Todoist: Finale Windows 10-Version erschienen

5. April 2016 Kategorie: Software & Co, Windows, geschrieben von: Oliver Pifferi

todoist logoSich selbst zu organisieren, ist in der Theorie immer eine nette Sache – in der Realität sieht das aber oft anders aus. In Zeiten, wo die guten, alten „Filofax“-Organizer größtenteils ausgedient haben, gibt es viele verschiedene digitale Helferlein, die uns bei Listen aller Art, Aufgabenverteilung im Team und den alltäglichen privaten wie beruflichen Workflows unterstützen sollen. Neben den bei uns im Blog genutzten Wunderlist ist speziell auch Todoist eine Lösung, die genau das (und noch viel mehr) bietet. Nachdem die Preview der Windows 10-App bereits im November 2015 veröffentlicht wurde, steht seit heute die finale Version zum Download bereit.

12.000 Personen sollen dank ihres Feedbacks dazu beigetragen zu haben, den Fokus der neuen Todoist-App auf die native Arbeit mit Windows 10 zu legen: Live-Kacheln, Auslegung auf 2-in-1-Geräte und die Unterstützung von Windows Phone wollen und sollen dafür sorgen, dass sich Todoist auch unter Windows 10 endlich final ankommt. User-Interface und das Verhalten der App

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Wie das bei allen neuen Versionen von Programmen natürlich ist, bringt auch die native Windows 10-App von Todoist einen Haufen neue Funktionen mit, darunter sind dann unter anderem:

  • Unterstützung von nunmehr 20 Sprachen
  • Eine schnelle und intelligentere „Quick-Add“-Funktion: Diese soll für Euch Etiketten und Projekte kennen und entsprechend automatisiert kategorisieren
  • Integration einer „Jump List“, damit Ihr auch täglich all Eure Aufgaben direkt im Blick habt
  • Offline-Unterstützung und automatische Synchronisierung bei Wiederherstellung der Netzwerkverbindung
  • Verbesserung der Drag-and-Drop-Funktionalität bei Aufgaben- und Projektlisten
  • Komplette Integration in Windows: Einstellungen am Konto müssen nun nicht mehr im Webclient erfolgen, sondern geschehen nativ in der App
  • 11 Themes

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Ein Beispiel für die Quick-Add-Funktion: Benutzer können ganz einfach Projekte durch die Eingabe des Zeichens „#“ und Etiketten durch die Eingabe des „@“-Symbols kennzeichnen – das Beispiel könnte dann wie folgt aussehen: “Tickets kaufen für die Microsoft Build-Konferenz morgen #Veranstaltungen @Arbeit“. Eine feine Sache, wenn man sich diesen Workflow einmal angewöhnt hat.
Laut Jan Kratochvíl, Leiter der Windows-Sparte beim Entwickler Doist, möchte durch regelmässige Updates und einem Fokus auf „windows-spezifische Innovationen“ das Tempo aus der Preview-Phase mit auf das finale Produkt übertragen und dabei vor allem ein Ziel verfolgen: Den nahtlosen Übergang von einer Desktop- in eine Touch-App bewerkstelligen. Spannend ist dieser Vorsatz allemal, gibt es doch auch heute noch genug User, die lieber mit nativen Desktop-Varianten als mit Webanwendungen im Browser arbeiten. Zudem gilt es auch, die Art der Nutzung – Notebook- oder eben Tablet – entsprechend nahtlos mit dem Look ’n Feel von Todoist zu versorgen.
Schaut’s Euch auf jeden Fall mal an – Lösungen gibt es viele und auch, wenn bei mir die Kombination aus Wunderlist (hat halt jeder im Freundes- und Bekanntenkreis) und Evernote (Scan-Workflow) seit einiger Zeit gesetzt ist, werde ich einmal über den Tellerrand schauen und gucken, mit welcher hübscher Tochter Doist da so aufwartet!
Todoist: To-Do List and Task Manager
Todoist: To-Do List and Task Manager
Entwickler: Payist Payments Inc
Preis: Kostenlos
  • Todoist: To-Do List and Task Manager Screenshot
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Über den Autor: Oliver Pifferi

Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und XING. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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