Telekom: Was es mit dem Verschlüsselungsstandard A5/3, iOS 7 und 50.000 nicht genannten Geräten auf sich hat

9. Dezember 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, Mobile, geschrieben von:

Heute morgen gab die Deutsche Telekom bekannt, dass man bis Ende des Jahres den Verschlüsselungsstandard A5/3 einführen wolle. Für die Verschlüsselung von Handygesprächen müssen die Kunden nicht selber eingreifen: Sie erfolgt bei der Funkübertragung zwischen Mobiltelefon und Basisnetz automatisch. Mit dem neuen Standard A5/3 ist die Verschlüsselung im GSM-Netz stärker, der neue Algorithmus gilt bislang als sicher.

LG G2 Bild

Die Herausforderung bei der Umstellung war laut Telekom, dass bundesweit immer noch circa 50.000 ältere Geräte im Gebrauch sind, die mit dem neuen Verschlüsselungsstandard nicht funktionsfähig sind, ebenfalls teilt die Geräteliste mit, dass nur Apple-Geräte mit iOS 7 mit dem neuen Standard kompatibel sein sollen. Aufgrund von Leserfragen setzte ich mit der Deutschen Telekom in Verbindung, um die Aussagen zu verifizieren.

Die Deutsche Telekom teilte mit, dass Systeme kleiner iOS 7 in der Tat nicht mit dem neuen Verschlüsselungsstandard A5/3 kompatibel seien. Auch die 50.000 nicht näher genannten Geräte sprach ich an. Hierbei handelt es sich um ein Gerät eines Herstellers, den die Deutsche Telekom namentlich nicht benennen wollte. Von diesen Modellen – die aus dem Günstig-Segment stammen – sollen noch 50.000 Stück aktiv sein.

Sie melden sich gegenüber dem Netz mit einer Kompatibilität des Verschlüsselungsstandards A5/3 an, sind es aber nicht, sondern können lediglich auf Verschlüsselungsstandard A5/1 zurückgreifen. Hierfür musste die Deutsche Telekom eine Software-Lösung entwickeln, um diese Geräte zu identifizieren, da sie sonst nicht mehr funktionsfähig gewesen wären.


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