder zum Vorgänger auf Basis von Adobe Air gegangen sind – inklusive mir. Twitter: das mit Tweetdeck üben wir noch einmal, oder?


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25456 Artikel geschrieben.