Temporäre E-Mail-Adressen mit Receiveee (alternativ der Gmail-Trick)

9. Oktober 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Es gibt zig Dienste und / oder Erweiterungen, um sich “mal eben” eine E-Mail-Adresse zu holen, nur weil man sich bei Dienst X oder Y zwingend mit einer E-Mail-Adresse registrieren muss. Wobei – Dienste nutze ich meistens ganz normal mit meiner E-Mail-Adresse, meistens sind es wohl Blogs und Foren, in denen Menschen eine andere Mail-Adresse nutzen wollen. Wie auch immer – der Martin hat mir sein neues Projekt gezeigt, welches ich richtig gut finde.

Die Seite http://receiveee.com/ benötigt keine Erweiterung oder so, die E-Mail-Adresse wird temporär angelegt und alles auf der Seite direkt angezeigt. Ich habe Martin gefragt, wie sein Dienst arbeitet, wie es mit Speicherung & Co aussieht. Wie man auf receiveee.com/privacy lesen kann, speichert der Dienst keine persönlichen Daten der Nutzer (Seite funktioniert ja vollkommen ohne die Angabe irgendwelcher Infos).

Beim Besucher wird nur ein Cookie gespeichert, damit man auch beim späteren Besuchen der Seite wieder zu seinem Postfach kommt. Die vom Benutzer generierte Mail-Adresse verfällt auch nicht – wie es bei anderen Anbietern oft üblich ist. Um zu verhindern, dass man nicht mehr in sein Postfach kommt, falls der Cookie abläuft, kann man einfach sein Postfach bookmarken. Mails werden nur gelöscht, falls der Server irgendwann voll läuft.

Die Besonderheit ist, dass gängige Aktivierungslinks aus Foren und Co automatisch erkannt und vom Server geöffnet werden. Was zu bedenken ist: JEDER dieser Dienste sollte nur mit Bedacht eingesetzt werden – am besten nur für Foren oder Blogs oder andere Dienste, denen man seine Adresse nicht übergeben will – nie persönliche Daten, Kennwörter oder ähnliches speichern, maximal temporäre Nutzung!

Alternativen? Gmail-Nutzer können zu Anmeldezwecken natürlich immer einen Alias mit einem Pluszeichen nutzen, sofern es das Formular des Anbieters unterstützt.  Gmail ist bekanntlich für den Benutzer mit schier unendlichen Adressen verbunden.

Beispiele gefällig? Deine Mailadresse ist MaxMustermann@googlemail.com. Dann bist du übrigens auch unter MaxMustermann@gmail.com erreichbar. Wie noch? Max.Mustermann, M.axMustermann und so weiter und sofort, der Punkt ist variabel zu verschieben. Laaaaaaangweilig? MaxMustermann+Twitter@gmail.com, MaxMustermann+Facebook@gmail.com. Man kann ein Pluszeichen hinter die eigentliche Adresse setzten und irgendeinen Humbug dahinter schreiben. Kommt alles an. Muss man allerdings immer ausprobieren, viele Dienste sehen das Pluszeichen als zu blockende Variable. Da funktioniert es einfach nicht.


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Über den Autor: caschy

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